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'Schluss mit dem ökumenischen Stillhalten'
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Do Okt 29, 2009 10:15 pm Antworten mit Zitat

FAZ: Margot Käßmanns Wahl „verstört“ orthodoxe und römisch-katholische Würdenträger / Wie die neue „Dominanz“ der evangelischen Kirche in Deutschland zustande kommt - Ein kath.net-Kommentar von Dr. Andreas Püttmann

Köln (kath.net)
Reinhard Bingener hält es in seinem FAZ-Leitkommentar „Weiblich und Streitbar“ (9.10.09) für angebracht und vielleicht witzig, sich und den Lesern auszumalen, wie „orthodoxe Patriarchen und manche römisch-katholische Würdenträger ob der Wahl Margot Käßmanns verstört an ihren Gewändern nesteln“. Was soll dieser abfällige, hämische Ton? Man kann ja „die Wahl einer geschiedenen Frau“ zur höchsten Kirchenrepräsentantin prima finden und als „ökumenisches Signal“ dafür preisen, dass man „Streit in Kauf nimmt“ und Schluss mache mit dem „ökumenischen Stillhalten“.

Das ist geistig-geistliche Geschmacksache. Aber muss man dafür die Repräsentanten anderer Kirchen – und eines anderen Verständnisses von Kirche – herabsetzen und als verlegene Trottel in (komischen?) Gewändern karikieren, welche diese Wahl kalt erwischt hat? Das ist schlechter Stil. Es erinnert an den überheblich-gehässigen Ton der EKD-Kirchenamtsinternen Expertise des Oberkirchenrats Gundlach, in der die Katholische Kirche als schwankender „angeschlagener Boxer“ dargestellt wird, während „die intellektuelle und positionelle Präsenz in gesellschaftlich relevanten und politisch heiklen Fragen“ neuerdings „deutlich von der evangelischen Kirche dominiert und geprägt“ werde.

Wie es dazu kommen konnte, offenbart Bingener (unfreiwillig) auch: Er sieht die Huber-Nachfolgerin deshalb gegenüber „männlichen Nachfolgeaspiranten“ im Vorteil, weil sie „die Einzige“ sei, die neben Huber „öffentlich wahrgenommen“ wurde. Sie habe „den Zusammenhang von Religion und Mediengesellschaft verstanden“. Das heißt praktisch: Eine weitgehend kirchenfremde, entchristlichte Öffentlichkeit und ihre „gatekeeper“ im überdurchschnittlich „säkularisierten“ journalistischen Berufsstand bestimmen darüber, wen die Kirche an ihrer Spitze für geeignet hält. So funktioniert Anpassung, Selbstsäkularisierung. Und genau so kommt die wachsende „positionelle Präsenz“ der evangelischen und das „Schwanken“ der katholischen Kirche in dieser Gesellschaft zustande. Die dem Zeitgeist (noch leicht) widerstrebendere Konfession wirkt in der Tat „angeschlagen“ nach der im Februar/März medial geschürten antipäpstlichen Massenstimmung, auf die auch die evangelische Kanzlerin aufsprang und – erst unter ausdrücklicher Berufung auf sie (!) – Bischof Huber: Dass er sich nach anfänglichem Schweigen in den „innerkatholischen Klärungsprozess“ eingemischt habe, erklärte er so: „Die Fragen sind in der Öffentlichkeit dringlicher geworden, seit sich die Bundeskanzlerin in diesem Zusammenhang geäußert hat“ (FAZ-Interview vom 6.2.). Thron und Altar funktionierten wieder – wie schon in der Stammzelldebatte, als Huber sich der Kanzlerin als ethischer Legitimationshelfer andiente. Frau Käßmann deutete schon an, demnächst könnte die evangelische Kirche auch den ethischen Konsens mit der katholischen in Sachen Sterbehilfe verlassen und eine Art „terminaler Sedierung“ akzeptieren, deren Grenzen zur aktiven Sterbehilfe unscharf sind. So kann man sich natürlich leicht „in politisch heiklen Fragen“ dominant und prägend fühlen: Durch die geliehene Kraft eines Schulterschlusses mit der öffentlichen Meinung und der (jetzt demokratischen) Obrigkeit.
Eine Kirche, die sich unter diesen Umständen „prägend“ wähnt, merkt gar nicht, dass in Wirklichkeit sie selbst die Geprägte ist – durch jene „Welt“, der sich nicht anzugleichen Paulus eine eindringliche Warnung an die Römer (12,2) wert ist. Sie hält sich lieber an Talleyrand: „Da geht mein Volk, ich muss ihm hinterher, ich bin sein Führer“.

Dass auch Frau Käsmann auf der Sonnenseite der öffentlichen Meinung – und in der Gunst der sicher rein zufällig am gleichen Tag in Berlin wiedergewählten „Landesherrin“ – stehen wird, ist eine leichte Prognose. Auch wenn die Bischöfin die „intellektuelle Präsenz“ Wolfgang Hubers kaum erreichen dürfte, so ist ihr die „positionelle Präsenz“ medial und politisch schon sicher. Der deutsche Protestantismus verdankt seine neue gesellschaftliche „Dominanz“ (Gundlach) nämlich keineswegs nur der Brillianz des scheidenden Ratsvorsitzenden und schon gar nicht größerer geistlicher Vitalität – die evangelische Kirchenschwindsucht ist ausgeprägter als die katholische –, sondern seiner Wahrnehmung als einer für das „Juste milieu“ der Gesamtgesellschaft akzeptableren, weil moralisch weniger strengen und emanzipatorisch korrekteren „Kirche light“, gleichsam als Kompromiss oder kleinster gemeinsamer Nenner zwischen dem katholischen und dem areligiösen Deutschland. Sollte man sich aber solcher „Wahrnehmung“ und „positioneller Präsenz“ als Kirche rühmen?

http://www.kath.net
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1228
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: So Apr 08, 2018 8:13 pm Antworten mit Zitat

Ihr erlebt Dreier, Gruppensex und vieles, was andere nur aus Filmen kennen. Wie hat das angefangen?

Anna: Oh, das ist eine lange Geschichte. Wir sind seit zehn Jahren zusammen und nach anderthalb Jahren – da war ich 20 und Max 21 – haben wir zum ersten Mal darüber gesprochen, ob wir immer nur noch Sex mit dem gleichen Partner haben werden, wenn wir für immer zusammenbleiben wollen.

Max: Da ist die Idee gekeimt, aber es hat Jahre gedauert, bis was passiert ist. Wir haben irgendwann gegoogelt, wie man einen Dreier haben kann – das war die einzige Konstellation, die wir uns vorstellen konnten. So sind wir in einem Portal gelandet, über das man solche Dates organisiert. Wir haben uns angemeldet, ohne Infos von uns einzutragen und wollten nur mal lurken. Und wir fanden es absolut pervers, was wir dort gesehen haben. Unser erster Eindruck: Es gibt nur alte Säcke und SM von der übelsten Sorte. Also haben wir unseren Account verschreckt wieder gelöscht.

Ich erinnere mich an meine ersten Google-Suchen mit Ben – wir haben viel gesehen, was wir furchtbar fanden. Mein vorschnelles Fazit: Was für eine Scheiß-Idee, ich will das doch nicht. Niemals.

Trotzdem habt ihr die Idee nicht aufgegeben, genau wie wir. Wie habt ihr doch den Einstieg geschafft?

Max: Nach zwei oder drei Jahren haben wir der Sache noch eine Chance gegeben. Wieder nur online geguckt, wieder nichts gemacht. Irgendwann haben wir auf einer Reise ein Paar kennengelernt, mit dem wir uns tatsächlich Sex zu viert hätten vorstellen können – es ist aber nichts passiert. Aber da haben wir gedacht: Wenn wir so weit gehen würden, erstellen wir jetzt wirklich ein Online-Profil.

Es hat natürlich Monate gedauert, bis wir einen Termin hatten - das ist bei sechs Leuten schwer zu koordinieren
Das ist ja schon ein Riesenschritt – fiel euch das erste Treffen dann leicht?

Max: Überhaupt nicht. Wir hatten einen klaren Plan: wie alles abzulaufen hat: Wir wollten in einen Swingerclub gehen, erstmal nur gucken. Beim zweiten Besuch würden wir zu zweit auf eine Liegewiese gehen und beim dritten Mal Leute ansprechen. Das war der Plan. Dann haben wir festgestellt, dass ein Besuch locker 120 Euro kostet.

Anna: Wir haben uns also von der Idee verabschiedet. Als uns ein anderes Paar online nach einem Date gefragt hat, haben wir es einfach gemacht. Es war ganz spontan, zwei Tage später haben wir Cocktails getrunken und später hatten wir Sex zu viert. Das war unser erstes Mal und es war wirklich gut.

Das geht wohl schon als Gruppensex durch, aber ich weiß, dass bei euch auch mal mehr als vier Leute involviert sind…

Anna: Ja, aber wir haben erst Erfahrungen zu viert und auch zu dritt gesammelt, das hat uns alles gut gefallen. Irgendwann haben wir bei einem Paar festgestellt, dass wir gemeinsame Bekannte haben –so entstand die Idee für ein Treffen zu sechst.

Max: Es hat natürlich Monate gedauert, bis wir einen Termin hatten. Das ist bei sechs Leuten sowieso schwer zu koordinieren und dann musst du auch noch darauf achten, dass keine Frau gerade ihre Tage hat.

Ich muss lachen – und finde es großartig, wie unverkrampft sie mit diesen Themen umgehen. Hoffentlich bleiben sie so locker, wenn ich nach den Details beim Gruppensex frage…
_________________
Christentum für Sie in Frage kommt, schauen Sie einfach mal in den "Heils-Supermarkt". Sie werden eine große Auswahl an Richtungen finden, die alle für sich in Anspruch nehmen, die reine Lehre Christi zu verbreiten und den einzig möglichen Weg zum Heil zu zeigen.
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Verfasst am: So Apr 08, 2018 8:13 pm



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