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Evangelist zu Winnenden: Bekehrte schießen nicht
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: So März 15, 2009 8:42 pm Antworten mit Zitat

Evangelist zu Winnenden: Bekehrte schießen nicht

Der frühere Jugendevangelist der sächsischen Landeskirche, Pfarrer Theo Lehmann: Statt Waffenverbot und mehr Schulpsychologen, Jungen von Jesus erzählen. Foto: idea/Kretschel
L e i p z i g (idea) – Vor dem Hintergrund des Schulmassakers im baden-württembergischen Winnenden hat der frühere Jugendevangelist der sächsischen Landeskirche, Pfarrer Theo Lehmann (Chemnitz), Kirche und Christen zu verstärkten Anstrengungen aufgerufen, junge Menschen mit der Botschaft von Jesus Christus zu erreichen.
„Bekehrte schießen nicht“, sagte Lehmann bei einer Veranstaltung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea am 14. März auf der Buchmesse in Leipzig. Bei dem Amoklauf hatte ein 17-jähriger Schüler am 11. März 15 Menschen und anschließend sich selbst erschossen. Danach war eine Debatte darüber entbrannt, ob Deutschland ein schärferes Waffenrecht braucht oder mehr Psychologen, die sich an Schulen um Kinder und Jugendliche kümmern. Ein Großteil der jungen Menschen heute kenne weder Gott noch die Zehn Gebote, sagte Lehmann. Dabei könne ein persönliches Verhältnis zu Gott den Menschen Selbstwertgefühl geben. „Wer zu Jesus gehört, kann sich geliebt und geborgen fühlen.“ Und genau dieses Gefühl vermissten viele junge Menschen heute.

Lehmann zu Evangelisation: In der Praxis merke ich davon nichts
Der Kirche warf Lehmann vor, dem Thema Mission und Evangelisation vor allem auf dem Papier Bedeutung zuzumessen. So klängen die Beschlüsse der so genannten „Missionssynode“ der EKD von 1999 in Leipzig schön. „Aber in der Praxis merke ich davon nichts.“ Eine Kirche, die Mission und Evangelisation für eine zentrale Aufgabe halte, müsse auch Geld bereitstellen, um Evangelisten anzustellen, sagte er. Doch in Sachsen beispielsweise beschäftige die Landeskirche gerade mal einen Evangelisten; vor 20 Jahren waren es noch vier. Schwächen sieht Lehmann auch bei der Theologenausbildung. „Wir brauchen gläubige Professoren und gläubige Pfarrer, die unseren theologischen Nachwuchs ausbilden.“ Viele Pfarrer hätten ihren Glauben während des Theologiestudiums verloren. Es sei alarmierend, wenn Umfragen zufolge etwa 30 Prozent aller evangelischen Pfarrer weder an die Auferstehung Jesu von den Toten noch an das Jüngste Gericht glaubten. Lehmann riet jungen Christen dennoch davon ab, ausschließlich an Bibelschulen zu studieren. Es sei wichtig, sich mit den Themen auseinanderzusetzen, die an den Unis zur Sprache kämen, wie etwa die historisch-kritische Bibelauslegung. Allerdings empfahl er angehenden Pfarrern, sich an der Uni studentischen Theo-Kreisen anzuschließen, um „nicht alleine durch die Mühlen der modernen Universitätstheologie zu gehen“. Theo-Kreise wollen eine Brücke schlagen zwischen Theologie und persönlicher Frömmigkeit.

„Unfaire“ Kampagne gegen Ministerpräsident Althaus
Lehmann nahm auch zur Debatte um das politische Comeback des Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) Stellung. Der Katholik Althaus war am Neujahrstag in Österreich beim Skifahren mit einer anderen Fahrerin kollidiert, die an ihren schweren Verletzungen starb. Althaus war deshalb zu einer Strafe von 30.000 Euro verurteilt worden. Wie Lehmann sagte, habe Althaus ganz abgesehen von den strafrechtlichen Konsequenzen des Unfalls die Möglichkeit, das Geschehene vor Gott zu bringen und ihn um Vergebung zu bitten. Ob Althaus nach dem Geschehenen in die Politik zurückkehren wolle, müsse er selbst entscheiden, sagte Lehmann. Die Kampagne, die jetzt „von einigen Seiten“ gegen ein politisches Comeback von Althaus laufe, bezeichnete der Theologe als „unfair“. „Es gibt Menschen, denen ist jede Möglichkeit recht, um Konkurrenten von der Bühne zu verdrängen.“

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Verfasst am: So März 15, 2009 8:42 pm



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