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Vor 30 Jahren wurde der „Schlächter von Afrika“ gestürzt
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Do Apr 16, 2009 1:40 pm Antworten mit Zitat

Vor 30 Jahren wurde der „Schlächter von Afrika“ gestürzt


Uganda: Diktator Idi Amin ermordete eigenhändig anglikanischen Erzbischof.
K a m p a l a (idea) – Vor 30 Jahren ging in Uganda die achtjährige Schreckensherrschaft Idi Amins (1928-2003) zu Ende, der rund 300.000 Menschen zum Opfer fielen.
Der Muslim war einer der brutalsten Christenverfolger Afrikas. Eigenhändig brachte der „Schlächter von Afrika“ den anglikanischen Erzbischofs Janani Luwum (1922-1977) um. Ungezählte Leichen ließ der Diktator Krokodilen zum Fraß vorwerfen. Am 11. April 1979 marschierten Truppen aus dem Nachbarland Tansania in die ugandische Hauptstadt Kampala ein und stürzten zusammen mit Exil-Ugandern Amin. Der frühere Boxer hatte sich 1971 an die Macht geputscht. Nach seinem Sturz flüchtete er zunächst nach Libyen, wo ihm Staatschef Muamar Ghaddafi Zuflucht gewährte; danach ging er in den Irak. Schließlich finanzierte ihm Saudi-Arabien eine Villa in Jiddah unter der Bedingung, dass er sich nicht politisch betätigte. Dort starb Amin. Die Todesnachricht löste in seinem Heimatland Erleichterung aus.

Erst Freund, dann Feind Israels
Der Diktator, der sich 1976 zum Präsidenten auf Lebenszeit ernennen ließ, überlebte mindestens zehn Attentate. Nach einem Besuch Libyens wandelte er sich von einem Freund Israels zu einem erbitterten Feind des jüdischen Staates. 1976 machte er gemeinsame Sache mit Terroristen, die ein Air-France-Flugzeug nach Entebbe entführten. Dort wurden die israelischen Passagiere als Geiseln gehalten. Israelische Eliteeinheiten befreiten sie und fügten Amin so eine Blamage zu.

Deutsche Missionare erlebten den Diktator
Zu den Deutschen, die den Diktator persönlich erlebten, gehörten der 1999 verstorbene Reinhold Abraham (Marburg) und seine Frau Elisabeth, die von 1970 bis 1975 in Uganda für die Marburger Mission tätig waren. Das Ehepaar unterstützte die Jugendarbeit der anglikanischen Diözese Kigezi. Deren Leiter war der durch seinen Einsatz für Evangelisation international bekannte Bischof Festo Kivengere (1920-1988). Er gehörte in Uganda zu oppositionellen Kräften, die zur Gewaltlosigkeit mahnten. Zwei Tage nach dem Mord an Erzbischof Luwum musste Kivengere 1977 für zwei Jahre ins US-Exil fliehen. So entkam er vermutlich seiner Ermordung. Von den heute 28,8 Millionen Einwohnern Ugandas gehören 84 Prozent Kirchen an; zwölf Prozent sind Muslime und der Rest Anhänger von Naturreligionen.

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Verfasst am: Do Apr 16, 2009 1:40 pm



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