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Impulse für die Biblische Archäologie
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi März 11, 2009 7:12 pm Antworten mit Zitat

Impulse für die Biblische Archäologie

Zeugnisse aus der Alten Welt helfen beim Verständnis biblischer Geschichten.

Die vollständige Wahrheit der Bibel kann man nicht mit dem Spaten ergründen. Aber Grabungsfunde helfen, biblische Ereignisse zu verstehen. Die Evangellische Akademie Bad Boll will sich deshalb für die Biblische Archäologie engagieren.

Studienleiter Thilo Fitzner, selbst ein grabungserfahrener Theologe, will einem neuen Förderverein unter Schirmherrschaft der Kirche und des Deutschen Archäologischen Instituts ein Forum für den Austausch und die inhaltliche Auseinandersetzung bieten. Fitzner gräbt buchstäblich gerne in die Tiefe. Was die Archäologie an historischen Fakten zutage bringt, ist ihm eine zusätzliche Dimension zum Verständnis der Bibel. Deshalb ist es Fitzner ein persönliches Anliegen, sich für die Biblische Archäologie stark zu machen, zumal in den letzten Jahren an etlichen Universitäten Lehrstühle wegen des Spardrucks weggefallen sind.

Förderverein
Der Zeitpunkt für dieses Vorhaben ist günstig. Vorletztes Jahr wurde das noch zu Zeiten Kaiser Wilhelms II. gegründete, heute auf dem Ölberg in Jerusalem ansässige »Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes« (DEI) zugleich als »Forschungsstelle des Deutschen Archäologischen Instituts« etabliert und damit in seiner Finanzierung durch das Auswärtige Amt und die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gesichert. Das Institut forscht in Israel und Jordanien. Am 14. Juli diesen Jahres soll nun das Institut mit der Gründung eines Fördervereins unter der Schirmherrschaft des EKD-Ratsvorsitzenden Bischof Wolfgang Huber und des Präsidenten des Deutschen Archäologischen Instituts, Professor Dr. Gehrke einen weiteren Partner erhalten, der das DEI bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützt. An dieser Gründung werden auch württembergische Kirchenleute und die Evangelische Akademie Bad Boll beteiligt sein.

Im Forum austauschen
Diesem Kreis sowie dem interessierten Publikum will Fitzner ein Forum für den Austausch und die inhaltliche Auseinandersetzung bieten. Ein erster Termin steht bereits fest. Vom 27. bis 29. November 2009 plant Fitzner in Bad Boll eine internationale Konferenz und hat schon jetzt eine Riege renommierter Referenten beisammen, die nicht nur in der Fachwelt Aufmerksamkeit verdienen: Nach Bad Boll kommen unter anderem der Schweizer Ägyptologe und Siegel-Sammler Othmar Keel, der Mitarbeiter am »Tübinger Atlas für den Mittleren Osten« Hanswulf Bloedhorn, der Direktor des DEI in Jerusalem und Amman Dieter Vieweger, und der Direktor des Archäologischen Instituts der Universität von Tel Aviv, Israel Finkelstein.

Der Auseinandersetzung nicht ausweichen
Vor allem letzterer wird Anlass zu Kontroversen bieten. Bekannt wurde Finkelstein durch den von ihm mit herausgegebenen Band: »Keine Posaunen vor Jericho. Die archäologische Wahrheit über die Bibel«. Studienleiter Fitzner will die Auseinandersetzung nicht meiden, wenngleich er betont: »Steine sind kein Beweis für den Glauben!« Allerdings – und auch das ist seine feste Überzeugung – meint er auch: »Eine Kirche ohne Archäologie steht auf tönernen Füssen«.

Webseite: http://www.ev-akademie-boll.de

Quelle: Evangelische Akademie Bad Boll
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1303
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Sa Jul 08, 2017 7:08 pm Antworten mit Zitat

Die ersten Menschen kamen sich in der Natur hilflos und ihr ausgeliefert vor. Es resultierte ein starkes Schutzbedürfnis. Ein solches spüren wir bis zum heutigen Tag. Blitz und Donner kamen diesen Menschen als Äußerungen einer gewaltigen Macht im Himmel vor. Schutz, wenn auch unsicheren, fand man im kräftigen Alpha-Menschen. Er war der erfahrene Leiter seiner Herde. Der erste „transzendentale“ Schutz lag in der Erhöhung eines solchen Menschen im Gott-Sinn (Typ Pharao). Noch einfacher: Das Amulett. Das „schützte“ entweder schon für sich, oder wurde Sinnbild für einen Schutz durch die Mächtigen im Donnerhimmel. Diese Lösungsversuche wurden pervertiert durch das Auftreten der Geistlichkeit und deren Institutionalisierung der Götter unter dem Namen Religion. Die Geistlichen erdachten zu den ersehnten Hilfen der Götter, deren Strafen in der Transzendenz. Zugleich ersannen sie kostenpflichtige Möglichkeiten, diesen Strafen zu entgehen. Sie behaupteten einen Einfluss auf die jeweiligen Entscheidungen der Götter. So weit, so gut, so schlecht. Die erstaunliche Haltbarkeit des Christentums über Jahrtausende hinweg wird in dieser Arbeit erklärt. Vorweg: Die Geistlichkeit spricht sich eine automatische Grundsicherung ihres Einkommens über ein Bibelwort zu (4. Mose 18,20-24). Bibelgläubige haben, so ihr „Gott“, zu zahlen.



Der Klerus spricht sich also in seiner Hochintelligenz über sein Dogma-Buch Bibel (Joh. 20,23) das letzte Wort darüber zu, wo Gläubige die Ewigkeit verbringen werden. Man lässt seinen Jesus sprechen: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ Die immense Wichtigkeit einer solchen Vergebung wird über das festgelegte Strafmaß deutlich gemacht: Man ersinnt eine „ewige Hölle“. In ihr solle eine maximale Folter mittels Feueranwendung stattfinden. So spricht Matthäus kommentarlos von einem „Feuerofen“, den Bibeljesus lässt man in der sog. Bergpredigt vom "höllischen Feuer" sprechen. Der „renommierte“ Kirchen-Autor Hans-Werner Deppe verdeutlicht es unseren Kindern: „Welche Gnade ist für Sünder jedes nicht brennende Körperteil!“ (in „Wie wird es in der Hölle sein“, betanien-Verlag, Partner: Erzbistum Paderborn). Ich zeigte den Autor an. Im Unklaren ist sich Deppe, wie heiß es dort ist. Er diskutiert 50 bis 6000 Grad. Auch Bischöfin Margot Käßmann schließt eine solche Feuerfolter nicht etwa aus. Nach ihrem Nachfolger, Bischof Nikolaus Schneider, EKD, der schlicht ein „ewiges Feuer Jesu“ im Buch „Von Erdenherzen und Himmelsschätzen“ ankündigt, sind solche Drohungen ein „Geschäft“ der Amtskirchen (so im Der Spiegel, Nr. 43, 2014). Sein Nachfolger im Amt der EKD, Bischof Heinrich Bedford-Strohm, äußert in der "Die Zeit" im August 2016 im Artikel "Was darf Religion?": "Dass fundamentalistische Formen von Tradition (und um diese handelt es sich hier, der Verf.) keine öffentliche Finanzierung verdienen versteht sich von selbst." Er weist auf die "moralischen Defizite" und die "Fehlbarkeit" seiner Kirche hin. Also: Bitte kein öffentliches Geld mehr für die Finanzierung unserer Amtskirchen! Denn besagtes Geschäft bewirkt selbstverständlich schwere Angsterkrankungen. Doch wirklich erst meint Bedford-Strohm seine Äußerung vor Reportern nicht. Er will nur (über Selbstkritik) einen guten Eindruck machen. Bischof Schneider erhielt, da ein solches Geschäft mit einer Angst vor ewig andauernden Folterungen in der BRD illegal und seelischer Terror ist, eine Strafanzeige. Die entstehenden Kollateralschäden in Form psychischer Erkrankungen sind den Amtskirchen einerlei. Im Gegenteil: Man ist ja Träger der meisten psychiatrischen Krankenhäuser und produziert sich die Angstkrankten über die größte Angst des Menschen selbst. Als Krankenhausträger ist man in Diakonie und Caritas ja auch nicht etwa, wie man oft dahinstellt, selbstloser Samariter. Einnahmen fließen regelmäßig und man ist finanziell orientiert. Angestellte Psychiater werden schon bei der Einstellung den Dogmen verpflichtet: Sie müssen sich mit „christlichen Werten“, so unchristlich sie auch sein mögen, einverstanden erklären. Ungetaufte werden zur Taufe gebeten. Selbstverständlich verbittet man sich kirchenkritische Diagnosen wie die frühere „ecclesiogene (=kirchenbedingte) Neurose“. So tauchen sie auch in der Psychiatrie nicht auf. Erkranken kassenversicherte Psychiatriepatienten an Gottangst, überweist sie die Psychiatrie zu den Verursachern: zum Klerus (Die Zeit, 31. 3. 2010). Die Folge ist eine Drehtürpsychiatrie, wie wir sie heute haben. Die Niedersächsische Ärztekammer wurde 2016 über diesen Skandal informiert. Sie soll sich äußern und im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht eine Änderung herbeiführen.
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Verfasst am: Sa Jul 08, 2017 7:08 pm



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