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Das Kreuz steht für Entmachtung der vermeintlich Mächtigen
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 12, 2009 11:08 pm Antworten mit Zitat

Das Kreuz steht für Entmachtung der vermeintlich Mächtigen

60 Jahre SMD: Herbstkonferenz befasst sich mit dem Kreuz Christi.
Marburg (idea) – Wie versteht man den Tod Jesus Christi am Kreuz richtig? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Herbstkonferenz der Studentenmission in Deutschland (SMD) vom 9. bis 11. Oktober in Marburg.

Vor rund 600 Besuchern des Treffens unter dem Motto „Aufkreuzen - Freude - Anstoß - Aufbruch“ wandte sich der Tübinger Theologieprofessor Hans-Joachim Eckstein gegen die Vorstellung, dass Gott ein Menschenopfer gefordert habe oder dass zur Versöhnung Blut fließen musste. Dass Jesus Christus um das Jahr 30 gekreuzigt wurde, sei allerdings „ein unbestreitbares historisches Faktum“. Schuld daran seien im historischen Sinne die Menschen. Jesus sei von den römischen und jüdischen Autoritäten wegen seiner Gerechtigkeit am Kreuz hingerichtet worden. Dieses Denken finde sich bis heute, wenn etwa in der öffentlichen Meinung Opfer zu Tätern würden. Die sei etwa zum Beispiel in diesem Jahr bei den zwei im Jemen ermordeten Bibelschülerinnen aus Wolfsburg der Fall gewesen. In Medien sei ihnen vorgeworfen worden, dass sie ja nicht in die Mission gehen mussten. Auch dem Mann, der sich auf einem Münchener S-Bahnhof schützend vor Kinder stellte und totgeprügelt wurde, sei vorgehalten worden, dass er sich ja nicht habe einmischen müssen. Eine solche Haltung sei, so Eckstein, „eine Perversität“. Es sei dagegen Gottes Weg, durch Niedrigkeit die falsche Macht zu entlarven: „Das Kreuz steht für die Entmachtung der vermeintlich Mächtigen.“ Dies habe sich auch am 9. Oktober 1989 bei der Großdemonstration in Leipzig gezeigt, auch 1945 bei der Ermordung des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer durch die Nazis.

Das Kreuz war ein Hinrichtungsinstrument

Eckstein wandte sich ferner gegen die Versuche von Christen, das Kreuz als Heilsereignis zu verteidigen: „Es war ein Hinrichtungsinstrument.“ Erst aus der Perspektive der Auferstehung Jesu Christi bekomme es eine positive Bedeutung. Eckstein wandte sich auch gegen die unter Christen mitunter anzutreffende Vorstellung, dass Christus gekommen sei, um Gott mit der Welt zu versöhnen oder damit Gott die Menschen lieben könne. Unversöhnt sei nicht Gott, sondern die Menschen. Gott sei vielmehr absolute und vorbehaltlose Liebe. „Weil Christus gestorben ist, wissen wir, dass Gott uns liebt“, so Eckstein.

Arabien: Wo Muslime Christen werden

Der Generalsekretär des Internationalen Dachverbandes der Studentenmission (IFES), Daniel Bourdanné (Oxford/Großbritannien), wies darauf hin, dass bis heute von dem Kreuz eine Kraft ausgehe, die Menschen verändere und Wunder geschehen lasse. Er verwies auf ein Ereignis in einem von ihm nicht bezeichneten arabischen Land. Einige ehemalige muslimische Studenten, die Christen geworden seien, hätten miteinander Weihnachten feiern wollen. Sie hätten sich an einem geheimen Ort getroffen, doch die Dorfbewohner hätten sie töten wollen. In ihrer Verzweiflung hätten die Studenten gebetet. Daraufhin sei ein Wunder geschehen. Denn obwohl das Land unter einer lang anhaltenden Dürre gelitten habe, sei ein Gewitter ausgebrochen, das die Dorfbewohner zurück in ihre Häuser getrieben habe. Bourdanné: „Die Kraft des Kreuzes hat diese jungen Menschen gerettet.“ Er wies ferner darauf hin, dass gerade in Entwicklungsländern immer mehr Studenten Christen würden. Die größte nationale IFES-Gruppe gebe es mit 40.000 Mitgliedern in Nigeria, die am schnellsten wachsende in Äthiopien, wo in weniger als zehn Jahren die Zahl der Mitglieder der Bibelgruppen von Null auf 10.000 gewachsen sei. Der IFES-Generalsekretär berichtete auch von einer jungen Frau aus Kamerun, die sich als Missionarin in das muslimische Mauretanien berufen wusste. Obwohl Freunde ihr abgeraten hätten, habe sie in Mauretanien ein Jura-Studium begonnen und in dieser Zeit die erste Bibelgruppe an einer mauretanischen Hochschule gegründet. Die IFES ist in 152 Ländern tätig und erreicht etwa 500.000 Studierende.

Kreuz ist ein Kernthema des christlichen Glaubens

SMD-Generalsekretär Pfarrer Gernot Spies (Marburg) zog gegenüber idea ein positives Fazit der Jubiläumsfeierlichkeiten aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der SMD. Bei zehn regionalen Konferenzen seien 2.000 Interessenten erreicht worden. Dabei sei immer über das Kreuz gesprochen worden. Auf dem Treffen wurden zwei neue hauptamtliche Mitarbeiter vorgestellt. Der Physiker Alexander Fink (bisher Passau) ist neuer Leiter der Akademikerarbeit der SMD. Sein Vorgänger, Pfarrer Ulrich Schlappa, war in den Gemeindedienst gewechselt. Der Theologe Matthias Clausen (Greifswald) ist erstmals mit einer halben Stelle zum SMD-Hochschulevangelisten berufen worden. Wie Spies ferner sagte, feiere man auch zwei weitere Jubiläen. Das aus der SMD hervorgegangene Institut für Glaube und Wissenschaft wie auch der von der Schüler-SMD initiierte europaweite Gebetstag an Schulen PrayDay werden in diesem Jahr zehn Jahre alt. Der nächste PrayDay findet am 17. November statt. Nach den Worten des SMD-Öffentlichkeitsreferenten Christian Enders (Marburg) findet eine neue missionarische Aktion an Hochschulen immer mehr Zuspruch, das „Markus-Theater“. Dabei spielten 15 Laien-Schauspieler, meist SMD-Mitglieder, das ganze Markus-Evangelium in 90 Minuten in einem aus Stuhlkreisen gestellten „Rundtheater“ als Rollenspiel nach. Christen wie auch Nichtchristen seien mit Begeisterung dabei. Um die Arbeit zu intensiveren, habe man die SMD-Reisesekretärin Rebecca Naujok (Karlsruhe) ein halbes Jahr freigestellt, damit sie in dieser Zeit ehrenamtliche Regisseure für diese Veranstaltungsreihe ausbilde. Zur SMD gehören 70 Hochschulgruppen mit rund 1.200 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Sie umfasst ferner 800 Schülerbibelkreise und 30 Fach- und Regionalgruppen von Akademikern.
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Verfasst am: Mo Okt 12, 2009 11:08 pm



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