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Richtungskampf in der Partei Bibeltreuer Christen
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Di Nov 13, 2007 12:07 pm Antworten mit Zitat

Der Vorsitzende des PBC-Parteivorstandes, Walter Weiblen. Foto: PBC
W e i s s a c h (idea) – In der Partei Bibeltreuer Christen (PBC) tobt ein Richtungskampf. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht der Kurs des Parteivorstandes unter Vorsitz des Unternehmensberaters Walter Weiblen (Weissach bei Stuttgart).
Er will die Partei im Zuge eines Projektes „Aufbruch 09“ mit anderen christlichen Kleinparteien wie etwa der Deutschen Zentrumspartei oder der Ökologisch-Demokratischen Partei zusammenschließen. Eine entsprechende Beschlussvorlage hatte auf dem jüngsten Bundesparteitag Mitte Oktober in Kirchheim/Hessen keine Mehrheit erzielt. Andererseits wurden bei den Vorstandswahlen überwiegend Kandidaten gewählt, die nach Angaben von Beobachtern hinter „Aufbruch 09“ stehen. Der Bundesvorstand will das Thema nun auf einem Sonderparteitag am 15. Dezember erneut auf die Tagesordnung bringen. Im Zuge des Streits wurde der bisherige Ehrenvorsitzende und Parteigründer, Gerhard Heinzmann (Landau), seines Ehrenamtes enthoben, weil er über einen Anwalt mit rechtlichen Schritten gedroht hatte. Der Parteivorstand suspendierte den gesamten Vorstand des bayerischen Landesverbandes, weil er Falschaussagen gemacht haben soll. Auch der bisherige Schatzmeister der Partei, Ole Steffes (Dresden), darf keine Parteiämter mehr bekleiden.

Kritiker sagen Nein zur Auflösung der PBC
Die parteiinternen Kritiker mahnen an, den bisherigen Kurs nicht zu verlassen. 17 Parteimitglieder, darunter die Landesvorsitzenden oder ihre Stellvertreter in Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen haben in einem Brief „PBC - Quo Vadis?“ (PBC - wohin?) dazu aufgerufen, die Partei weiterzuentwickeln, aber nicht aufzugeben. Weiblen werfen sie vor, die Partei „ausbluten“ zu lassen. Weiter heißt es: „Darum sagen wir Unterzeichner Nein zur Auflösung der PBC, Nein zur Einführung einer Doppelmitgliedschaft und Doppelfunktion und Nein zur Gründung einer neuen Partei unter Missbrauch der Infrastruktur der PBC.“ Der Vorsitzende des Bundes-Schiedsgerichts der PBC, der Evangelist Herbert Masuch (Scheeßel), trat zurück. Eine Mehrheit der Parteibasis wünsche keine Abkehr vom bisherigen Parteikonzept, begründet er seinen Schritt in einem idea vorliegenden Brief. Kritik übt er am Parteivorstand. Dieser hätten nach der Abstimmungsniederlage für das Projekt „Aufbruch 09“ auf eine Wiederwahl verzichten sollen, um „dadurch den Weg frei zu machen für einen Vorstand, der sich deutlich an der Mehrheitsentscheidung der Basis orientieren würde“. Masuch befürchtet, dass der Vorstand das bisherige Wahlkampfkonzept aufgibt, ausschließlich mit Bibelworten zu werben. Für viele Mitglieder sei gerade diese Werbestrategie ein Grund für den Parteieintritt gewesen.

Vorsitzender: Konzept entspricht dem Willen Gottes
Weiblen weist die Kritik zurück. Er bedauerte gegenüber idea, dass es in den vergangenen Monaten ein Fehlverhalten von PBC-Amtsträgern in „unvorstellbarem Umfang“ gegeben habe. Das Projekt „Aufbruch 09“ sei nicht von ihm allein entwickelt worden. Es sei Folge einer im Jahr 2004 eingeleiteten Entwicklung. Der Erstimpuls sei von der Europäischen Christlichen Politischen Bewegung gekommen, einem Zusammenschluss christlicher Parteien in Europa. Gespräche mit geistlichen Leitern in Deutschland hätten ergeben, dass eine parteiübergreifende Zusammenarbeit auch der Wille Gottes sei. Weiblen ist zuversichtlich, dass „Aufbruch 09“ die notwendigen Mehrheiten findet. Bis zum Zusammengehen der PBC mit anderen christlichen Parteien sei es aber noch ein weiter Weg. Denn der Vorstand der Deutschen Zentrumspartei habe kürzlich entschieden, dass eine Vereinigung nur unter ihrem Dach stattfinden könne. Daran sei aber aus Sicht der PBC nicht zu denken. Weiblen regte an, zunächst einen Verein oder auch eine neue Partei zu gründen und Doppelmitgliedschaften zu ermöglichen. So könne Vertrauen in den neuen Weg geweckt werden. Zur 1989 gegründeten PBC gehören rund 5.000 Mitglieder in 14 Landesverbänden. Bei der Bundestagswahl 2005 hatte die Partei 108.000 Zweitstimmen (0,23)

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Verfasst am: Di Nov 13, 2007 12:07 pm



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