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Kriminaltango - Die Chronik der dümmsten Gauner und Ganoven
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mo Feb 23, 2009 9:49 pm Antworten mit Zitat

Kriminaltango -
Die Chronik der dümmsten Gauner und Ganoven

Als ganz besonders dusselig erwiesen sich zwei Räuber aus Edmonton/Kanada, welche im September 81 eine Tankstelle in Vancouver überfielen. Nach der Tat fesselten sie den Tankwart und flüchteten mit der Beute. Auf ihrer Flucht verfuhren sie sich aber und fragten an einer Tankstelle nach dem Weg - der Tankstelle, die sie vorher überfallen hatten. Der inzwischen befreite Tankwart läßt sie von der Polizei verhaften.

Mitte August 1975 wollten drei Männer in Rothesay, Schottland, die Königliche Bank ausrauben. Auf dem Weg in die Schalterhalle blieben die Räuber allerdings in der Drehtür stecken, so daß hilfreiche Bedienstete der Bank sie befreien mußten. Die drei stammelten verwirrt ein Dankeschön und verließen blöd das Bankgebäude. Wenig später drangen sie erneut - diesmal erfolgreich - zum Kassenschalter vor und forderten vom Kassierer die Herausgabe von 5000 £. Aber keiner der Bediensteten nahm die Burschen ernst. Der Kassierer konnte sich kaum einkriegen vor Lachen, so komisch wirkten die drei Figuren auf ihn. Diese Reaktion verunsicherte die Bande so sehr, daß ihr Anführer die Forderung erst auf 500£ und dann gar auf 50£ senkte. Jetzt brüllte die gesamte Belegschaft vor Vergnügen. Soviel Mißachtung seiner kriminellen Absicht veranlaßte einen der Räuber zu einem beherzten, aber ungeschickten Sprung über den Tresen. Bei der Landung rutschte er aus und landete mit viel Spektakel auf dem Hosenboden. Durch dieses neuerliche Unglück enerviert, traten die beiden anderen Männer die Flucht an. Sie kamen aber nicht weit, weil sie in ihrer Verwirrung in der falschen Richtung durch die Drehtür stürmen wollten und erneut stecken blieben.

In Dänemark sprang ein flüchtender Bankräuber in ein Taxi und nannte dem Fahrer seine Adresse. Das vermeintliche Taxi entpuppte sich aber als Streifenwagen...

Durch die Dachluke wollte ein junger Einbrecher in einem Rostocker Supermarkt einbrechen. Bei dem Versuch verlor er aber das Gleichgewicht und landete in einem Regal voller Ketchup-Flaschen. Die Verkäuferin, die am nächsten Morgen als erste den Laden aufschloß, sah sich in einen Splatter-Film hineinversetzt: Überall Glasscherben und rote Schleifspuren. Den 23jährigen verhinderten Einbrecher fand sie in blutrot verschmierten Klamotten unter einer Kasse. Er hatte sich bei dem Sturz ein Bein gebrochen, hatte dann vergebens nach einem Ausgang gesucht und ist schließlich eingeschlafen.

Ungeschicklichkeit bewies der Einbrecher Andreas S. Um an der Rückseite eines Juweliergeschäftes einsteigen zu können, balancierte er über die mit Drahtgeflecht gesicherte Krokodilhalle des Berliner Zoos - und rutschte ab. Zwar landete er nicht zwischen den Alligatoren, aber von dem Baum, auf dem er landete, kam er auch nicht mehr herunter, weil unter ihm die lebenden Handtaschen erwartungsvoll auf einen Mitternachtssnack warteten. Erst am nächsten Morgen wurde er von der Polizei 'errettet'.


Der dümmste Campingdieb war ein gewisser Fitzgerald F., der seine Ferien auf dem Campingplatz von San Diego (Kalifornien) verbrachte.
Lange schon hatte er ein Auge auf die Wertsachen im Nachbar-Wohnwagen geworfen. Eines Tages fühlte er sich sicher - die Nachbarn waren fortgefahren. Er brach ein, raubte Fotoapparate, Schmuck, Sportgeräte und ein Angelset.
Als die Familie Sanders, der der Wohnwagen gehörte, zurückkam, kam sie auch schnell dem Dieb auf die Spur: Der Angelhaken hatte sich in der Tür verklemmt und die Angelleine sich abgespult.
Man brauchte also nur noch der Leine zu folgen. Man folgte der Schnur und begegnete prompt Fitzgerald, der sie- als ordentlicher Mensch - gerade wieder neu auf die geklaute Angelrolle aufspulen wollte.

In Harnisch geriet der Amtsrichter Eduard Blaimont während einer Gerichtsverhandlung in Pau, Frankreich, weil ihm zum 17. Mal in seiner siebenjährigen Amtszeit der Einbrecher George Bruelle gegenüberstand. Diesmal hatte ein Handlungsreisender, in dessen Wohnung George eingestiegen war, den Halunken schnarchend auf dem Kanapee erwischt. George war eingeschlafen, weil er sich zu ausgiebig am Cognac des Wohnungsinhabers gütlich getan hatte.
"Einen unfähigeren Einbrecher als Sie kann ich mir gar nicht vorstellen", kanzelte der Richter seinen alten Bekannten ab, "das nächste Mal weigere ich mich, ein Verfahren gegen sie zu eröffnen. Dann können sie selbst zusehen, wer Sie verurteilt, Sie Null." Ob George nach Abbüßung seiner Haftstrafe das Geschäft, zu dem er so gar nicht berufen war, aufgegeben hat, ist nicht bekannt.

Nach einem gelungenen Überfall mit Maschinenpistolen wollten zwei 29jährige Magdeburger Bankräuber ihre Beute - 5000 DM .- auf der Reeperbahn verprassen. Den Wagen parkten sie in einer Nebenstraße, vergaßen dabei aber, ihre offen auf dem Rücksitz liegenden Mußspritzen im Kofferraum zu verstauen. Diese fielen einer Polizeistreife auf, der Wagen wurde sichergestellt. Später meldeten sich die ahnungslosen Ganoven auf der Davidswache. 'Ihr Auto sei , weil falsch geparkt, wohl umgesetzt worden', meinten sie. Daraufhin erfolgte die Festnahme.

Selten dämlich waren Einbrecher, die in Schwerin ein Fotogeschäft ausraubten. Noch am Tatort fotografierten sie sich gegenseitig mit einer Polaroidkamera. Das Ergebnis konnte sie nicht zufriedenstellen, die Fotos kamen schwarz heraus. Enttäuscht warfen sie diese in den Papierkorb. Später konnte die Polizei drei gelungene Schnappschüsse von den Galgenvögeln auf den Fotos, die nur einige Minuten zur Entwicklung brauchten, bewundern.

Bei einem Überfall eines Geldtransporters vor einem Metro-Markt kletterte einer der Räuber in den Panzerwagen, um die Geldsäcke auszuladen. Sein Kumpan verstaute gerade geraubte Koffer in den Fluchtwagen. Allerdings haben sie nicht mit der Reaktion des Geldboten gerechnet: Dieser schlug die Tür zu, schwang sich zu seinem Kollegen ins Führerhaus und verriegelte den Wagen. Der verhinderte Räuber konnte das Fahrzeug erst in der nächsten Polizeikaserne verlassen.

Der Polizei leicht gemacht haben es zwei Schüler aus Toisdorf bei Siegburg, die in einem unbewachten Moment in eine Schreibtischschublade einer Fahrschule griffen und mit mehreren hundert Mark blitzschnell verschwanden. Die beiden Burschen sind am Abend für einen Vortest für die Mofa-Prüfbescheinigung in die Fahrschule gekommen. Nachdem sie sich mit dem Geld aus dem Staub machten, verfolgte sie der 55jährige Fahrlehrer, verlor aber im Dunkeln ihre Spur. Dies war aber nicht weiter tragisch, da die beiden Nachwuchsganoven vor ihrer Tat brav ihre Adressen in die Prüfbogen eingetragen hatten. Noch am gleichen Abend konnten die beiden 15jährigen Diebe ermittelt werden.

Rein in den Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Der 30jährige David Bell, gerade wegen Autodiebstahls entlassen, stahl vor dem Gefängnistor ein Auto, um damit nach Hause zu fahren.

Gelegenheit macht Diebe - für einen 35jährigen Mann aus Hüsten im Sauerland ergab sich die folgenreiche Gelegenheit mit dem Fund einer ec-Karte samt PIN-Nummer. Der Mann konnte der Versuchung nicht widerstehen, berichtete die Polizei am Dienstag. Statt die Karte zurückzugeben, hob der Finder eine vierstellige Summe ab, ohne zu ahnen, daß er dabei ins Visier einer Überwachungskamera geriet. Als die Aufnahme veröffentlicht wurde, staunte die Polizei: Dass Konterfei des Gesuchten prangte gleich doppelt in der Zeitung - einmal im Zusammenhang mit der Kontokarte, einmal als Porträt des neuen Schützenkönigs.

Seiner Schusseligkeit vermasselte einem Bankräuber in Hamburg den großen Coup: Auf dem Weg zum Schalter eines Geldinstitutes versuchte der 43jährige Mann nach Polizeiangaben eine Wollmütze mit Augenschlitzen über den Kopf zu ziehen, was ihm jedoch nicht auf Anhieb gelang.
Zudem verhedderte sich seine Schreckschußpostole im mitgebrachten Beutel. Da hatte er allerdings der Kassiererin schon mitgeteilt, daß dies ein Überfall sein sollte. Die Frau löste Alarm aus.

Zu wörtlich hatte ein Ladendieb das mit dem 'guten Rutsch' genommen, als er im neuen Jahr eine Filiale eines Ledi-Marktes in Recklinghausen überfiel. Zehn Minuten nachdem der 25jährige den Markt betreten hatte, lege er einige Waren auf das Transportband der Kasse. Als er an der Reihe war, griff schnell er in die Kasse und versuchte mit der Beute, einem Bündel Geldscheine, zu flüchten. Allerdings hatte zwischenzeitlich heftiger Regen eingesetzt. Die Fliesen im Eingangsbereich erwiesen sich daher für den Flüchtenden als glattes Parkett. Er kam zu Fall und blieb nach Zeugenaussagen 'etwas verdattert' auf dem Boden liegen. Die 26jährige Kassiererin reagierte prompt und setzte sich zusammen mit einem Kunden auf den Dieb. Die wenige Minuten später eintreffende Polizei brauchte dem Dieb nur noch Handschellen anzulegen.

Ein Opfer seiner Gier wurde der Autodieb Justin Clark. Zu seiner Beute gehörte auch ein Funkrufempfänger. Dessen Besitzer, nicht auf den Kopf gefallen, schickte diesem die Nachricht, er habe 1500 DM in einer Kirchentombola gewonnen. Diesen Gewinn wollte sich der Dieb nicht entgehen lassen und fackelte nicht lange. Doch statt des Geldsegens erwartete ihn die Polizei mit Handschellen.

Dumm geboren und nichts dazugelernt. Vor dem Duisburger Amtsgericht ein Libanese wegen des Diebstahls von 33 Armbanduhren verantworten. Als der Richter ein Protokoll verlas, in dem der Name eines zweiten Tatbeteiligten genannt wurde, erhob sich plötzlich ein junger Mann im Zuhöhrersaal und sage höflich: "Ja, hier." Eine Minute später sass auch er auf der Anklagebank.

Ausgerechnet in den Räumen der Polizei erkannte ein Einbrecher aus Köln sein eigenes Fahndungsfoto und überführte sich damit selbst als Täter eines Einbruchs in ein Haarstudio, bei dem er von einer Kamera aufgenommen worden war.
Wie die Polizei in Köln mitteilte, fragte der 32jährige Mann die Beamten nämlich, woher sie denn bloß das Foto von ihm hätten. Es zeigte ihn in dem Friseurgeschäft, in das er bereits mehrfach eingebrochen war. Neben Bargeld hatte der glatzköpfige Täter auch Haarpflegemittel und Kosmetika erbeutet.

In den Wind schlug ein Einbrecher alle gutgemeinten Warnungen vor den Gefahren des Sonnenbadens, als er während eines Einbruchs in ein Krankenhaus in Salisbury eine Sonnenbank entdeckte. Flugs entledigte sich seiner Kleidung und legte sich unter die Höhensonne. Die Zeituhr stellte er auf 45 Minuten ein.
Stunden später suchte der Mann erneut Hospital auf. Doch dieses Mal kam er als Patient - vor Schmerzen halb wirr und über und über mit Brandblasen bedeckt. Da er immer noch den Arztkittel trug, den er bei dem Einbruch in Salisbury entwendet hatte, riefen die mißtrauisch gewordenen Schwestern die Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Sonnenanbeter sein Sonnenbad unter einer Spezialmaschine genommen, mit der Verbrennungsopfer behandelt werden. Dabei hatte er die maximale Behandlungsdauer von 10 Sekunden um das dreihundertfache überschritten. Nach Aussagen der Ärzte wird er für sein Leben vernarbt bleiben.

Nach seiner Festnahme bekam ein amerikanischer Räuber die Gelegenheit, lange darüber nachdenken, warum eine über den Kopf gestülpte durchsichtige Plastiktüte eine äußerst dämliche Verkleidung ist...

Was schiefgehen kann wird auch schiefgehen. Dieses Gesetz wurde für einen Einbrecher zur Wirklichkeit, der im März 1991 versuchte in ein Spirituosengeschäft einzubrechen. Zuerst verletzte er seine Hand bei dem Versuch, ein Loch in die Decke des Ladenlokals zu stemmen. Anschließend warf er eine Flasche Whisky durch das eben entstandene Loch - die Flasche fiel jedoch zurück, zersplitterte am Boden und löste den Einbruchsalarm aus. Der 24jährige stolperte, fiel auf die Scherben und verletzte sich erneut schwer. Bei dem Sturz verlor er auch noch seine Brieftasche incl. den Ausweispapieren. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, kletterte er durch das Loch zurück auf das Dach, stolperte erneut und fiel herunter. Auf der Flucht hinterließ er eine Blutspur bis zu seiner Wohnung - nur wenige Meter vom Ort seines Wirkens entfernt...

Pech auf der ganzen Linie hatte ein Mann bei dem Versuch, in die Wohnung eines Pfarramtes in Bornheim bei Bonn einzusteigen. Der tollpatschige Einbrecher scheiterte schon beim Aufbrechen der Hintertür. Als er vom Dach aus das Fenster eines Gästezimmers aufbrach, machte er so einen Lärm, daß der Pfarrer wach wurde und ihn durch lautes Rufen in die Flucht schlug. Dabei verlor der Einbrecher vor lauter Hektik ein kleines Mäppchen, in dem sich nicht nur der Personalausweis, sondern auch ein Sozialversicherungsausweis und ein Angelschein befand. Es war ein leichtes, den 29jährigen Täter in seiner Wohnung festzunehmen. Bei der anschließenden Vernehmung gestand er neben dem Einbruch in das Pfarramt weitere 17 Einbrüche in Bonn und Umgebung.

1991 wurde in Kansas City ein 41jähriger Mann nach einem verpfuschten Einbruchsversuch schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Er und sein Komplize wurden während eines Einbruchs in einen Supermarkt von einem Polizisten überrascht. Sein Komplize sprang in das Fluchtfahrzeug und versuchte, den Polizeibeamten zu überfahren. Dieser konnte jedoch schnell genug aus dem Weg springen. Nicht aber der 41jährige, der direkt hinter dem Beamten stand.

Tagelang beobachtete ein 'Stratege' eine amerikanische Bankfiliale, um den Zeitpunkt des geplanten Überfalls optimal festlegen zu können. Als er glaubte, dass dieser gekommen sei, reihte er sich in die Schlange der Wartenden ein und wartete geduldig, bis er an der Reihe war. Als er dem Kassierer endlich von Angesicht zu Angesicht gegenüberstand, zog er eine Pistole und schrie förmlich: 'Dies ist ein Überfall! Keiner rührt sich!' Mit diesen Worten war der Überfall für ihn auch schon gelaufen, denn die fünf Wartenden hinter ihm waren bewaffnete FBI-Agenten, die in ihrer Mittagspause ihre Gehaltschecks einlösen wollten. Die FBI-Niederlassung befand sich direkt gegenüber der Bank.

Wenn Dummheit weh tun würde...
Zwei Einbrecher brachen in einer Gaststätte in Heidelberg ein und stahlen Bargeld und Spirituosen. Sehr sorgfältig durchsuchten sie die Lokalität aber nicht - denn sonst hätten sie zweifellos auch die Brieftasche gefunden, die einer von ihnen verlor und am Tatort zurückblieb.

In der Nacht vom 13.11.1999 auf den 14.11.1999 in Düsseldorf: Ein Zivilwagen der Düsseldorfer Polizei stand in einem nicht sehr vornehmen Stadtteil zwischen mehreren Autos eingeparkt. Im Fahrzeug warteten zwei Beamte auf einen Zugriff, der PKW war nicht abgeschlossen und das Fahrerfenster war ein wenig geöffnet. Drei Jugendliche näherten sich von hinten dem Wagen und verschwanden hinter demselbigen. Die Beamten hörten dann einen der Jugendlichen sagen: "Seht ihr, so sieht ein Kofferraumschloß aus, wenn es nicht abgeschlossen ist". Wie durch Zauberei öffnete sich natürlich der Kofferraum. Komischerweise öffneten sich einen kurzen Moment später auch Fahrer- und Beifahrertür des Zivilwagens...

In Berlin trieb seit einiger Zeit ein Raubkopierer sein Unwesen, der professionellen Grafikprogramme zu einem Bruchteil ihres Wertes an Graphiker zu verkaufen versuchte.
Das Problem für die Kripo: Der Anbieter hatte sich sehr gut getarnt und auf seinem Werbezettel als Kontaktadresse nur eine "Scall"-Nummer angegeben. Unter solch einer Rufnummer kann man nur Nachrichten hinterlassen; wer diese am anderen Ende der Leitung mit einem "Pager"-Gerät empfängt, ist unkontrollierbar.
Die Beamten mußten sich also etwas einfallen lassen. Das Problem war nur, dass der Täter alle Fäden in der Hand hatte: Er würde unerkannt am Treffpunkt erscheinen, er würde den Termin bestimmen, und er würde sich nur in ein Computergrafikbüro locken lassen.
Die Kriminalisten kamen auf eine pfiffige Idee: Die Diensträume der Computer-Kripo lagen im Erdgeschoß des Polizeigebäudes, ein Eingang von der Straße her war vorhanden. Nun bastelte man an der Fassade herum, verdeckte das Wort "Polizei" und alles Amtliche mit Teppichklebeband. Statt dessen hängte man das Schild aus, das früher über dem Computer-Shop eines der EDV-Kriminalisten hing: "Redlich Datentechnik." Der Raubkopierer wurde angescalled und ein Termin wurde vereinbart. Der Mann viel auf die Täuschung herein und betrat den vermeintlichen Computershop. Als er verwundert feststellte, daß bei "Redlich Datentechnik" alle Mann bewaffnet herumliefen, klickten schon die Handschellen.

Ein dunkler, nächtlicher Wald ist eigentlich ein gutes Versteck für einen Gauner auf der Flucht. Vorausgesetzt, dieser macht die ihn verfolgenden Polizisten nicht bei jeden Schritt durch rot blinkende LA GEAR Sportschuhe auf sich aufmerksam...

Zur falschen Zeit am falschen Ort war der 43jährige Bankräuber Ricky Caudill. Er startete seinen Überfall just zu der Zeit, als in der Bank ein Polizeibeamter die Angestellten darüber aufklärte, wie sie sich im Falle eines Überfalles verhalten sollten...
Wenn es den Titel 'Weltdümmster Gauner' geben würde, dann hätte ihn dieser Mann redlich verdient:
Schon das Objekt seines allerersten - und auch letzten - Überfalls war äußerst schlecht gewählt - ausgerechnet ein gut besuchtes Waffengeschäft sollte es sein. Und das in einem US-Bundesstaat, in dem ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung Waffen in der Öffentlichkeit tragen darf. Um das Geschäft überhaupt betreten zu können, mußte der Mann einen Bogen um einen Streifenwagen machen, der vor dem Eingang abgestellt war. Der uniformierte Beamte stand gut sichtbar an der Ladentheke und trank einen Kaffee. Doch das alles konnte den Mann nicht abschrecken - er betrat den Laden, schrie 'Hands up' und feuerte zur Bekräftigung seiner Absichten einige Kugeln in die Decke. Bruchteile später hatten auch der Polizist, der Verkäufer und ein großer Teil der Kundschaft ihre Waffen gezückt und entfernten den Mann aus dem Gen-Pool der Menschheit.

Ausgerechnet in ein Gefängnis sind zwei Norweger eingebrochen. Die beiden Männer wurden in der Stadt Tromsö von zwei Wachleuten gestellt, als sie durch ein in den Zaun geschnittenes Loch auf das Gefängnisgelände schlüpften und dort den Boden absuchten. Bei der Vernehmung gaben sie an, sie hätten nach Rauschgift gesucht, das sie für inhaftierte Freunde über den Zaun geworfen hätten. Ihre Kumpane hätten die Drogen jedoch nicht finden können. Deshalb hätten sie selbst danach gesucht.

Auf dem Parkplatz eines Supermarktes stellte eine ältere Dame fest, dass vier fremde Männer in ihrem Auto saßen. Ohne Rücksicht auf Verluste ließ sie ihre Einkaufstaschen zu Boden purzeln und zog eine Pistole aus ihrer Handtasche, die sie auf die Männer richtete. Mit überschnappender Stimme schrie sie die Männer an, sofort das Fahrzeug zu verlassen und unverzüglich das Weite zu suchen. Die vier Männer überlegten nicht lange und suchten ihr Heil in der Flucht vor der rabiaten Omi.
Diese setzte sich zufrieden in den Fahrersitz und versuchte, den Schlüssel ins Zündschloß zu stecken. Doch dieser wollte nicht passen. Kein Wunder, denn ihr Fahrzeug des gleichen Modells stand vier Parkbuchten weiter. Also lud sie ihre Einkäufe in ihr Auto um und machte sich auf den Weg zur nächsten Polizeistation. Dort traf sie auch die vier bleichen jungen Männer wieder, die den Beamten gerade von der zunehmenden Seniorenkriminalität berichteten...

Äußerst blamabel gestaltete sich der Auftritt eines Räubers, der im US-Bundesstaat Michigan eine Tankstelle auszurauben versuchte. Weil der Tankwart sein Ansinnen nicht sonderlich ernst nahm und die Herausgabe des Geldes verweigerte, drohte der Möchtegernräuber die Polizei zu rufen. Als der Tankwart ihm daraufhin immer noch die Beute verweigerte, rief der Mann tatsächlich die Polizei...

Der wahrscheinlich dämlichste Drogenschmuggler der Welt wurde vor einigen Jahren am Flughafen von Sao Paulo verhaftet. Geraldo Gallo wollte einige Pfund Kokain außer Landes schmuggeln und höhlte zu diesem Zweck etliche Laiber Käse aus. Den Zollbeamten erklärte er, dass er die 25kg Käse in seinem Koffer am Ankunftsort verkaufen wolle.
Der Plan scheiterte an zwei Details:
1. Der Käse war nicht gekühlt und wäre deshalb schon vor Gallo's Ankunft vergammelt gewesen.
2. Gallo reiste in die Schweiz.
Die Zollbeamten konnten nicht nachvollziehen, aus welchen Gründen jemand minderwertigen brasilianischen Käse ausgerechnet in der Schweiz verkaufen wollte und öffneten die Käselaiber...

Die Bereitschaft einer Polizeigarage in St. Louis war sehr erstaunt, als ein Mann in Schlangenlinien an die Gegensprechanlage heranfuhr und lallend einen Hamburger mit Pommes und Cola orderte. Und der Mann wunderte sich, warum die Leute von McDonalds ihn wegen Trunkenheit am Steuer verhafteten.
Die Verhaftung machte Schlagzeilen in der lokalen Presse und am nächsten Tag orderte der DJ einer lokalen Radiostation, Pat Fortune, als Gag für seine Hörer einen Hamburger an derselben Gegensprechanlage. Die Polizisten überprüften routinemäßig seine Identität und stellten fest, das der Radiomoderator unzählige Strafzettel nicht bezahlt hatte. Auch er wurde verhaftet.

Ein Ladendieb in Nürnberg wollte in einem Geschäft einen Radiowecker mitgehen lassen, wurde aber von einem Ladendetektiv beobachtet und rannte davon. Weit kam er allerdings nicht. Denn wegen seiner zu weiten Hose musste der Langfinger immer wieder das rutschende Beinkleid nach oben ziehen und konnte deshalb vom Detektiv mühelos gestellt werden. Wenn er nur wenigstens einen Gürtel gestohlen hätte...

Wirklich Pech hatte ein junger Mann, der sich die Wartezeit vor einem Bahnübergang mit einer Haschpfeife verkürzen wollte. Er nahm sich etwas Marihuana aus demm Handschuhfach, stopfte gemütlich seine Pfeife und begann zu rauchen. Leider übersah er, dass neben ihm am Bahnübergang ein uniformierter Beamter einer Sondereinheit gegen Bandenkriminalität wartete. Dieser saß in einem auffallend gekennzeichneten Truck seiner Einheit, auf dem neben diversen Parolen gegen Jugendkriminalität auch das Wort 'Polizei' in 35 cm hohen Buchstaben auflackiert war.

Ausgerechnet im Blickfeld der Videoüberwachung einer Schweriner Polizeistation durchsuchte ein jugendlicher Dieb einen anderen Jugendlichen nach Zigaretten und nahm seinem Opfer das Portemonnaie ab. Die Beamten, die das Geschehen auf dem Bildschirm verfolgten, mussten nur noch vor die Tür gehen, um den überraschten Täter festzunehmen...

Drogen können vergesslich machen. Aber das hat ein Süchtiger in Essen wohl gerade vergessen, als er aus Langeweile die Beamten einer 'Mobile Wache' ansprach: 'Habt Ihr nichts zu tun? Wollt Ihr mich mal überprüfen?' Die Beamten taten ihm den Gefallen, wurden dann aber schnell förmlich. Denn die Polizisten fanden heraus, was der Süchtel offenbar schon vergessen hatte - nämlich, das er mit zwei Haftbefehlen gesucht wird und noch 349 Tage Haft zu verbüßen hat. Bei so viel Dummheit half auch keine schnelle Flucht mehr...

Intensiver Fischgeruch hat der Polizei im südwestenglischen Sharpness bei der Aufklärung eines Einbruchs geholfen. Zwei betrunkene dänische Seeleute hätten beim Landgang in der Hafenstadt zwei Autos bei einem Fahrzeughändler aufgebrochen und damit eine folgenreiche Spritztour auf dessen Parkplatz unternommen. Dabei demolierten sie 31 Fahrzeuge und richteten einen Sachschaden von umgerechnet 1,3 Millionen Mark an. Danach begaben sich die beiden 17 und 19 Jahre alten Männer wieder auf ihr Schiff. Kurz darauf erschien auch die Polizei. Der anhaltende Fischgeruch in den Autos hat die Beamten auf die richtige Spur gebracht.

Sein überaus intensiver Körpergeruch ist einem Bankräuber aus Kalifornien zum Verhängnis geworden. Laut der Kassiererin stank der Mann so, 'das es einem den Atem verschlagen hat'. Kurz darauf konnte die Polizei den Stinkstiefel in einem Hotel unweit des Tatortes festnehmen. Ein Bediensteter, der in den Medien von dem Geruchsproblem des Räubers gehört hatte, hatte die Polizei informiert.

Ziemlich blöde stellten sich eine Gruppe Halbstarker aus Michigan City im US-Bundesstaat Indiana an, die einen alten Mann über den Haufen schießen wollten: Die Jugendlichen umstellten den betagten Mann und eröffneten das Feuer. Im darauf folgenden Kugelhagel blieb der Rentner zum Glück unverletzt, zwei der schießwütigen Jugendlichen aber mussten mit schweren Schußverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Selten dämlich stellte sich ein Dieb an, der aus einem Heimwerkermarkt in Albuquerque einen Anhänger zu stehlen versuchte.
Der Mann fuhr mit seinem Toyota Pickup zu dem Markt, befestigte einen Anhänger an der Anhängerkupplung seines Fahrzeugs und raste blitzartig davon - um einige Meter weiter wegen überhöhter Geschwindigkeit einen Unfall zu bauen. Also kehrte er wieder um und holte sich einen zweiten Anhänger. Diesmal schaffte er es, ganze 70 Meter zurückzulegen, bevor er ihn verschrottete.
Während sich der verhinderte Dieb seinen dritten Anhänger holte, bemerkte der örtliche Sheriff die beiden ramponierten Anhänger am Strassenrand und hielt an, um der Sache nachzugehen. Gerade in diesem Moment fuhr der Meisterdieb mit dem dritten Anhänger vorbei und streifte mit dessen Kotflügel den Streifenwagen. Der Sheriff sprang in sein Fahrzeug und machte sich daran, den Unfallfahrer zu verfolgen - bei gemächlichen 40 Km/h. Denn schließlich hatte der Möchtegern-Dieb mittlerweile gelernt, dass Anhänger bei hoher Geschwindigkeit eine eigene Fahrdynamik entwickeln. Schließlich wurde er angehalten, verhaftet und wegen dreifachen Autodiebstahls angeklagt.

Der Drogenhändler Jesus T. Rodiguez zog die Aufmerksamkeit förmlich auf sich, als er eine Bankfiliale in Strongsville, Ohio betrat und zwei große Einkaufstüten mit über 300.000 Dollar Bargeld vor den verdutzten Angestellten entleerte, um die Moneten auf sein Konto einzuzahlen. Als er sich auf dem Einzahlungsvormular auch noch als Arbeitsloser ausgab, verständigten die Bankangestellten die Polizei.

Ein Hoch auf die moderne Technik. Morgan Ottridge freute sich jedenfalls wie wahnsinnig über die Wahlwiederholungsmöglichkeit seines Telefons, konnte er doch durch sie den Mann ausfindig machen, der nachts in sein Haus eindrang und seine Playstation, seinen Großbildfernseher und seine hochwertige Lederjacke stahl. Zudem fehlte auch noch sein schnurloses Telefon.
Also drückte Ottridge auf die 'Beep'-Funktion seines Telefons, die helfen soll, den verlegten Hörer wiederzufinden. Und tatsächlich vernahm er ein entferntes Piepen, das aus der Hecke des Nachbarhauses kam. Dort entdeckte er den Hörer und drückte die Wahlwiederholung - es meldete sich ein Taxiunternehmen.
Die Polizei fand heraus, das sich ein Mann um 2:20 in der Frühe nur einige Blocks weiter abholen ließ und einige Sachen in das Taxi verlud - unter anderem einen Fernseher mit Großbildschirm. Und da der Dieb nicht der hellste war, ließ er sich auch direkt vor seiner Wohnungstür absetzen.

In Baltimore im US-Bundesstaat Maryland hat ein Autodieb ein von ihn entwendetes Auto als gestohlen gemeldet, nachdem es von der Besitzerin entdeckt und abgeschleppt worden war.
Der Dieb erklärte den Beamten, dass ihm der Wagen vor der Haustür gestohlen worden sei. Wenig später musste er zugeben, ihn zuvor selber gestohlen zu haben.
Abgeschleppt wurde das Fahrzeug im Auftrag der rechtmäßigen Eigentümerin, die durch Zufall ihren Wagen nur einen Kilometer von dem Ort gefunden hatte, wo er ihr von dem 20jährigen mit vorgehaltener Waffe gestohlen wurde.
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Verfasst am: Mo Feb 23, 2009 9:49 pm



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