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Die Juden - Gottes Volk?
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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Okt 23, 2009 9:54 am Antworten mit Zitat

Die Juden - Gottes Volk?

von flashlink30 Pro @ 2009-01-21 – 00:04:45
Aufgrund einer per Kommentar zum Ausdruck gebrachten Unsicherheit gegenüber der Problematik "Israel/Palästina" dachte ich mir, es könne nicht schaden, die Zusammenhänge mal aus der rein bibelfundierten Sicht darzustellen.

Als gut geschulter "Hardcore-Evangelikaler" sind mir die groben Linien der Geschichte Israels noch geläufig, obwohl ich sie längere Zeit nicht mehr aufgefrischt habe. Der Text kann nur Streiflichter bieten und die zentralsten Fragen behandeln. Die Bibelstellen verlinke ich nicht, aus Faulheit.

Sollte es den biblischen Gott Jahwe geben, dann sind die zugrundeliegenden biblischen Berichte als reine Tatsachen zu werten. Von beidem bin ich überzeugt.

Am Anfang der Bibel und der israelischen Volksgeschichte steht Abraham, dem Gott versprach, er werde Urvater eines Volkes werden und das Land Kanaan besitzen. Außerdem sollten durch Abraham alle Völker gesegnet werden, die auch ihn segneten. Abraham kaufte in Hebron eine Grabstätte, wo er und seine Frau begraben sind. Hebron gehört also dem Stammvater der Juden!

Über Isaak, Jakob (umbenannt in "Israel") sowie dessen 12 Söhne (darunter Juda = "Juden") entstand tatsächlich ein Volk, das 400 Jahre in Ägypten lebte und dann durch Mose (10 Gebote!) und Josua das versprochene Land Kanaan eroberte und besiedelte. Mose vermittelte auch einen Bund Gottes mit den Israeliten (Sinai-Bund). Dieser beinhaltete eine Gesetzgebung sowie die Wahl zwischen Segen und Fluch (bei Götzendienst).

Der Fluch drohte u.a. eine Zerstreuung der Israeliten über die ganze Erde sowie Haß und Verfolgung durch die anderen Völker an.


Nach kurzer Prosperität des "Volkes Gottes" (David, Salomo, Tempelbau) kam es zur Mißachtung des Bundes durch Israel, zu Zeiten des Exils und des Wiederaufbaus. Aus diesen Zeiten exisieren bereits vielfältige archäologische Funde, die biblische Berichte bestätigen. Eine Reihe von Propheten (Jesaja, Jeremia) sollten das Volk zur Einhaltung des Bundes mahnen, fanden aber kaum Anklang. Als letztes Mittel wurde von Gott sein eigener Sohn Jesus von Nazareth geschickt, den die Juden allerdings ebensowenig akzeptierten (Folge: Hinrichtung als Gotteslästerer, Entstehung des Christentums als Abspaltung des Judentums).

Nun trat Gottes Fluch in aller Konsequenz in Kraft, indem die Römer von 66 bis 70 u.Z. den Tempel in Jerusalem zerstörten (Rest: Klagemauer, ehemalige Westmauer) und die Juden vollständig aus ihrem Land vertrieben. Damit schien die Geschichte des judäischen Königreichs zu Ende, die Juden selbst wurden zu gehaßten und verfolgten Staatenlosen innerhalb anderer Völker.

Das jüdische Volk konnte sich nirgends assimilieren und wurde jahrhundertelang unterdrückt, entrechtet, vertrieben und dezimiert. Dies kann als Folge des göttlichen Fluchs gedeutet werden. Jedoch sahen bereits die Propheten des Alten Testaments eine Zeit der Versöhnung Gottes mit seinem Volk sowie eine göttliche Rückführung der Juden in ihr Stammland ("Eretz Israel") voraus.

Durch Theodor Herzl wurde um 1900 eine Bewegung initiiert, die sich einen eigenen Staat für alle Juden zum Ziel setzte ("Zionismus"). Diese Bewegung forcierte die Einwanderung von (verfolgten) Juden nach Palästina, so daß dort die jüdische Bevölkerung anwuchs. Zu dieser Zeit war das land größtenteils unbewohnt oder dünn besiedelt und völlig verfallen. Darüber gibt es Reiseberichte, zum Beispiel hier (von Mark Twain u.a.).

Bekanntlich gipfelte der Judenhaß der übrigen Völker im Holocaust.(Staaten wie GB und USA behinderten die Flucht der Juden nach Palästina bzw. das Exil in USA, europäische Sttaaten beteiligten sich an der Judenverfolgung, Ausnahme Italien und Dänemark). Dieses Ereignis rüttelte die Juden auf und beendete die Hoffnung auf Assimilation weitgehend. Es erfolgte ein ebenso harter wie bewunderungswürdiger Aufbau von Eretz Israel durch Einwanderer, die unter Feindbeschuß aus dem Nichts ein funktionierendes Gemeinwesen machten.

Die Araber waren an einem friedlichen Zusammenleben nicht interessiert, obwohl sie oftmals ihr Land verkauften. Die von der UNO vorgesehen Gründung zweier Staaten, eines jüdischen und eines arabischen, wurde von den Arabern nicht akzeptiert. Sie forderten die Araber auf dem jüdischen Staatsgebiet zur Flucht auf, um dann vereint "die Juden ins Meer zu werfen". (Diese "Flüchtlinge" entwickelten sich zu "Palästinensern", denen andere arabische Staaten keine Heimat geben wollen). Ebenso wurden 800.000 Juden aus den arabischen Landstrichen vertrieben. In diesem wie auch allen anderen Verteidigungskriegen siegte Israel gegen vielfache rechnerische Übermacht, zog sich aber den Haß aller Muslime weltweit zu (aus dem Koran hergeleitet).

Für diese gibt es nur ein Ziel: den "Satan" Israel wieder auszuradieren, weil ein jüdischer Staat inmitten des muslimischen Gebiets unerträglich ist. (Der Islam muß als Gegenentwurf zu Judentum und Christentum bezeichnet werden, der alles auf den Kopf stellt, was jene beinhalten). Da auch die anderen Völker latent oder offen judenfeindlich geblieben sind (Ausnahme: USA!), wird sich die Meinung der Weltöffentlichkeit mehr und mehr gegen Israel richten, egal, wie sich dieses verhält.

Nun sind wir bereits am Ende der Bibel, wo es um die Zukunft geht. Es wird einen sich zuspitzenden Streit um Jerusalem ("Stadt Davids", "Zion") geben, den niemand lösen kann. Es wird zum Krieg aller Nationen (UNO) gegen Israel kommen. Dennoch wird es nicht mehr gelingen, dieses Land, das Gott seinem Volk geschenkt hat, wieder einzunehmen.

Die Juden besitzen dieses Land nicht, weil sie alle rechtschaffen, gottesfürchtig, gesetzestreu und vorbildlich wären, sondern weil Gott es so will. Dennoch werden an Israel höchste Maßstäbe angelegt, und die Israelis versuchen, diesen gerecht zu werden. Immerhin ist dieses blühende Land die einzige Demokratie im Nahen und Mittleren Osten und lebt mit 20% arabischen Staatsbürgern im Frieden. Diese haben gleiche Rechte wie jeder Israeli, während in arabischen Ländern 100% Judenfreiheit und Judenhaß zum Selbstverständnis gehören.

Daher kann und muß ich Sympathien nur für eine Seite haben, weil es auf jeden Fall segensreich sein wird, das Volk Gottes (Abrahams Nachkommen) zu unterstützen. Ich wüßte nicht, was ich mit haßerfüllten Arabern gemeinsam haben sollte, die einem Todeskult frönen und einen Götzen anbeten. Dennoch sind es ebenfalls Abrahams Nachkommen, die am Schluß durch Gott einen neuen Status erhalten und ihre Feindschaft aufgeben werden.

Die Existenz des jüdischen Volkes sowie des Staates Israel ist der unwiderlegbare Beweis für die Richtigkeit der Bibel, die diese Entwicklungen vorhergesagt hat.

http://faaanblogg.blog.de/2009/01/20/juden-gottes-volk-5415490/
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Verfasst am: Fr Okt 23, 2009 9:54 am



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