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2,4 Millionen Menschen werden jährlich „verkauft“
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 17, 2009 4:51 pm Antworten mit Zitat

2,4 Millionen Menschen werden jährlich „verkauft“

„Tag gegen Menschenhandel“: Kampf gegen Zwangsprostitution verstärken.
Berlin/Kiel/Wien (idea) – Zum verstärkten Kampf gegen Zwangsprostitution haben Menschenrechtsorganisationen und Kirchen anlässlich des 3. Europäischen Tages gegen Menschenhandel am 18. Oktober aufgerufen.

Nach Angaben der Frauenrechtsorganisation „Terre des Femmes“ (Berlin) werden nach Schätzungen weltweit jährlich 2,4 Millionen Menschen „verkauft“. Darunter seien nach Angaben der Europäischen Union eine halbe Million Frauen, die nach Europa gebracht werden, wo sie zur Prostitution gezwungen oder als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden. Terre des Femmes kritisiert den Umgang mit den Opfern in Deutschland. Wenn eine Frau aus Angst nicht bereit sei, als Zeugin gegen ihre Peiniger auszusagen, müsse sie meist innerhalb von zwei Wochen das Land verlassen. „Von zig deutschen Männern vergewaltigt, lassen wir sie in ihrer Traumatisierung allein. Eine unhaltbare Situation“, so die Geschäftsführerin der Organisation, Christa Stolle. Terre des Femmes fordert deshalb ein von der Zeugenaussage unabhängiges Bleiberecht für die Opfer und die Bestrafung von Freiern, die wissentlich die Dienste einer Zwangsprostituierten in Anspruch genommen haben.

Bischöfin: Gottesdienste gegen Menschenhandel

Aus Anlass des Tages gegen den Menschenhandel hatte die Bischöfin von Hamburg und Lübeck, Maria Jepsen, am 9. Oktober vor Journalisten in Kiel erklärt, die Kirche wolle dieses Unrecht in Gottesdiensten und Informationsveranstaltungen zur Sprache bringen. Die Fachstelle gegen Frauenhandel in Schleswig-Holstein „contra“ (Kiel) habe dafür ein Materialheft erarbeitet. Trägerin von contra ist das Nordelbische Frauenwerk. Deren Leiterin, Kerstin Möller (Hamburg), wies darauf hin, dass Frauen mit Täuschung und Vorsatz in ausbeuterische oder sklavenähnliche Situationen gebracht würden. Auch die Evangelische Kirche in Österreich fordert, entschiedener gegen Zwangsprostitution vorzugehen, vor allem an der deutsch-österreichischen Grenze. „Immer noch werden hier Frauen misshandelt, vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen“, erklärte Oberkirchenrat Karl Schiefermair (Wien) gegenüber dem österreichischen Evangelischen Pressedienst. Täter und Profiteure seien vor allem Männer „bis in die höchsten Schichten der Gesellschaft“.

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Verfasst am: Sa Okt 17, 2009 4:51 pm



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