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Vergessene Heimkinder.
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Di Jan 27, 2009 10:49 pm Antworten mit Zitat

ZDF
Viele Zöglinge von Kinderheimen wurden in den 60er Jahren als Zwangsarbeiter missbraucht.ML Mona Lisa
Keine Entschädigung für Heimkinder?
Heimerziehungs-Opfer warten noch auf Gerechtigkeit

Sie mussten schwere Arbeiten verrichten, wurden in den Fürsorgeheimen gequält und missbraucht. Manche Leben blieben zerstört. Das Schicksal der Heimkinder ist ein dunkles Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte. Im Herbst vergangenen Jahres beschloss der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages einstimmig, die Heimerziehung im Nachkriegsdeutschland historisch aufzuarbeiten und die Fragen nach Entschädigungen für erlittenes Unrecht zu klären. Doch jetzt steht alles wieder auf der Kippe.

Sendung vom 25.01.2009 In die Sitzung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestags zum Thema "Heimkinder" am 26. November 2008 sind auch Opfer der Heimerziehung gekommen. "Ich wurde als kleines Kind mit zwei Jahren meiner Familie weggenommen und war 17 Jahre lang eingesperrt und musste arbeiten", berichtet ein Betroffener. Erschütternde Szenen spielen sich in der Sitzung ab. Der Ausschuss beschließt einstimmig einen "Nationalen Runden Tisch" zur Aufarbeitung der westdeutschen Heimerziehung. Die Anerkennung des Unrechts, eine offizielle Entschuldigung und die finanzielle Entschädigung - alle Forderungen der ehemaligen Heimkinder scheinen in greifbare Nähe gerückt.

ZDF
Im Petitionsausschuss einigte man sich auf einen Runden Tisch zur Aufarbeitung der Fälle.
Aufkeimende Hoffnung
Auch die Koordinatorin des runden Tisches, Antje Vollmer, gibt sich zufrieden: "Bei der Abschlussrunde des Petitionsausschusses gab es von allen Seiten einen Ausdruck, dass man weiß, dass Menschen hier schweres Unrecht geschehen ist, und dass es sich um Menschenrechtsverletzungen handelt", erklärt sie am Ende der Verhandlungen. Die Betroffenen sind voller Hoffnung.
apUrsula von der LeyenDoch jetzt tauchte ein vertraulicher Brief auf, der ML Mona Lisa vorliegt. Darin schreibt die Familienministerin Ursula von der Leyen an den zuständigen Berliner Bildungssenator Zöllner: "Die Einrichtung eines ,Nationalen Entschädigungsfonds' wird von Bundestag und Bundesregierung nicht angestrebt." Im Klartext heißt das, ehemalige Heimkinder sollen kein Geld erhalten. Die Familienministerin scheint sich offenbar über den Petitionsausschuss hinweggesetzt zu haben. Denn laut Antje Vollmer hat der "in seiner Empfehlung und seinem Beschluss keine mögliche Lösung ausgeschlossen." Wir baten die Bundesfamilienministerin um ein Interview zum Thema. Sie lehnte es ab - aus zeitlichen Gründen.
ZDFDietmar KroneFolter und Zwangsarbeit
Für ehemalige Heimkinder wie Dietmar Krone ist dies ein neuerlicher Rückschlag. Als Jugendlicher wurde er fünf Jahre in einem Fürsorgeheim gequält. Seine Heimakte, die ihm erst jetzt anonym zugeschickt wurde, belegt nun endlich seine Erfahrungen von Folterstrafen und Demütigungen. "Man hat es abgestritten, man hat mich als Lügner hingestellt, und erst als ich jetzt die Akte bekam, konnte ich das alles nachweisen", so Krone.
ZDFZelle in einem ehemaligen KinderheimAkten von rund 800.000 ehemaligen Heimkindern der Nachkriegszeit liegen vor. Sie bezeugen die Verbrechen, listen auf, wie die Zöglinge zu Schwerstarbeit gezwungen wurden, ohne Lohn zu erhalten und ohne Einzahlungen in die Rentenkassen. Heute leben viele von ihnen in bitterer Armut. Das entwürdigende Ringen um Anerkennung und finanzielle Entschädigung müsse endlich ein Ende haben, fordern Experten wie der Erziehungswissenschaftler Prof. Manfred Kappeler. "Es muss eben auch der ernsthafte Wille dokumentiert werden, sonst ist die Entschuldigung im wörtlichen Sinne zu billig", meint er. Die Zeit drängt: Die Entschädigungen müssen jetzt geleistet werden, bevor es für Betroffene wie Dietmar Krone zu spät ist

QUELLE.
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Verfasst am: Di Jan 27, 2009 10:49 pm



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