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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Apr 10, 2009 3:18 pm Antworten mit Zitat

Kirchenleiter zu Karfreitag: Das Kreuz ist die Mitte des Glaubens


Das Sterben Christi zeigt, dass das Leid zur Lebenswirklichkeit gehört. Foto: sxc hu
R e g e n s b u r g / S t u t t g a r t / H e r b o r n / K a s s e l / B e r l i n / H a m b u r g (idea) – Evangelische Kirchenleiter haben in ihren Karfreitagspredigten die Bedeutung des Todes von Jesus Christus für Einzelne, Gesellschaft und Kirche herausgestellt. In Regensburg sagte der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Johannes Friedrich (München), das Kreuz sei die Mitte des christlichen Glaubens.
Er wies die Ansicht zurück, das Sterben Christi sei ein Betriebsunfall gewesen. Es zeige vielmehr, dass das Leid zur Lebenswirklichkeit gehöre. Dies gebe auch eine Antwort auf die nach dem Amoklauf von Winnenden immer wieder gestellte Frage, wo Gott denn gewesen sei. Friedrich rief die Christen auf, „Gott anzurufen, anstatt ihn abzuschreiben“. Auch andere führende Protestanten erinnerten an die Bluttat, bei der ein 17-jähriger 15 Menschen tötete und schließlich sich selbst richtete. Der Kirchenpräsident von Hessen-Nassau, Volker Jung (Darmstadt), sagte in Herborn, dass Menschen beim Kreuz von Jesus Christus immer wieder Kraft fänden, eigenes unabänderliches Leid mit Hoffnung und Würde zu tragen. Dies gelte für die Einwohner von Winnenden ebenso wie für die Angehörigen der Erdbebenopfer in Italien. Der württembergische Landesbischof Frank Otfried July (Stuttgart) fragte, warum es furchtbarer Anlässe wie Amokläufe von frustrierten Jugendlichen oder anderer Gewalttaten bedürfe, „damit wir den Blick auf andere richten und ihre Not wahrnehmen?" July appellierte an die Besucher der Stuttgarter Stiftskirche, hinzuschauen und sich in Politik und Gesellschaft einzumischen.

EKD-Ratsvorsitzender kritisiert Waffenexport aus Deutschland
Der EKD-Ratsvorsitzende, der Berliner Bischof Wolfgang Huber, verband die Erinnerung an das Sterben Jesu Christi mit heftiger Kritik an der „europaweiten Spitzenstellung Deutschlands in Sachen Waffenexport“. „Wir Deutschen tragen kräftig dazu bei, dass sich Gewalt ausbreitet“, sagte Huber in der Berliner St. Marienkirche. Die Ausfuhr von Waffen aus Deutschland habe sich innerhalb eines Jahres um 13 Prozent erhöht, so dass Deutschland direkt hinter den USA und Russland und vor allen anderen europäischen Ländern rangiere. Huber rief dazu auf, „der tötenden Gewalt zuvorzukommen, anstatt den Tod durch Waffengewalt herbeizuführen“. In Hamburg mahnte Bischöfin Maria Jepsen, „Gott mehr zu vertrauen als den Menschen“. Sie kritisierte „von Gier und Rücksichtslosigkeit getriebene Geldhändler“ ebenso wie „politische Rattenfänger“, die junge Leute in die Irre leiteten.

Jesu Tod überbrückt die Trennung zwischen Gott und Menschen
Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein (Kassel) bezeichnete den Kreuzestod Jesu als „bleibendes Zeichen der Hingabe Gottes für die Menschen“. Jesus habe den Tod auf sich genommen, um die Trennung zwischen Gott und Menschen zu überbrücken. Er sei den Tod gestorben, „dem wir unterworfen sind“. Diese Deutung des Todes Jesu als Sühneopfer ist in der evangelischen Kirche in jüngster Zeit wiederholt in Frage gestellt worden. Auslöser waren Hörfunkandachten des ehemaligen evangelischen Superintendenten von Bonn, Burkhard Müller, der nicht glaubt, „dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist“.

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Verfasst am: Fr Apr 10, 2009 3:18 pm



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