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Darf man sich nicht vorstellen, wie Gott ist?
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Erlebt - Erlebnisse mit Gott
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi Aug 26, 2009 5:40 am Antworten mit Zitat

Wie ist Gott wohl?

«Du sollst Dir kein Bild, kein Götterbild machen.» So steht es im zweiten Buch der Bibel, dem Buch Exodus. Wegen dieses Gebotes wurden vor fast 500 Jahren viele römisch-katholische Kirchen vor allem in der Schweiz und in den Niederlanden gestürmt.

Mit Gewalt schafften Anhänger der Reformation alle bildlichen Darstellungen von Gott, aber auch von Jesus, den Jüngern und Heiligen weg - meistens wurden sie zerstört. Das Bild in der Kirche gilt im Verständnis der meisten Reformatoren als Verstoss gegen das Gebot Gottes, wie es Mose verkündete, als er vom Berg Horeb kam. Wie ist dieses Gebot zu verstehen?

Etwas Neues und Besonderes
Liest man dieses Gebot heute, muss man sich klar machen, was es in der damaligen Zeit bedeutete. Es war ein drastischer Bruch mit dem Götterglauben der umliegenden Völker. Ein Bruch dahingehend, dass hier ein Gott redete, der keine, absolut keine anderen Götter neben sich duldete. In der damaligen Zeit war es völlig normal, viele verschiedene Götter anzubeten.

Der Gott, der hier durch Mose sprach, wollte auch keine kostbaren Standbilder. Er wollte etwas Neues und Besonderes für sein Volk: Nicht Menschen, die vor kostbaren Standbildern aus Gold niederfallen oder opfern, sondern ein Volk, das zu einem Bund mit dem lebendigen Gott gerufen ist.

Gott erleben ist immer ein Ausschnitt
Bei der Frage, wie man das Gebot weiter verstehen kann, soll es hier vor allem um einen zentralen Gedanken gehen: Menschen neigen dazu, wenn sie Gott, sein Reden und sein Handeln erleben, die Erfahrung im nachhinein zu bedenken, und zwar so, dass sie daraus Prinzipien, manchmal sogar geradezu Rezepte, erkennen und formulieren und an andere weitergeben. Etwa nach dem Motto: Man tue oder bete dies oder das, und dann wird Gott so oder so handeln.

Offen sein, dass Gott auch anders ist
Natürlich lassen sich auch in der Bibel viele Hinweise darüber finden, wie Gott den Menschen des Alten Testamentes und Jesus den Menschen seiner Zeit begegnet ist. Das setzt auch einen Rahmen, denn hier soll keinem beliebigen Gottesglauben das Wort geredet werde. Mir scheint dennoch der Gedanke wichtig, dass wir Gott nicht festlegen oder gar fixieren, selbst wenn die Erfahrung, die wir gemacht haben, noch so stark und nachhaltig war! Denn dann sind wir nicht mehr offen dafür und bereit, Gott auf eine ganz andere Art kennenzulernen oder zu erleben. Fehlt uns aber diese Offenheit für Neues und Anderes, laufen wir auch Gefahr, die Erfahrungen, die andere mit Gott machen, mit unserem Massstab zu messen und zu bewerten.

Das Alte Testament zeigt eine riesige Bandbreite, wie es Gott beschreibt: Gott, der kämpft, der zürnt und der hart ist, aber auch ein Gott, der sich selbst mit einer gebärenden und fürsorglichen Mutter vergleicht oder mit einem über beide Ohren verknallten Liebhaber einer jungen Frau. Auch das sind Bilder, Vergleiche, wie Gott ist oder sein kann. Wer will also diesen lebendigen und grossen Gott mit einem Bild beschreiben oder gar erfassen?

Autor: Norbert Abt





Wie ist Gott wohl?

«Du sollst Dir kein Bild, kein Götterbild machen.» So steht es im zweiten Buch der Bibel, dem Buch Exodus. Wegen dieses Gebotes wurden vor fast 500 Jahren viele römisch-katholische Kirchen vor allem in der Schweiz und in den Niederlanden gestürmt.

Mit Gewalt schafften Anhänger der Reformation alle bildlichen Darstellungen von Gott, aber auch von Jesus, den Jüngern und Heiligen weg - meistens wurden sie zerstört. Das Bild in der Kirche gilt im Verständnis der meisten Reformatoren als Verstoss gegen das Gebot Gottes, wie es Mose verkündete, als er vom Berg Horeb kam. Wie ist dieses Gebot zu verstehen?

Etwas Neues und Besonderes
Liest man dieses Gebot heute, muss man sich klar machen, was es in der damaligen Zeit bedeutete. Es war ein drastischer Bruch mit dem Götterglauben der umliegenden Völker. Ein Bruch dahingehend, dass hier ein Gott redete, der keine, absolut keine anderen Götter neben sich duldete. In der damaligen Zeit war es völlig normal, viele verschiedene Götter anzubeten.

Der Gott, der hier durch Mose sprach, wollte auch keine kostbaren Standbilder. Er wollte etwas Neues und Besonderes für sein Volk: Nicht Menschen, die vor kostbaren Standbildern aus Gold niederfallen oder opfern, sondern ein Volk, das zu einem Bund mit dem lebendigen Gott gerufen ist.

Gott erleben ist immer ein Ausschnitt
Bei der Frage, wie man das Gebot weiter verstehen kann, soll es hier vor allem um einen zentralen Gedanken gehen: Menschen neigen dazu, wenn sie Gott, sein Reden und sein Handeln erleben, die Erfahrung im nachhinein zu bedenken, und zwar so, dass sie daraus Prinzipien, manchmal sogar geradezu Rezepte, erkennen und formulieren und an andere weitergeben. Etwa nach dem Motto: Man tue oder bete dies oder das, und dann wird Gott so oder so handeln.

Offen sein, dass Gott auch anders ist
Natürlich lassen sich auch in der Bibel viele Hinweise darüber finden, wie Gott den Menschen des Alten Testamentes und Jesus den Menschen seiner Zeit begegnet ist. Das setzt auch einen Rahmen, denn hier soll keinem beliebigen Gottesglauben das Wort geredet werde. Mir scheint dennoch der Gedanke wichtig, dass wir Gott nicht festlegen oder gar fixieren, selbst wenn die Erfahrung, die wir gemacht haben, noch so stark und nachhaltig war! Denn dann sind wir nicht mehr offen dafür und bereit, Gott auf eine ganz andere Art kennenzulernen oder zu erleben. Fehlt uns aber diese Offenheit für Neues und Anderes, laufen wir auch Gefahr, die Erfahrungen, die andere mit Gott machen, mit unserem Massstab zu messen und zu bewerten.

Das Alte Testament zeigt eine riesige Bandbreite, wie es Gott beschreibt: Gott, der kämpft, der zürnt und der hart ist, aber auch ein Gott, der sich selbst mit einer gebärenden und fürsorglichen Mutter vergleicht oder mit einem über beide Ohren verknallten Liebhaber einer jungen Frau. Auch das sind Bilder, Vergleiche, wie Gott ist oder sein kann. Wer will also diesen lebendigen und grossen Gott mit einem Bild beschreiben oder gar erfassen?

Autor: Norbert Abt
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Johannes 14,6.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1335
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Sa Jul 08, 2017 7:19 pm Antworten mit Zitat

Die ersten Menschen kamen sich in der Natur hilflos und ihr ausgeliefert vor. Es resultierte ein starkes Schutzbedürfnis. Ein solches spüren wir bis zum heutigen Tag. Blitz und Donner kamen diesen Menschen als Äußerungen einer gewaltigen Macht im Himmel vor. Schutz, wenn auch unsicheren, fand man im kräftigen Alpha-Menschen. Er war der erfahrene Leiter seiner Herde. Der erste „transzendentale“ Schutz lag in der Erhöhung eines solchen Menschen im Gott-Sinn (Typ Pharao). Noch einfacher: Das Amulett. Das „schützte“ entweder schon für sich, oder wurde Sinnbild für einen Schutz durch die Mächtigen im Donnerhimmel. Diese Lösungsversuche wurden pervertiert durch das Auftreten der Geistlichkeit und deren Institutionalisierung der Götter unter dem Namen Religion. Die Geistlichen erdachten zu den ersehnten Hilfen der Götter, deren Strafen in der Transzendenz. Zugleich ersannen sie kostenpflichtige Möglichkeiten, diesen Strafen zu entgehen. Sie behaupteten einen Einfluss auf die jeweiligen Entscheidungen der Götter. So weit, so gut, so schlecht. Die erstaunliche Haltbarkeit des Christentums über Jahrtausende hinweg wird in dieser Arbeit erklärt. Vorweg: Die Geistlichkeit spricht sich eine automatische Grundsicherung ihres Einkommens über ein Bibelwort zu (4. Mose 18,20-24). Bibelgläubige haben, so ihr „Gott“, zu zahlen.



Der Klerus spricht sich also in seiner Hochintelligenz über sein Dogma-Buch Bibel (Joh. 20,23) das letzte Wort darüber zu, wo Gläubige die Ewigkeit verbringen werden. Man lässt seinen Jesus sprechen: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ Die immense Wichtigkeit einer solchen Vergebung wird über das festgelegte Strafmaß deutlich gemacht: Man ersinnt eine „ewige Hölle“. In ihr solle eine maximale Folter mittels Feueranwendung stattfinden. So spricht Matthäus kommentarlos von einem „Feuerofen“, den Bibeljesus lässt man in der sog. Bergpredigt vom "höllischen Feuer" sprechen. Der „renommierte“ Kirchen-Autor Hans-Werner Deppe verdeutlicht es unseren Kindern: „Welche Gnade ist für Sünder jedes nicht brennende Körperteil!“ (in „Wie wird es in der Hölle sein“, betanien-Verlag, Partner: Erzbistum Paderborn). Ich zeigte den Autor an. Im Unklaren ist sich Deppe, wie heiß es dort ist. Er diskutiert 50 bis 6000 Grad. Auch Bischöfin Margot Käßmann schließt eine solche Feuerfolter nicht etwa aus. Nach ihrem Nachfolger, Bischof Nikolaus Schneider, EKD, der schlicht ein „ewiges Feuer Jesu“ im Buch „Von Erdenherzen und Himmelsschätzen“ ankündigt, sind solche Drohungen ein „Geschäft“ der Amtskirchen (so im Der Spiegel, Nr. 43, 2014). Sein Nachfolger im Amt der EKD, Bischof Heinrich Bedford-Strohm, äußert in der "Die Zeit" im August 2016 im Artikel "Was darf Religion?": "Dass fundamentalistische Formen von Tradition (und um diese handelt es sich hier, der Verf.) keine öffentliche Finanzierung verdienen versteht sich von selbst." Er weist auf die "moralischen Defizite" und die "Fehlbarkeit" seiner Kirche hin. Also: Bitte kein öffentliches Geld mehr für die Finanzierung unserer Amtskirchen! Denn besagtes Geschäft bewirkt selbstverständlich schwere Angsterkrankungen. Doch wirklich erst meint Bedford-Strohm seine Äußerung vor Reportern nicht. Er will nur (über Selbstkritik) einen guten Eindruck machen. Bischof Schneider erhielt, da ein solches Geschäft mit einer Angst vor ewig andauernden Folterungen in der BRD illegal und seelischer Terror ist, eine Strafanzeige. Die entstehenden Kollateralschäden in Form psychischer Erkrankungen sind den Amtskirchen einerlei. Im Gegenteil: Man ist ja Träger der meisten psychiatrischen Krankenhäuser und produziert sich die Angstkrankten über die größte Angst des Menschen selbst. Als Krankenhausträger ist man in Diakonie und Caritas ja auch nicht etwa, wie man oft dahinstellt, selbstloser Samariter. Einnahmen fließen regelmäßig und man ist finanziell orientiert. Angestellte Psychiater werden schon bei der Einstellung den Dogmen verpflichtet: Sie müssen sich mit „christlichen Werten“, so unchristlich sie auch sein mögen, einverstanden erklären. Ungetaufte werden zur Taufe gebeten. Selbstverständlich verbittet man sich kirchenkritische Diagnosen wie die frühere „ecclesiogene (=kirchenbedingte) Neurose“. So tauchen sie auch in der Psychiatrie nicht auf. Erkranken kassenversicherte Psychiatriepatienten an Gottangst, überweist sie die Psychiatrie zu den Verursachern: zum Klerus (Die Zeit, 31. 3. 2010). Die Folge ist eine Drehtürpsychiatrie, wie wir sie heute haben. Die Niedersächsische Ärztekammer wurde 2016 über diesen Skandal informiert. Sie soll sich äußern und im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht eine Änderung herbeiführen.
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Verfasst am: Sa Jul 08, 2017 7:19 pm



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