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Neubesinnung: Weltmission beginnt in Deutschland
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Di Feb 17, 2009 11:05 pm Antworten mit Zitat

Evangelisation & Mission
Neubesinnung: Weltmission beginnt in Deutschland


Missionswissenschaftler Prof. Johannes Reimer: Wenn wir hier nicht missionieren …
D i e t z h ö l z t a l (idea) – Weltmission beginnt in Deutschland. Diese Neubesinnung haben christliche Gemeinden hierzulande nötig. Fast überhaupt nicht im Blick sind beispielsweise Diasporagruppen von Ausländern vor der Haustür wie Russen, Chinesen oder Afrikaner.
„Wenn wir nicht lernen, hier zu missionieren, brauchen wir in der Weltmission nicht aufzutreten“, sagte der Missionswissenschaftler Prof. Johannes Reimer (Bergneustadt/Oberbergisches Land), am 14. Februar in Dietzhölztal-Ewersbach (Mittelhessen). Er sprach beim ersten Impulstag „Gemeinde und Weltmission“ der Allianz-Mission, an dem rund 250 Gäste vor allem aus Freien evangelischen Gemeinden (FeG) teilnahmen. Die Allianzmission ist mit dieser Freikirche verbunden. Reimer lehrt seit Jahresbeginn am Theologischen Seminar der FeG am selben Standort. Wie er beim Impulstag feststellte, seien christliche Gemeinden in Deutschland häufig zu sehr nach innen gekehrt. Angesichts der großen Zahl von Migranten müsse man viel mehr Wert auf multikulturellen Gemeindebau legen: „Die Welt ist zu uns gekommen.“ Wer an Mission in fernen Ländern interessiert sei, müsse damit in Deutschland beginnen. Die neuen Christen könnten dann in ihrer Heimat viel leichter das Evangelium verbreiten.

Missionarisch vernachlässigte Großstädte
Zu den missionarisch am meisten vernachlässigten Gebieten weltweit gehörten die Großstädte. An keiner theologischen Ausbildungsstätte in Deutschland gebe es einen Kurs über Großstadtevangelisation. Hiesige Gemeinden seien meist „Drive-in-Gemeinden“. Sie warteten darauf, dass man zu ihnen komme, gingen aber nicht selber hinaus zu den Menschen. Reimer plädierte für eine ganzheitliche Mission, zu der nicht nur die Verkündigung gehöre, sondern die auch auf Veränderungen der Kultur und der Gesellschaft ziele. Der Missionsbefehl Jesu gebe den Auftrag, „Völker“ zu Jüngern zu machen; deshalb könne es nicht nur darum gehen, einzelne Menschen zur Bekehrung zu bringen. In der Weltmission würden immer weniger die klassischen Pioniermissionare gebraucht, sondern vielmehr etwa Ingenieure, Architekten oder Mediziner, die Beruf mit Mission verbinden.

Das Christentum wächst
Reimer wies darauf hin, dass die Mission im 20. Jahrhundert große Fortschritte gemacht habe. Inzwischen stellten Christen etwa 35 Prozent der Weltbevölkerung von 6,3 Milliarden Menschen. Im Jahr 1900 habe es etwa eine halbe Milliarde Christen gegeben; im Jahr 2006 seien es 2,5 Milliarden gewesen. 41 Prozent der Weltbevölkerung seien Nichtchristen, die die christliche Botschaft schon gehört haben; 24 Prozent seien vom Evangelium unerreicht. Die Evangelikalen – ohne Pfingstler und Charismatiker) zählten im Jahr 1900 71,7 Millionen; 2006 waren es 261 Millionen. Die Zahl der Pfingstler und Charismatiker sei im selben Zeitraum von 981.000 auf 600 Millionen empor geschnellt. Gleichzeitig sei die Zahl der Christen, die wegen ihres Glaubens oder ihrer Religionszugehörigkeit ihr Leben lassen mussten, von 34.400 auf 210.000 pro Jahr gestiegen.

England ist das atheistischste Land Europas
Die Zahl der Missionswerke habe sich von 600 im Jahr 1900 auf 6.000 verzehnfacht, und die Zahl der Missionare sei von 62.000 auf 450.000 gestiegen. Immer mehr von ihnen kämen aus der Dritten Welt. Aber nur zwei bis drei Prozent aller Missionare arbeiteten unter unerreichten Völkern, etwa drei Viertel hingegen unter „Namenschristen“. Freilich sei auch das frühere christliche Abendland zum Missionsgebiet geworden. Das atheistischste Land Europas sei inzwischen England; es sei atheistischer, als Russland je gewesen sei.

Allianz-Mission neu in drei Ländern
Die Allianz-Mission ist in 21 Ländern mit 122 Langzeit- und 30 Kurzzeitmissionaren vertreten. Wie Missionsleiter Erhard Michel gegenüber idea sagte, habe man seit dem vorigen Jahr in drei neuen Ländern die Arbeit aufgenommen – in Frankreich, dem Kosovo und Kambodscha. Man wolle sich auf weitgehend unerreichte Regionen konzentrieren; dazu zählten auch Japan, Mali und Tadschikistan. In Deutschland wolle man einen Referenten für Migrantengruppen anstellen und mehr Interesse für Weltmission in den Freien evangelischen Gemeinden wecken. Oft sei Mission dort „ein Thema unter vielen“.

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Johannes 14,6.
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Verfasst am: Di Feb 17, 2009 11:05 pm



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