Einloggen, um private Nachrichten zu lesen 
Benutzername: Passwort:   
  Christliche-Teestube (Forum.)
  Hier sind verschiedene aktuelle Themen.
Index  FAQ  Suchen  Mitgliederliste  Benutzergruppen  Profil  Registrieren

     Intro     Portal     Index     
Bangladesch: Christen unter massivem Druck
Gehe zu:  
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Christenverfolgung und Menschenrechte
Autor Nachricht
Golf_Variant



Offline

Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Di Sep 29, 2009 6:20 pm Antworten mit Zitat

Bangladesch: Christen unter massivem Druck



Ein Bericht von Lucia Wicki-Rensch und Balz Röthlin / Kirche in Not über die dramatische Situation der Christen in Bangladesch - Bischof Kubi auf Vortragsserie in der Schweiz ab 2. Oktober

Bangladesch (kath.net/KIN)
Die staatsmännischen Visionen von Scheich Mujibur Rahman, sein Land Bangladesch zum Schmelztiegel für Menschen verschiedener Religionen zu machen, scheinen sich zu zerschlagen. Islamisten predigen Hass und suchen die Konfrontation mit Andersgläubigen. Die Christen im südasiatischen Staat stehen unter massivem Druck. Das Hilfswerk KIRCHE IN NOT stärkt ihnen den Rücken und hat S.E. Ponen Paul Kubi CSC (53), Bischof der Diözese Mymensingh, vom 2. – 12. Oktober 2009 in die Schweiz eingeladen, um Zeugnis über die Situation der Christen in seinem Land abzulegen.

Der südasiatische Staat Bangladesch grenzt im Westen, Norden und Osten an Indien und im Süden an den indischen Ozean. Mit einer Fläche von 144'000 Quadratkilometern ist er mehr als dreimal so gross wie die Schweiz, weist aber mit 147 Millionen Einwohnern eine rund zwanzigmal grössere Bevölkerung auf. Bangladesch gehört zu den dichtest besiedelten Staaten der Welt und und zu den ärmsten: Vielerorts klopft der Hunger an die Hüttentüren; Unzählige leben in Slums. Die Analphabeten-Rate liegt bei 60 Prozent, die Lebenserwartung bei 61 Jahren. Das Land, das nur wenig über dem Meeresspiegel liegt, wird immer wieder von Stürmen, Überschwemmungen, Dürren, Krankheiten und politischen Unruhen heim- gesucht. Der Klimawandel trifft die Menschen in diesem subtropischen Land hart. Die Leute leben in ständiger Angst vor Flutkatastrophen. Eine Furcht, die durch den verheerenden Zyklon im November 2007 zur schrecklichen Wirklichkeit wird. Der Sturm fordert über 5’000 Todesopfer und Hunderttausende von Obdachlosen.

«Heimstatt für Muslime, Hindus, Buddhisten und Christen» ...?
Mitte des 18. Jahrhunderts wird das Gebiet des heutigen Bangladesch britische Kolonie. 1947 teilt man das Land: Westbengalen kommt zu Indien, Ostbengalen zu Pakistan. 1971 führt die Ausrufung der Unabhängigen Republik Bangladesch zum Bürgerkrieg mit Westpakistan. 1975 fällt der «Gründervater der Nation», Scheich Mujibur Rahman, einem Attentat zum Opfer. In seinen letzten Lebensjahren hat er sich zum Ziel gesetzt, Bangladesch zur «Heimstatt für Muslime, Hindus, Buddhisten und Christen» zu machen. Anfänglich funktioniert das Zusammenleben verschiedener Religionen recht gut. 1988 ruft der Staat den Islam zur Staatsreligion aus. Die religiösen Minderheiten sind Hindus (9 Prozent), Buddhisten (0,7 Prozent) und Christen (0,3 Prozent). Von den rund 500'000 Christen sind rund 300’000 Katholiken. Nach dem Tod des «Scheichs» wird die Situation für die Christen immer schwieriger. Der Druck islamischer Fundamentalisten nimmt zu. Sie predigen Hass, suchen die Konfrontation mit Andersgläubigen, und es kommt zu blutigen Übergriffen. So plündert eine von Islamisten aufgewiegelte Horde ein katholisches Mädcheninstitut und die St.-Thomas-Kirche in der Hauptstadt Dhaka und bedroht Priester und Gläubige. Die grösste bisherige Gewaltaktion islamistischer Kräfte ereignet sich am 17. August 2005, als im ganzen Land gleichzeitig über 400 Bombenanschlägen verübt werden. Das Resultat: Drei Tote und Hunderte von Verletzten.

20'000 Kinderbibeln auf Bengalisch

In dieser schwierigen Situation bemüht sich die katholische Kirche um interreligiösen Dialog und gegenseitiges Verständnis. Seit 1974 unterstützt das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT in Bangladesch Priester, Ordensleute und Laien sowie den Bau von Kirchen, Kapellen, Klöstern, Pfarrei- und Laien-Ausbildungszentren. Unter anderem hat das Hilfswerk den Bau einer Kapelle in Chowdour mitfinanziert, einer Gemeinde mit 500 Katholiken, deren Anzahl stetig zunimmt. Zudem stellt es den sechs Diözesen von Bangladesch 20'000 Kinderbibeln in Bengalisch zur Verfügung. Das Hilfswerk hat letztes Jahr Bangladesch mit 407’000 Franken unterstützt. Die Hilfeleistung geht nahtlos weiter.

http://www.kath.net
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Forenking





Verfasst am: Di Sep 29, 2009 6:20 pm



Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Christenverfolgung und Menschenrechte


 
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

phpBB skin developed by: John Olson
Impressum des Forums | Datenschutz | Kostenloses Homepage Forum von Forenking.com | Powered by © phpBB Group