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Stellung des echten Judentums zum "messianischen"
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Jüdischer Glaube
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Psalm150



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Anmeldedatum: 13.10.2007
Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Sa Nov 10, 2007 2:45 pm Antworten mit Zitat

Also, ich denke mal, man muss schon den Kontext berücksichtigen.
Du sagst, es sei Erpressung, wenn G'tt Deine Entscheidung, ohne IHN zu leben, respektiert und sich dann wirklich heraushält?
"Wasche mich, aber wehe du machst mich dabei nass"?
Möchtest Du einen G'tt, der Dir die Möglichkeit lässt, "Nein" zu sagen oder möchtest Du einen G'tt, der Dich in den Himmel bringt, egal ob Du willst und der Dir seine Gegenwart aufzwingt?
Zitat:
und ist es nicht auch ein gut verpackter zwang, wenn gott sagt: du mußt zwar nicht an mich glauben, aber wenn du es nicht tust, wirst du ewige qualen erleiden? das ist für mich erpressung

Es ist also Zwang und Erpressung, dass wenn jemand keine Gemeinschaft mit G'tt wünscht, er keine Gemeinschaft mit G'tt hat?
Das mit den ewigen Qualen ist ja der "Beipackzettel" zu Risiken und Nebenwirkungen.
Hm, es fehlt nicht mehr viel, und wir kommen dahin, dass es Zwang und Erpressung ist, wenn Missionare die Aussage "Missionierung hier unerwünscht" respektieren, oder?
Hast Du es als Zwang empfunden, dass Du Dich in diesem Forum registrieren musstest?
Ist es eine Strafe, dass derjenige, der sich nicht registrieren will, hier nicht posten darf?
Irgendwas haut nicht hin, Du bist G'tt böse, dass er Deinen Widerspruch und die daraus entstehenden Konsequenzen zulässt.
_________________
Gruß
Ronny F.
__________________________
Jesus, der Weg, die Wahrheit und das Leben - und manchen Leuten ein Ärgernis...
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r0m



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Anmeldedatum: 10.11.2007
Beiträge: 22
BeitragVerfasst am: Sa Nov 10, 2007 9:52 pm Antworten mit Zitat

Was ist das den für ein Unsinn. Im NT wird natürlich behauptet, dass Jesus lesen konnte. Allerdings schreibt man auch, dass sein Wissen nicht von dieser Welt ist Smile Für mich heißt das, dass er keine Ahnung von der Materie hatte.

Dieser Mann ein Rabbiner? Niemals. Ein kluger Mann? Sicherlich.

Das NT und davon bin ich zutiefst überzeugt ist nicht authentisch. Dazu gibt es im Internet unter dem Stichwort "Bibelkritik" einige Fakten. Allein die Entstehung weist darauf hin, dass vieles zurecht gedreht wurde.

Unsinn ist auch der Vergleich HIMMEL und FORUM. Das eine brauchst du, wenn du leben willst, das andere gibt es in unendlicher Menge, ist vom Mensch erschaffen. Was soll also der Vergleich? Das Christentum droht allen den Tod an, der sich ihnen widersetzt und man muss nur ein Geschichtsbuch aufschlagen um zu sehen, wieviel Blut an den Händen der Kreuzritter klebt und mit wem das "neue von Gott erwählte Volk" paktiert hatte.
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Psalm150



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Anmeldedatum: 13.10.2007
Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Sa Nov 10, 2007 10:26 pm Antworten mit Zitat

r0m hat Folgendes geschrieben:
Was ist das den für ein Unsinn. Im NT wird natürlich behauptet, dass Jesus lesen konnte. Allerdings schreibt man auch, dass sein Wissen nicht von dieser Welt ist Smile Für mich heißt das, dass er keine Ahnung von der Materie hatte.

Also ich dachte immer, man schreibt über Jesus, dass sein Reich nicht von dieser Welt sei.
Du bist recht schnell damit, aus einer verfälscht wiedergegebenen Aussage, voreilige Schlüsse zu ziehen.

r0m hat Folgendes geschrieben:
Dieser Mann ein Rabbiner? Niemals. Ein kluger Mann? Sicherlich.

Hm, also wenn Jesus nicht der versprochene Messias war, dann war er ein kluger Mann?
Ein kluger Mann, der sich ermorden lässt?

r0m hat Folgendes geschrieben:
Das NT und davon bin ich zutiefst überzeugt ist nicht authentisch. Dazu gibt es im Internet unter dem Stichwort "Bibelkritik" einige Fakten. Allein die Entstehung weist darauf hin, dass vieles zurecht gedreht wurde.

Und die Möglichkeit, dass vielleicht die "Fakten" aus dem Internet zurecht gedreht wurden, ist völlig ausgeschlossen?
r0m hat Folgendes geschrieben:
Unsinn ist auch der Vergleich HIMMEL und FORUM. Das eine brauchst du, wenn du leben willst, das andere gibt es in unendlicher Menge, ist vom Mensch erschaffen. Was soll also der Vergleich?

Weil es einer G'tt übel nimmt, dass nicht jeder automatisch erlöst ist.
r0m hat Folgendes geschrieben:
Das Christentum droht allen den Tod an, der sich ihnen widersetzt und man muss nur ein Geschichtsbuch aufschlagen um zu sehen, wieviel Blut an den Händen der Kreuzritter klebt und mit wem das "neue von Gott erwählte Volk" paktiert hatte.

Ich dachte immer, an dieser Stelle haben sich Leute das Christentum zurecht gebogen. Mit der Möglichkeit des Missbrauchs kann man ja alles widerlegen.
Aber vielleicht habe ich Informationsdefizite, dann kannst Du mir mal aufzeigen, wo im Neuen Testament erwähnt wird, dass Jesus Menschen ermordete. Werden im Neuen Testament Märtyrer erwähnt, die möglichst viele in den Tod reißen?
Zum anderen: Darf ich Deinen Vorwurf so verstehen, dass die Christen es sich nur ausgedacht haben, dass Menschen, die Jesus ablehnen den Tod bekommen?
Darf ich Deinen Vorwurf so verstehen, dass Christen nachhelfen mit Gewalt?
Zeige mir mal bitte auf, wie oft jemand, der den christlichen Glauben verließ, ermordet wurde.
Zeige mir auch bitte mal auf, wie oft Christen heutzutage Menschen am Baukran aufhängen und wie oft sich Christen als Selbstmordattentäter in die Luft jagen.
Vielleicht sagst Du mir auch mal, wieviele Menschen Jesus ermordet hat.
Aber, Achtung: Der Islam ist keine christliche Konfession!
_________________
Gruß
Ronny F.
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Verfasst am: Sa Nov 10, 2007 10:26 pm



Yitzhak



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Anmeldedatum: 23.08.2007
Beiträge: 5
BeitragVerfasst am: So Nov 11, 2007 11:36 am Antworten mit Zitat

Liebe Mitleser und –schreiber,

schon die gewählte Überschrift Stellung des echten Judentums zum „messianischen“ ist zumindest für mich in mindestens zwei Punkten unglücklich formuliert und in meinen Augen irreführend. Wieso? Bitteschön, was soll den das echte Judentum sein und wer könnte dieses erklären? Die Juden selbst streiten ständig um die rechte Auslegung der Tora und das war so und scheint auch so zu bleiben und normalerweise erheben Juden keinen Anspruch auf echt jüdisches, sondern wenden sich gelungenen Auslegungen zu und wenden sich misslungen Auslegungen ab. Die Diskussion oder Bewertung, dass das orthodoxe Judentum das echte Judentum sei gibt es in dieser Weise nicht und ist nicht zu vergleichen mit dem Anspruch der römisch katholischen, oder der beiden christlich orthodoxen Kirchen, welche der Apostelfolge und der priesterlichen Nachfolge wegen, Echtheit bzw. wahre Autorität besäßen oder beanspruchen.
Weiterhin, messianisches finden wir im jüdischen, im christlichen, im messianisch jüdischen und im islamischen Glauben.

Bisher, so zumindest meinem hiesigen Nachlesen entsprechend, habe ich möglicherweise christlich geprägte und möglicherweise jüdisch geprägte Gegenargumentationen gelesen. Einen Versuch des Anderen Denkkonzept und Verstehensweise in Erfahrung zu Bringen konnte ich nicht herauslesen. Solange sich keine gegenseitig Interessierenden finden scheinen Diskussionen recht unfruchtbar und fragwürdig zu sein und enden zumeist in sich gegenseitig verletzende Streitereien. Ich empfehle zumindest Juden Zurückhaltung, wenn sie auf christlichen, oder messianisch jüdischen Internetseiten unaufgefordert das Jüdische und auch das Messianische erklären wünschen. Vielleicht sollte man das dann doch eher auf jüdischen Internetplattformen machen. Das ist aber nur eine Empfehlung. Selbst lese ich und schreibe ich ja auch gerne auf nichtjüdischen Internetplattforen, aber eben eher mit der so genannten Gasteinstellung. Das heißt für mich, man darf warten ob jüdische Erklärungen berührender Themen im christlichen gewünscht sind oder nicht. Selbst versuche ich eher das externe und nichtjüdische Verständnis des Jüdischen kennen zu lernen. Bisher haben Diskussionen zwischen Juden und Christen und zwar am Punkt, ob nun Jesus Christus der Messias und zwar für alle Menschen und somit nicht nur für Christen, sondern auch für Juden ist, zu keiner einheitlichen Antwort geführt, denn sonst gäbe es ja entweder kein Judentum oder Christentum mehr. Weiterhin sollte man vielleicht überdenken, dass es in der Natur des Christentums, des messianischen Judentums und des Islams liegt, den Ungläubigen die Wahrheit G“ttes und die Erlösung nahe zu bringen. Gegen die Mission kann man sich wehren oder sie erdulden, aber aus jüdischer Natur heraus ist sie nicht verwerflich und zu verbieten oder dagegen zu argumentieren. Vielmehr kann man sie aus jüdischer Sicht als Prüfstein verwenden und das bedeutet eher zuhören und studieren, gerade so als wenn es eine jüdische Argumentation wäre.

Nach gründlichem Prüfen haben mich weder die Evangelien noch Christen und auch nicht messianische Juden bewegen können meinen jüdischen Glauben und mein jüdisches Verstehen abzuwandeln und ihrem Verstehen anzunähern. Das bedeutet aber nicht, dass ich ihrem Verstehen Unwissen und falsches Wissen zuschreiben, oder sie in dieser Weise Beurteilen würde. Denn wer bin ich, dass ich dies könnte, sollte oder dürfte. Ich wünschte, dass jeder das Rechte und Wahre verstünde und begreife, ohne zu vergessen dass meine eigene Gewissheit nicht die Wahrheit meines Nächsten sein darf.
Sobald und wer auch immer das sein mag, jemand mich von etwas überzeugen kann und zwar dem gegenüber was ich in Gewissheit glaube, könnte ich gar nicht anders als diesem zu folgen. Dazu gehört aber eher das zu- und hinhören als das weitersagen.
Wer unter uns kann selbst und uns das Wasser reichen, welches für alle Zukunft tatsächlich allen Durst löscht? Ich bin es nicht. Und ich sehe Christen und Juden Gleicherweise dürsten. Oder täusche ich mich da so sehr?
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1112
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 03, 2017 8:41 pm Antworten mit Zitat

Unsere Märchen sind frei von Krieg, anders als die Zeit, aus der sie stammen. Zu den Glaubensvorstellungen des Mutter-orientierten Bildbildes, unter dem Männer und Frauen bis dahin gleichberechtigt lebten, trat im Sinne der Herrschenden die religiöse Überhöhung des Vaters und des Krieges hinzu, bis diese schließlich obsiegte. Dieser Prozess begann mit dem gesellschaftlichen Umbruch in Alt-Europa. Hierarchie und Krieg sind erst ab diesem Zeitpunkt feststellbar. Von nun an gab es männliche Herrscher und Priester, die Kriege führten und das Volk unterdrückten und ausbeuteten, alles mit dem Segen männlicher Götter und auch der weiblichen, die dafür als Kriegsgöttinnen instrumentalisiert wurden. Eine der Natur gegenüber demütige, ethische Haltung wich dem Gesetz der Gewalt.Unsere Märchen sind frei von Krieg, anders als die Zeit, aus der sie stammen. Zu den Glaubensvorstellungen des Mutter-orientierten Bildbildes, unter dem Männer und Frauen bis dahin gleichberechtigt lebten, trat im Sinne der Herrschenden die religiöse Überhöhung des Vaters und des Krieges hinzu, bis diese schließlich obsiegte. Dieser Prozess begann mit dem gesellschaftlichen Umbruch in Alt-Europa. Hierarchie und Krieg sind erst ab diesem Zeitpunkt feststellbar. Von nun an gab es männliche Herrscher und Priester, die Kriege führten und das Volk unterdrückten und ausbeuteten, alles mit dem Segen männlicher Götter und auch der weiblichen, die dafür als Kriegsgöttinnen instrumentalisiert wurden. Eine der Natur gegenüber demütige, ethische Haltung wich dem Gesetz der Gewalt.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1112
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Mo Jul 03, 2017 8:49 pm Antworten mit Zitat

Im Gottesdienst ist eine treue Bibelübersetzung notwendig
R o m (idea) – Die umstrittene Volxbibel, eine Übertragung der Heiligen Schrift in die Jugendsprache, stößt bei Papst Benedikt XVI. auf Zurückhaltung. Das geht aus einem Schreiben des Vatikanischen Staatssekretariats an den Autor der Volxbibel, Martin Dreyer (Köln), hervor. Dreyer, Gründer der Jesus-Freaks-Bewegung in Deutschland, hatte dem Papst eine Volxbibel geschickt. Wie Monsignore Gabriel Caccia in der Antwort schreibt, danke das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche Dreyer für sein „Engagement für die Verbreitung der Frohen Botschaft Jesu Christi unter den Menschen von heute“. Weiter heißt es: „Die ungewöhnliche Präsentation des Neuen Testamentes in einem Jugendjargon hat sicher die Aufgabe, jungen Menschen ohne jeglichen christlichen Hintergrund eine Neugier und ein Interesse am Glauben zu wecken.“ Gleichwohl sehe der Papst keine Möglichkeit, die Volxbibel in der katholischen Kirche einzusetzen. Sowohl bei der Evangelisierung als auch im Gottesdienst sowie im katechetischen Gebrauch sei eine „treue, den Sprachstil bewahrende Übersetzung des biblischen Textes“ nötig. Caccia erinnert an eine Aussage des Zweiten Vatikanischen Konzils: „Die Heilige Schrift ist in demselben Geist, in dem sie geschrieben wurde, auch zu lesen und auszulegen.“ Gleichwohl erbitte der Papst für Dreyers missionarischen Dienst „Gottes reichen Segen und die bleibende Freude des Heiligen Geistes“.

Dreyer erfreut über Stellungnahme „vom Heiligen Vater“
Trotz der kritischen Töne zeigte sich Dreyer gegenüber idea erfreut über „die offizielle Stellungnahme vom Heiligen Vater“. Der Grundtenor des Schreibens sei „durch und durch positiv“. Von der Volxbibel aus dem zur Stiftung Christliche Medien (Witten) gehörenden Volxbibelverlag wurden bisher rund 85.000 Exemplare verkauft. In ihr werden biblische Grundbegriffe an zahlreichen Stellen durch neue Formulierungen ersetzt. So wird aus dem „Sünder“ ein „Dreckskerl“ (Lukas 5,Cool und aus der Auferstehung Jesu Christi ein „fettes Comeback“ (Überschrift zu Matthäus 2Cool. Teile der evangelikalen Bewegung lehnen die Volxbibel ab.
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Forenking





Verfasst am: Mo Jul 03, 2017 8:49 pm



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