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Internetseite verkauft maßgeschneiderte Probleme
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Feb 06, 2009 7:22 pm Antworten mit Zitat

Erfolgreiche Geschäftsidee
Internetseite verkauft maßgeschneiderte Probleme

(2) Von Annette Kuhn 6. Februar 2009, 18:30 Uhr
Im Internet kann man fast alles kaufen. Ein paar findigen Schweizern fiel allerdings noch eine riesige Marktlücke auf: Probleme. Seit drei Monaten kann man sich nun dank www.needaproblem.com das Leben maßgeschneidert erschweren lassen. Im Angebot sind Schwierigkeiten von 5 bis 5000 Euro.

Es gibt Menschen, die können ohne Probleme nicht leben. Wenn alles glatt läuft, werden sie unzufrieden oder sie langweilen sich gar. Anscheinend gibt es gar nicht so wenige dieser Menschen, sonst wäre der Erfolg des Unternehmens „Need a problem“ wohl nicht zu erklären. Die Botschaft auf der Website www.needaproblem.com wirkt zwar durchaus überraschend, offenbar aber einladend: „Sind Sie glücklich? Leben Sie ein ausgefülltes, sorgenfreies Leben? Wie langweilig! Was Ihnen fehlt, sind Kontraste. Sie brauchen dringend Probleme zum Lösen.“

Drei Schweizer, Hansmartin Amrein, Martin Koncjlia, und Björn Hering, haben sich zusammengetan, um Menschen mit Problemen zu versorgen. Je nach Preis und Schwierigkeitsgrad bieten sie Herausforderungen für jede Lebenslage an, von „trivial“ bis „fast unlösbar“. Die Idee für ihr ungewöhnliches Start-up resultierte aus der Feststellung, dass im Internet alles gekauft werden kann. „Dieses Phänomen haben wir ad absurdum geführt“, sagt Amrein.

Seit das Internetunternehmen vor drei Monaten auf den Markt ging, wurden rund 750 Probleme gekauft, meist triviale (1 Euro), einfache (5 Euro) und normale (50 Euro), einige Male auch das schwierige zu 500 Euro. Die Scheu vor dem fast unlösbaren Problem (5000 Euro) ist groß – bislang gibt es erst eine Anfrage –, aber bei dem Warnhinweis auf der Website auch verständlich: „Dieses Problem wird Ihr Leben mit großer Wahrscheinlichkeit grundlegend verändern.“



Ein preiswerter Adrenalin-Kick

Motivation für den Kauf eines Problems ist – neben der Langeweile – bei den meisten Kunden wohl Neugierde. „Und es ist ja ein relativ preiswerter Weg, sich seinen Adrenalin-Kick zu holen“, sagt Amrein. Viele würden sich die Mittagspause oder den Feierabend mit einem kleinen Problem aufpeppen. Trivial ist zum Beispiel die Frage: Wie lassen sich Blacken bekämpfen? Kennt vermutlich kaum jemand, doch eine kurze Recherche im Netz bringt die Antwort: Bei Blacken handelt es sich um ein Unkraut, mit dem Landwirte zu kämpfen haben. Bei einem einfachen Problem eignet sich die kurze Mittagspause oft schon nicht mehr, zum Beispiel wenn die Aufgabe lautet: „Kaufen Sie eine rote Rose und schenken Sie sie der ersten Ihnen unbekannten Person, der Sie begegnen.“

Für Probleme bis zur Stufe „normal“ hat das Unternehmen eine Datenbank, aus der es seine Kunden bedient. Ab der Kategorie „schwierig“ wird zunächst ein Kundenprofil erstellt und dazu passgenau eine Herausforderung entwickelt, wie bei der Kundin, die nebenbei erwähnte, dass sie jedes Preisausschreiben mitmache, aber nie gewinne. Eine Woche später bekam sie Post mit der Nachricht, sie habe einen Rundflug gewonnen.

Nicht im Brief stand, dass der Gewinn von „Need a problem“ organisiert und Ausgangspunkt der Problemstellung war. Während des Flugs klagte der Pilot – in Wirklichkeit ein eingeweihter Fluglehrer – über starke Kopfschmerzen und bat sie, das Cockpit zu übernehmen, nachdem er ihr das Nötigste erklärt hatte. Mithilfe des Bodenpersonals steuerte sie das Flugzeug zur Landebahn, erst bei der Landung griff der Pilot wieder ein. Erst danach erfuhr die Frau den Hintergrund. Dass es überhaupt zu dieser Aufgabe kam, lag auch daran, dass Amrein eigentlich Pilot ist und Jurist obendrein. So konnte er Fluglehrer und Genehmigungen organisieren.

Als „Need a problem“ im Herbst startete, kauften vor allem Frauen ein Problem, sagt Amrein, inzwischen sei das Geschlechterverhältnis bei der Kundschaft ausgeglichen. Sie habe einen hohen Bildungsgrad und komme vor allem aus Deutschland. Verdienen lässt sich bei dem Geschäft mit den Problemen – noch – nicht viel. Schon in diesem Frühjahr aber, wenn die englischsprachige Seite freigeschaltet wird, rechnet Amrein mit schwarzen Zahlen. Vor allem in den USA hofft er dann auf einen regelrechten Run auf die hausgemachten Probleme.

http://www.welt.de
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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1303
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: So Apr 08, 2018 8:03 pm Antworten mit Zitat

Ihr erlebt Dreier, Gruppensex und vieles, was andere nur aus Filmen kennen. Wie hat das angefangen?

Anna: Oh, das ist eine lange Geschichte. Wir sind seit zehn Jahren zusammen und nach anderthalb Jahren – da war ich 20 und Max 21 – haben wir zum ersten Mal darüber gesprochen, ob wir immer nur noch Sex mit dem gleichen Partner haben werden, wenn wir für immer zusammenbleiben wollen.

Max: Da ist die Idee gekeimt, aber es hat Jahre gedauert, bis was passiert ist. Wir haben irgendwann gegoogelt, wie man einen Dreier haben kann – das war die einzige Konstellation, die wir uns vorstellen konnten. So sind wir in einem Portal gelandet, über das man solche Dates organisiert. Wir haben uns angemeldet, ohne Infos von uns einzutragen und wollten nur mal lurken. Und wir fanden es absolut pervers, was wir dort gesehen haben. Unser erster Eindruck: Es gibt nur alte Säcke und SM von der übelsten Sorte. Also haben wir unseren Account verschreckt wieder gelöscht.

Ich erinnere mich an meine ersten Google-Suchen mit Ben – wir haben viel gesehen, was wir furchtbar fanden. Mein vorschnelles Fazit: Was für eine Scheiß-Idee, ich will das doch nicht. Niemals.

Trotzdem habt ihr die Idee nicht aufgegeben, genau wie wir. Wie habt ihr doch den Einstieg geschafft?

Max: Nach zwei oder drei Jahren haben wir der Sache noch eine Chance gegeben. Wieder nur online geguckt, wieder nichts gemacht. Irgendwann haben wir auf einer Reise ein Paar kennengelernt, mit dem wir uns tatsächlich Sex zu viert hätten vorstellen können – es ist aber nichts passiert. Aber da haben wir gedacht: Wenn wir so weit gehen würden, erstellen wir jetzt wirklich ein Online-Profil.

Es hat natürlich Monate gedauert, bis wir einen Termin hatten - das ist bei sechs Leuten schwer zu koordinieren
Das ist ja schon ein Riesenschritt – fiel euch das erste Treffen dann leicht?

Max: Überhaupt nicht. Wir hatten einen klaren Plan: wie alles abzulaufen hat: Wir wollten in einen Swingerclub gehen, erstmal nur gucken. Beim zweiten Besuch würden wir zu zweit auf eine Liegewiese gehen und beim dritten Mal Leute ansprechen. Das war der Plan. Dann haben wir festgestellt, dass ein Besuch locker 120 Euro kostet.

Anna: Wir haben uns also von der Idee verabschiedet. Als uns ein anderes Paar online nach einem Date gefragt hat, haben wir es einfach gemacht. Es war ganz spontan, zwei Tage später haben wir Cocktails getrunken und später hatten wir Sex zu viert. Das war unser erstes Mal und es war wirklich gut.

Das geht wohl schon als Gruppensex durch, aber ich weiß, dass bei euch auch mal mehr als vier Leute involviert sind…

Anna: Ja, aber wir haben erst Erfahrungen zu viert und auch zu dritt gesammelt, das hat uns alles gut gefallen. Irgendwann haben wir bei einem Paar festgestellt, dass wir gemeinsame Bekannte haben –so entstand die Idee für ein Treffen zu sechst.

Max: Es hat natürlich Monate gedauert, bis wir einen Termin hatten. Das ist bei sechs Leuten sowieso schwer zu koordinieren und dann musst du auch noch darauf achten, dass keine Frau gerade ihre Tage hat.

Ich muss lachen – und finde es großartig, wie unverkrampft sie mit diesen Themen umgehen. Hoffentlich bleiben sie so locker, wenn ich nach den Details beim Gruppensex frage…
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Verfasst am: So Apr 08, 2018 8:03 pm



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