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China: Im Olympiajahr stieg die Christenverfolgung
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: So Feb 08, 2009 7:01 pm Antworten mit Zitat

China: Im Olympiajahr stieg die Christenverfolgung


Besonders in Peking vervielfachten sich staatliche Übergriffe.
P e k i n g / M i d l a n d (idea) – In der Volksrepublik China ist die Verfolgung von Christen in staatlich nicht anerkannten Hauskirchen im vergangenen Jahr stark gestiegen. Vermehrt gingen die kommunistischen Behörden im Jahr der Olympischen Spiele vor allem gegen unliebsame Christen in der Hauptstadt Peking vor.
Einer Statistik des Hilfswerks China Aid Association (China-Hilfsvereinigung) mit Sitz in Midland (US-Bundesstaat Texas) zufolge vervierfachte sich die Zahl der Verfolgungen in Peking von 104 im Jahr 2007 auf 539. In ganz China waren es mit 2.027 fast drei Mal so viele wie im Jahr 2007 (788). Das Hilfswerk sieht einen klaren Zusammenhang mit den Olympischen Spielen. Bei international beachteten Ereignissen wollten die Machthaber mit allen Mitteln nach außen das Bild gesellschaftlicher Stabilität wahren. Als Verfolgungsmaßnahmen wertet das Hilfswerk unter anderem Bedrohungen, willkürliche Festnahmen und Geldstrafen, die Beschlagnahme von Eigentum, Verhöre und andere Missbräuche. In China versammeln sich die meisten Christen in staatlich nicht anerkannten Gemeinden, weil sie eine Kontrolle durch das Regime ablehnen. Schätzungen über die Gesamtzahl der Christen schwanken zwischen 40 Millionen und 130 Millionen. Die anerkannten protestantischen Dachorganisationen – die Drei-Selbst-Bewegung und der Chinesische Christenrat - repräsentieren 18 Millionen Mitglieder. Von den etwa 20 Millionen Katholiken gehören rund sechs Millionen regimetreuen Kirchen an.

Wie weit reicht das Tauwetter?
In jüngster Zeit mehren sich Berichte über ein Tauwetter zwischen dem Staat und den Untergrundkirchen. So haben Ende 2008 geheime Gespräche mit kommunistischen Funktionären stattgefunden, bei denen sich beide Seiten nicht als Feinde, sondern als Verhandlungspartner gegenübersaßen. Außerdem sollen heruntergekommene und zweckentfremdete Kirchen in Peking restauriert werden. Hauskirchen sollen künftig ebenfalls Bibeln verkaufen dürfen. Die Annäherung steht möglicherweise im Zusammenhang mit dem 60-jährigen Jubiläum der Staatsgründung Chinas in diesem Jahr. Das Hilfswerk Open Doors, das sich um verfolgte Christen kümmert, zählt die Volksrepublik China nicht mehr zu den zehn schlimmsten Verfolgerstaaten; sie rangiert auf Platz zwölf. Das heißt jedoch laut China Aid nicht, dass das Ausmaß der Verfolgung sinke; staatliche Missbräuche würden nur besser getarnt.

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Verfasst am: So Feb 08, 2009 7:01 pm



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