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Stellung des echten Judentums zum "messianischen"
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Merav



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Anmeldedatum: 06.11.2007
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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 10:42 am Antworten mit Zitat

Ich möchte hier, G"tt bewahre, keinen Streit anzetteln.
Aber ich denke, um die jüdische Religion zu verstehen, muss man ersteinmal klarmachen, auf welcher Position sie steht.

Dazu Auszüge aus einigen interessanten Artikeln:

Zitat:
[..]Wenn jemand Christ werden möchte, so wünsche ich ihm oder ihr, daß dieser Weg ihm oder ihr spirituelle Erfüllung bringen möge. Aber er / sie kann nicht gleichzeitig Jude sein.
Wenn also die Kampagne Juden zu Jesus zu bringen ihr erklärtes Ziel erreichen würde und jeder Jude Christ werden würde, dann wäre das Endergebnis als hätte Hitler den Krieg gewonnen. Es gäbe keine Juden mehr. Das ist - kurz gesagt - der Grund, warum diese Bekehrungsfeldzüge mir solche Sorge bereiten.

Vor viertausend Jahren verließ Abram die heidnische Welt mit seiner Frau Sarai um von einem einzigen fürsorglichen G'tt zu lehren, der möchte, daß wir Menschen unsere Begabungen dazu verwenden, eine gerechte, fürsorgliche und mitfühlende Gesellschaft zu schaffen. Christen nennen das "Rechtfertigung durch Werke", und sie haben damit 100% recht. Genau das ist es, und das ist einer der grundlegenden Unterschiede zwischen Judentum und Christentum.
Wir rechtfertigen uns nicht durch das, was wir glauben, sondern durch das, was wir tun. Ich verstehe und respektiere völlig, daß Christen das anders sehen, aber ich weiß, wieviel Gutes in die Welt gekommen ist, weil wir Juden darauf bestanden haben unserem einmaligen und besonderen Weg mit G'tt zu folgen

[...]

Es gibt drei Hauptforderungen im Hinblick auf Jesus, die Christen erheben und die Juden kategorisch zurückweisen:

1. Der Märtyrertod, den Jesus erlitten hat, führt Sühne für kollektive Sünden der Menschheit oder Sünden des Individuums herbei.

2. Wir weisen die Idee zurück, daß G'tt sich in irgendeiner menschlichen Form inkarniert hat, daß irgendein menschliches Wesen ein Objekt der Anbetung sein könnte.

3. Wir weisen zurück, was Paulus in seinen Briefen behauptet - nämlich daß das Leben und der Tod von Jesus das jüdische Religionsgesetz und seine Einhaltung nutzlos machen.

Wer mit e i n e r dieser Forderungen übereinstimmt, mag Christ sein - Jude ist er jedenfalls nicht.


Quelle und unbedingt weiterlesen:
http://www.hagalil.com/archiv/2001/04/christentum.htm


Zitat:
„Messianische Juden" sind eine Bewegung, die entweder auf Ignoranz, auf Böswilligkeit oder der Absicht, das jüdische Volk zu zerstören, basiert, möglicherweise kommen auch alle drei Komponenten zusammen.

Diese Bewegung basiert auf Ignoranz, weil sie sowohl Judentum als auch Christentum missdeutet, missversteht und entstellt.
Das Judentum wird verdreht, weil historisch, theologisch, halachisch und auch praktisch ein Jude, der sich als Anhänger Jesu bezeichnet, sofort aufhört, ein Jude zu sein.

[...]

Diejenigen Juden, die Jesus und dem Christentum gefolgt sind, haben sich selbst außerhalb des jüdischen Volkes gestellt und wurden von diesem getrennt.

[...]

Zu behaupten, es sei möglich, ein "Jude für Jesus" zu sein, beschädigt das Gewissen und das religiöse Denken beider Richtungen, und in diesem Sinne ist die Bewegung böswillig. Sie ist es auch deshalb, weil sie zur Zerstörung der jüdischen Religion und des jüdischen Volkes führt. Diese Bewegung hat die erklärte Absicht, Juden zum Christentum zu bekehren und dadurch das jüdische Volk an der Wurzel und in den Zweigen zu zerstören. Die wahre Natur des Slogans "Juden für Jesus" ist die Absicht, das Judentum zu vernichten, indem Juden von ihm weg und hin zu Jesus, dem Brennpunkt des Christentums, geführt werden sollen.



Quelle und unbedingt weiterlesen, auch wenns etwas polemisch geschrieben ist:
http://juden.judentum.org/judenmission/messianische-juden.htm
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Psalm150



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Beiträge: 111
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 12:34 pm Antworten mit Zitat

Also, wenn ein Jude Jesus als Messias anerkennt, ist er kein Jude mehr?
Irgendwie kann ich es nicht nachvollziehen, dass Juden ihren Status als Jude verlieren sollen, wenn sie sich einem Rabbi anschließen, der eine Irrlehre verkündigt (und das ist doch Jesus nach judaistischer Auffassung).
Noch weniger kann ich es nachvollziehen, wenn ein Jude ohne weiteres Atheist werden kann und er trotzdem noch als Jude gilt.
Irgendwie hören sich die Argumentationen so an, als sei Jesus in Rom geboren worden und hätte mit den römischen Besatzern die Religion Christentum nach Israel gebracht.
Fakt ist, dass Jesus von Nazareth Jude war, alle seine Schüler waren auch Juden und alle diese Juden waren nach ihrem eigenen Selbstverständnis keineswegs außerhalb des Judentums.
Wer hat das Recht darüber zu entscheiden, wer zu den Juden gehört und wer nicht? Wer darf einem Juden, der es sich wagt Jesus von Nazareth zu glauben, dass dieser tatsächlich der Messias ist, verbieten, sich auch weiterhin als Jude zu sehen und auch weiterhin koscher zu essen, den Sabbat zu heiligen etc.?
Vor allem, sollen Christen, nur um anderen gefallen, in Jesus' Aufruf, alle Welt zu Jüngern zu machen, hineininterpretieren "aber auf keinen Fall die judaistischen Juden, die sind aufgrund der Abstammung bereits gerettet"?
Hat denn Jesus, als er durch Israel zog, sich nur an die Nicht-Israeliten gewandt?
Zum Holocaust-Vergleich: Ich finde es furchtbar, wenn die Aussage kommt "Judenmission ist Holocaust mit anderen Mitteln" oder "keine Judenmission ist Holocaust mit anderen Mitteln".
Ich finde solche Argumentation völlig daneben. Was wäre denn so furchtbar, wenn Juden sich anders entscheiden? Wieso muss Judentum darauf reduziert werden, dass man in Jesus nicht den Messias sehen darf?
Das ist ja kaum anders, als wenn sich jemand hinstellt und meint "Wer nicht den Papst anerkennt, ist kein Christ".
Zitat:
"Einst fuhr ein Mann in seinem Wagen über das Land. Er kam an einer Scheine vorbei. Und auf der einen Seite der Scheune waren einige Zielscheiben. Genau im Zentrum steckte in jeder ein Pfeil.

Der Mann hielt seinen Wagen an und sagte: "Ich muß unbedingt die Person treffen, die jedesmal so perfekt geschossen hat". Er fand den Besitzer der Scheune und fragte ihn: "Wie ist es möglich daß du niemals den Mittelpunkt der Zielscheibe verpaßt hast - und das bei jedem Pfeilschuß?"

"Ganz einfach" antwortete der Mann. "Zuerst habe ich den Pfeil in die Scheunenwand geschossen und dann habe ich die Zielscheibe darum herum gemalt".


Diese Erklärung wirft Fragen auf:
Soll man jetzt jedes Mal, wenn Prophetie eintrifft unterstellen, dass da ein wenig manipuliert wurde?
Oder um mal zum Beispiel zu kommen:
Wenn alle Zielscheiben auf gleicher Höhe sind in gleichem Abstand sind, wirkt dann diese Erklärung plausibel?
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Merav



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Beiträge: 47
BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 1:07 pm Antworten mit Zitat

Zitat:
Also, wenn ein Jude Jesus als Messias anerkennt, ist er kein Jude mehr?


Abstammungsmäßig bleibt er das, aber glaubenstechnisch spaltet er sich eindeutig vom Judentum ab. Ein Mensch kann nicht zwei Religionen gleichzeitig haben, er muss sich für eine entscheiden. Und wenn er sich für Jesus entscheidet, dann entscheidet er sich somit gegen das Judentum.

Zitat:
Irgendwie kann ich es nicht nachvollziehen, dass Juden ihren Status als Jude verlieren sollen, wenn sie sich einem Rabbi anschließen, der eine Irrlehre verkündigt (und das ist doch Jesus nach judaistischer Auffassung).


Nein, wir sehen Jesus nicht als Rabbi.

Zitat:
Noch weniger kann ich es nachvollziehen, wenn ein Jude ohne weiteres Atheist werden kann und er trotzdem noch als Jude gilt.


Womit wir wieder bei der Abstammung wären: halachisch (nach jüd. Religionsgesetz) bleibt er weiter Jude, aber hier kommt der große Unterschied zu einem Juden, der Christ wurde: Der Atheistische Jude hat nicht seine Religion gewechselt, sondern übt gar keine aus.
Das wäre sinnbildlich gesehen ein *stillgelegter Jude* Wink


Zitat:
Fakt ist, dass Jesus von Nazareth Jude war, alle seine Schüler waren auch Juden und alle diese Juden waren nach ihrem eigenen Selbstverständnis keineswegs außerhalb des Judentums.


Sie können sich ja verstehen als was sie wollen, was aber nichts an dem Faktum ändert, dass sie es nicht sind!


Zitat:
Wer hat das Recht darüber zu entscheiden, wer zu den Juden gehört und wer nicht?


Die Juden. So wie auch Christen die Maßstäbe setzen, wer Christ ist.

Zitat:
Wer darf einem Juden, der es sich wagt Jesus von Nazareth zu glauben, dass dieser tatsächlich der Messias ist, verbieten, sich auch weiterhin als Jude zu sehen und auch weiterhin koscher zu essen, den Sabbat zu heiligen etc.?


Niemand verbietet diesem Juden das, aber auf Anerkennung darf er auch nicht hoffen.


Zitat:
Vor allem, sollen Christen, nur um anderen gefallen, in Jesus' Aufruf, alle Welt zu Jüngern zu machen, hineininterpretieren "aber auf keinen Fall die judaistischen Juden, die sind aufgrund der Abstammung bereits gerettet"?


1. Sagte Jesus: Geht hin zu den VÖLKERN und macht sie zu Jüngern. Die Völker waren und sind schon immer die Nichtjuden
2. Ist nach unserer Vorstellung niemand aufgrund seiner Abstammung gerettet, sondern aufgrund seiner Taten, und welche Taten für uns besonders wichtig sind, das besagt der Bund, den G"tt mit uns schloss- Judenmission ist also nicht nötig weil die Juden bereits einen Bund mit G"tt haben.
Abgesehen davon gab es nach jüdischem Glauben schon immer Errettung für Nichtjuden, ohne dass diese Juden werden mussten. Sie müssen sich lediglich an die 7 Gebote Noachs halten.

Zitat:
Zum Holocaust-Vergleich: Ich finde es furchtbar, wenn die Aussage kommt "Judenmission ist Holocaust mit anderen Mitteln"


Ja das finde ich zugegeben auch ein bisschen übertrieben

Zitat:
Was wäre denn so furchtbar, wenn Juden sich anders entscheiden?


Jedes weggelaufene Schäfchen schwächt die Herde. Letztendlich sind wir doch immer als Volk bestraft worden, trotz dass einzelne sich vielleicht gut benahmen.
G"tt sieht uns als das eine Volk an und jeder muss seinen Teil dazu beitragen. Und wenn dann welche weglaufen und sich anderen Religionen zuwenden oder "Mist bauen" bedeutet das für uns einen Verlust.
Stell dir vor du hast eine große Familie, alle halten zusammen, nur 1 oder 2 hauen ab und wollen nichts mit euch zutun haben oder nur dann wenn ihr auch mitzieht, würde dich das nicht traurig machen?
Als Jude geboren zu sein bedeutet eine gewisse Verpflichtung. Ich kann mich an diese halten oder auch nicht. Aber wenn ich es nicht tue muss ich eben mit den Konsequenzen rechnen und wir wollen eigentlich nicht, dass ein Bruder oder eine Schwester diese Konsequenzen tragen muss!


Zitat:
Das ist ja kaum anders, als wenn sich jemand hinstellt und meint "Wer nicht den Papst anerkennt, ist kein Christ".


Hier geht es doch nicht darum dass jemand etwas NICHT anerkennt, sondern DASS jemand etwas anerkennt, was in unseren Augen das falsche ist.

Zitat:
Soll man jetzt jedes Mal, wenn Prophetie eintrifft unterstellen, dass da ein wenig manipuliert wurde?


Nein aber in manchen Fällen ist es offensichtlich
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Psalm150



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 1:37 pm Antworten mit Zitat

Mich macht es nicht glücklich, wenn jemand, der bisher überzeugter Christ war, seine Meinung ändert.
Aber das ist dann seine Entscheidung.
Zur Frage, ob Jesus zu Recht als Rabbi tätig war oder zu Unrecht, sagen die mir vorliegenden Informationen (Neues Testament), dass er definitiv ein Rabbi gewesen sein muss. Ob seine Botschaft berechtigt war oder eine Irrlehre, muss jeder für sich entscheiden.
"Stillgelegter Jude", irgendwie kann ich nicht nachvollziehen, dass man einem atheistischen Juden diesen Status zu Gute hält, aber einem Juden, der es wagt, einen falschen Messias echt zu nennen, diesen Status nicht zu Gute hält.
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Puschja



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 2:07 pm Antworten mit Zitat

Zitat:
Zur Frage, ob Jesus zu Recht als Rabbi tätig war oder zu Unrecht, sagen die mir vorliegenden Informationen (Neues Testament), dass er definitiv ein Rabbi gewesen sein muss.


das war nun aber dünn, das neue testament ist doch subjektiv. ist doch klar dass jesus christus dort bestmöglich dargestellt wird, aber beweiskraft hat das wenig.
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Psalm150



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 2:41 pm Antworten mit Zitat

Du hörst Dich so an, als hättest Du glaubhaftere Dokumente, welche die Frage, ob Jesus Rabbi war oder nicht, beantworten können.
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Puschja



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 3:02 pm Antworten mit Zitat

die frage wird man abschließend nicht klären können
es gibt jedoch indizien, die dafür oder dagegen sprechen.
ein rabbiner ist ein schriftgelehrter, jesus christus konnte aber aller wahrscheinlichkeit nicht einmal lesen und schreiben.
außerdem ist es unwahrscheinlich daß die pharisäischen rabbis jesus mit rabbi angesprochen haben, da seine lehren in ihren augen irrlehren waren und aus der perspektive nicht gerade von jesu christi schriftverständnis zeugten.
ich glaube auch nicht daß er jemals bei einem rabbi in der lehre gewesen ist. woher sollte er denn aber sonst schriftverständnis haben. damals hatte man keine thora im haus herumliegen
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Psalm150



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 3:11 pm Antworten mit Zitat

Puschja hat Folgendes geschrieben:
die frage wird man abschließend nicht klären können
es gibt jedoch indizien, die dafür oder dagegen sprechen.
ein rabbiner ist ein schriftgelehrter, jesus christus konnte aber aller wahrscheinlichkeit nicht einmal lesen und schreiben.

Welches Indiz spricht dafür?

Puschja hat Folgendes geschrieben:
außerdem ist es unwahrscheinlich daß die pharisäischen rabbis jesus mit rabbi angesprochen haben, da seine lehren in ihren augen irrlehren waren und aus der perspektive nicht gerade von jesu christi schriftverständnis zeugten.

Also mir ist bekannt, dass viele seiner Lehren zum damaligen Zeitpunkt üblich waren, der einzige Punkt ist, dass Jesus sagte, er sei der prophezeite Messias.
Puschja hat Folgendes geschrieben:
ich glaube auch nicht daß er jemals bei einem rabbi in der lehre gewesen ist. woher sollte er denn aber sonst schriftverständnis haben. damals hatte man keine thora im haus herumliegen

Aus welchem Indiz leitest Du ab, dass Jesus kein Schriftverständnis hatte?
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Puschja



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 3:31 pm Antworten mit Zitat

Zitat:
Also mir ist bekannt, dass viele seiner Lehren zum damaligen Zeitpunkt üblich waren, der einzige Punkt ist, dass Jesus sagte, er sei der prophezeite Messias.


er hat auch gebote verändert, verstärkt oder außer kraft gesetzt. speiseregeln zum beispiel
auch die taufe ist keine jüdische lehre. wenn seine lehren so konform mit denen der pharisäischen rabbiner gegangen wären, hätte es doch auch nicht diese differenzen zwischen ihnen gegeben, oder doch?

Zitat:
Aus welchem Indiz leitest Du ab, dass Jesus kein Schriftverständnis hatte?


wieso hat jesus keine eigenen schriftlichen zeugnisse hinterlassen. da gibt es nur die möglichkeiten, daß es ihm nicht wichtig war oder er nicht schreiben konnte. wer nicht lesen und schreiben kann, der kann auch kein schriftgelehrter sein.
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Psalm150



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 4:04 pm Antworten mit Zitat

Puschja hat Folgendes geschrieben:
er hat auch gebote verändert, verstärkt oder außer kraft gesetzt. speiseregeln zum beispiel
auch die taufe ist keine jüdische lehre. wenn seine lehren so konform mit denen der pharisäischen rabbiner gegangen wären, hätte es doch auch nicht diese differenzen zwischen ihnen gegeben, oder doch?

Also, meines Wissens war die Taufe keine Erfindung von Jesus.
Ansonsten, der eigentliche Punkt war, dass Jesus darauf bestand, der Messias zu sein. Das war der Punkt, weswegen er auch abgelehnt wurde.
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Merav



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 7:32 pm Antworten mit Zitat

Wer hat denn dann die Taufe erfunden/eingeführt?
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Psalm150



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 8:06 pm Antworten mit Zitat

Eigentlich war sie im Judentum enthalten, auch wenn sie nicht Taufe genannt wurde.
Ich habe noch mal bei Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Taufe
nachgeguckt, ist ja besser.
Laut Neuem Testament war Johannes (der als Johannes der Täufer bekannt war) am Jordan, predigte und forderte Menschen auf, umzukehren, Schuld zu bekennen und sich taufen zu lassen.
Daher kommen auch Redensarten, wie "über den Jordan".
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Merav



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 8:09 pm Antworten mit Zitat

Die Mikwe hat nichts mit einer Taufe zutun
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Verfasst am: Di Nov 06, 2007 8:09 pm



Psalm150



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 8:15 pm Antworten mit Zitat

Hm, ist es also ausgeschlossen, dass Johannes, ein Israelit, sich daran anlehnte?
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Merav



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 10:03 pm Antworten mit Zitat

Angelehnt bestimmt, die Bedeutung ist jedoch anders und die Praxis -außer dass in beiden Fällen mit Wasser gearbeitet wird- auch
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Psalm150



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 11:10 pm Antworten mit Zitat

Ich habe mal auf der deutschen Website von "Jews For Jesus" geguckt, also da sind schon recht interessante Statements
http://www.judenfuerjesus.de/fragenundantworten.htm
Vor allem wird da auch klar, dass der Vorwurf, sie würden Menschen weismachen, sie seien keine Christen, sich nicht aufrecht erhalten lässt.
Naja, ich wundere mich schon, dass "Jews For Judaism" mit harmlosen Papierkügelchen schießt und sogar noch den Menschen einredet, dass sei effektive Munition.
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Merav



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BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2007 11:23 pm Antworten mit Zitat

Ein wirklch lächerlicher Verein diese Juden für Jesus, mit ihrer Zurechtdrechselei der Wahrheit.
Die sind für mich so ein rotes Tuch, da könnt ich immer an die Decke gehen, wenn ich von denen auch nur höre.

Lies mal das

http://www.solutix.de/content/view/212/119/

und das

http://www.solutix.de/content/view/206/119/

und das

http://www.solutix.de/content/blogcategory/369/166/
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Psalm150



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BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2007 3:26 pm Antworten mit Zitat

Hm, und "Jews For Judaism" ist dann kein lächerlicher Verein?

Einige Fragen sind immer noch unbeantwortet:

Puschja hat Folgendes geschrieben:
die frage wird man abschließend nicht klären können
es gibt jedoch indizien, die dafür oder dagegen sprechen.
ein rabbiner ist ein schriftgelehrter, jesus christus konnte aber aller wahrscheinlichkeit nicht einmal lesen und schreiben.


Puschja hat Folgendes geschrieben:
ich glaube auch nicht daß er jemals bei einem rabbi in der lehre gewesen ist. woher sollte er denn aber sonst schriftverständnis haben. damals hatte man keine thora im haus herumliegen

Welches Indiz spricht dafür, dass Jesus Analphabet war?
Aus welchem Indiz leitest Du ab, dass Jesus kein Schriftverständnis hatte?
Ich erweitere mal die Frage: Wieso machst Du Schriftverständnis und die Fähigkeit, lesen und schreiben zu können daran fest, dass jemand ein Buch schreibt bzw. von diesem ein Buch überliefert wurde?
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BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2007 8:16 pm Antworten mit Zitat

warum sollten jews for judaism lächerlich sein? ich finde, sie treten nur für die erhaltung ihrer religion und kultur ein.
also sieh doch, wenn jesus seine sache das evangelium so wichtig war, warum schrieb er das nicht selbst auf sondern überließ es dem schicksal, daß irgendjemand zig jahre später die stille post notierte. entweder konnte er also nicht schreiben oder es war ihm nicht wichtig.
als nächstes gibt es auch keine quellen die besagen, daß jesus jemals wie alle rabbiner unter anleitung die schrift studiert hat, was auch lesen und schreiben beinhaltet. das normale volk konnte aber nicht lesen und schreiben, schätzungsweise 99% waren analphabeten.
zitiert jesus jemals tiefgreifend aus der schrift? oder zählt er nur das her, was er von der praktizierten jüdischen tradition weiß, in der er aufwuchs? die bezugnahme auf die schrift kam erst von paulus und den evangelisten.
schluß: wenn jemand die schrift nicht lesen kann, kann er sie auch nicht verstehen.
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Psalm150



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BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2007 8:26 pm Antworten mit Zitat

Ehrlich gesagt, mit diesen Argumenten könntest Du ja auch die Torah widerlegen.
"Wieso schrieb G'tt es nicht selber auf, wenn er so allmächtig ist?"
Ich kann irgendwie es nicht nachvollziehen,
- wenn man Jesus vorhält, aufschreiben zu lassen,
- wenn man Jesus vorhält, dass er nix mit Gewalt durchdrückt,
- wenn man Jesus vorhält, kein Wunschautomat zu sein

aber G'tt alle diese 3 Dinge nicht verübelt.
Manchen Leuten kann es Jesus nicht Recht machen, denn würde er so sein, wie Du es vom Messias erwartest, dann würden viele sagen "Der soll von G'tt sein? Der macht doch alles ganz anders".
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Merav



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BeitragVerfasst am: Fr Nov 09, 2007 11:14 pm Antworten mit Zitat

Zitat:
Ehrlich gesagt, mit diesen Argumenten könntest Du ja auch die Torah widerlegen.
"Wieso schrieb G'tt es nicht selber auf, wenn er so allmächtig ist?"


Er hat die Torah doch Moshe gegeben

Zitat:
Ich kann irgendwie es nicht nachvollziehen,
- wenn man Jesus vorhält, aufschreiben zu lassen,


Hat er aufschreiben lassen? Als aufgeschrieben wurde, war er schon einige Jahrzehnte tot.

Zitat:
- wenn man Jesus vorhält, dass er nix mit Gewalt durchdrückt,
- wenn man Jesus vorhält, kein Wunschautomat zu sein


Wer hat ihm das wo vorgehalten?
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Psalm150



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BeitragVerfasst am: Fr Nov 09, 2007 11:52 pm Antworten mit Zitat

Also, das einzige, was G'tt Israel schriftlich gab, sind die 10 Gebote, alles andere in der Torah ist von Menschenhand in Schriftform gebracht worden.
Ansonsten wurde ja Jesus genau vorgehalten, dass sich Frieden und Anerkennung G'ttes nicht so durchsetzten, dass keiner sich dem widersetzen kann.
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Merav



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BeitragVerfasst am: Sa Nov 10, 2007 12:05 am Antworten mit Zitat

G"tt sprach und Mose schrieb Smile

Zitat:
Ansonsten wurde ja Jesus genau vorgehalten, dass sich Frieden und Anerkennung G'ttes nicht so durchsetzten, dass keiner sich dem widersetzen kann.


Von wem denn
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Psalm150



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BeitragVerfasst am: Sa Nov 10, 2007 12:26 am Antworten mit Zitat

Bei der von Dir verlinkten Website, welche ja die Kriterien auflistete, die der Messias erfüllen müsste und deren Erfüllung wohl nur mit Zwang ginge.
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Puschja



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BeitragVerfasst am: Sa Nov 10, 2007 1:51 pm Antworten mit Zitat

da möchte ich mal was einwerfen was man uns in der christlichen gemeinde in bezug auf die juden erzählt hat
und zwar, wenn jesus wiederkommt würden alle juden ihn sofort anerkennen müssen. das weist einerseits auf zwang hin und macht auf der anderen seite judenmission überflüssig
und ist es nicht auch ein gut verpackter zwang, wenn gott sagt: du mußt zwar nicht an mich glauben, aber wenn du es nicht tust, wirst du ewige qualen erleiden? das ist für mich erpressung
rechtfertigung nach glauben ist russisch roulette. damit kenn ich mich aus Cool
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Verfasst am: Sa Nov 10, 2007 1:51 pm



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