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Das Evangelium um die Welt tragen
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Anmeldedatum: 03.07.2006
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Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Nov 23, 2007 12:21 pm Antworten mit Zitat

Das Evangelium um die Welt tragen
Von: Christian Starke

„Die Risiken für Missionare sind seit dem 11. September 2001 an vielen Orten größer geworden.“ Und trotzdem tut Gott auch in islamischen und kommunistischen Ländern erstaunliche Dinge.
„In 120 Minuten um die Welt“ – so könnte man den Info-Abend auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) überschreiben. „Die Risiken für Missionare sind seit dem 11. September 2001 an vielen Orten größer geworden.“ Mit diesen Worten beginnt der Leiter des deutschen Zweiges des Missionswerkes WEC International, Traugott Böker, seinen Bericht. Die Terroranschläge islamischer Extremisten auf die USA haben die Islamisten in vielen Ländern bestärkt, ihren Glauben mit dem Maschinengewehr auszubreiten. Beispiel Elfenbeinküste: In der einstigen „Perle“ Westafrikas haben islamische Rebellen – waffentechnisch gut ausgerüstet – seit September mehr als die Hälfte des Landes in ihre Gewalt gebracht. Etwa eine Million Menschen sind in den Süden des Landes geflüchtet. Zwei Schulen für Missionarskinder – eine wird von WEC International betrieben – mußten innerhalb weniger Stunden evakuiert werden. Unter den Flüchtlingen sind auch hunderte von Mitgliedern der Allianz Evangelischer Kirchen, mit der WEC International zusammenarbeitet. Viele haben durch die Flucht ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Angesichts der großen Not hat die Kirche einen Hilfsfonds für Flüchtlinge eingerichtet, der auch Nichtchristen unterstützt. Durch dieses Zeichen der Nächstenliebe sind bisher mindestens 40 Betroffene Christen geworden. Trotz des Kriegszustandes hat der Kirchenverband am 22. Dezember sein erstes Missions-Ehepaar zu einem bisher mit dem Evangelium unerreichten Volk nach Niger entsandt. Obwohl das Auswärtige Amt in Berlin alle Deutschen aufgerufen hat, wegen der gefährlichen Lage die Elfenbeinküste zu verlassen, harren dort drei WEC-Missionare aus, um den einheimischen Christen beizustehen.

Erweckung im Knast

Wie Gott in der Elfenbeinküste wirkt, macht auch der Europa-Direktor der Radiomission Trans World Radio (TWR), der Österreicher Werner Krömer, deutlich. Er berichtet über eine Erweckung im Gefängnis von Bouake, 350 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Abidjan. In der völlig überfüllten Anstalt sind über 2.000 Häftlinge untergebracht, darunter zahlreiche Mörder und andere Schwerverbrecher. Durch die TWR-Sendungen ist dort eine Gefängnis-Gemeinde entstanden. Zu den „Ältesten“ gehören Insassen, die zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt wurden. Krömer ist überwältigt: „Die Häftlinge sind durch Jesus Christus frei geworden von ihrer Schuld, frei trotz Gefängnismauern, die sie wahrscheinlich nie verlassen werden.“

Christen in Haft singen

Im kommunistischen Laos hatten sich am 26. Dezember Christen in einem Dorf zum Gottesdienst versammelt. Während der Feier drangen Polizisten in die Kapelle ein und nahmen 22 Christen fest. Im Gefängnis geschieht Verwunderliches: Die Christen setzen ihre Weihnachtsfeier fort. Sie beten, singen und bekennen ihren Glauben. Noch mehr: Sie laden die Wärter ein, mit ihnen das Essen zu teilen. Die Wächter sind verblüfft: „Gefangene, die fröhlich sind und singen. Das gab es noch nie.“ Nach zwei Tagen wurden die Christen wieder freigelassen.

Rußland: Türen zu

Wenig erfreulich sind die Nachrichten aus Rußland. Dort übt die russisch-orthodoxe Kirche massiv Druck auf die Regierung aus, ihr die religiöse Vormachtstellung zu sichern. Sie empfindet jede Form der Mission anderer Kirchen als Affront und will diese mit staatlicher Hilfe unterbinden. Die Orthodoxen haben dabei offenbar Erfolg: Ausländer, die nach Rußland einreisen wollen, erhalten nur noch ein Visum für drei Monate. Ziel sei es, daß alle nicht-orthodoxen Geistlichen mittelfristig das Land verlassen müssen, berichtet der Leiter des Missionsbundes „Licht im Osten“, Wolfgang Buck. So behaupte sie, daß jeder Russe eine „genetische Verbindung“ zur orthodoxen Kirche habe. Buck zufolge macht sich bei deren Führern „pure Angst“ breit, weil die Kirche fürchte, an Rückhalt in der Bevölkerung zu verlieren. Nach einer Untersuchung des russischen Innenministeriums halten sich nämlich nur 12 bis 17 Prozent der russischen Bevölkerung zur orthodoxen Kirche.

Weltmission vor der Haustür

Wer Angehörigen anderer Völker das Wort Gottes bringen will, muß dazu nicht unbedingt in ferne Länder reisen. Die Arbeitsgemeinschaft für Ausländer (AfA) stellte ihr Verteilbuch „Hoffnung zum Leben“ vor. Das Buch (Auflage zunächst 20.000 Exemplare) ist zum „Jahr der Bibel 2003“ erschienen. Es soll dazu beitragen, Ausländer im deutschsprachigen Raum evangelistisch zu erreichen. Das Buch (Einzelpreis 2,70 Euro) enthält persönliche Glaubensberichte von Christen aus anderen Ländern und das Lukas-Evangelium in acht Sprachen: Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kroatisch, Persisch, Russisch und Türkisch. Jeder Christ in Deutschland, der das Buch an ausländische Freunde, Nachbarn oder Arbeitskollegen weitergibt, wird so zum Weltmissionar vor der eigenen Haustür. Nicht nur in den evangelikalen Reihen findet das Buch Abnehmer, sondern auch in der römisch-katholischen Kirche. Deren Touristen-Seelsorge in Wien hat 2.000 Exemplare bestellt, um damit die Hotels der österreichischen Hauptstadt auszustatten. (Internet: www.nur-fuer-auslaender.de, Bestelladresse: AfA, Postfach 100535, 35335 Gießen

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Verfasst am: Fr Nov 23, 2007 12:21 pm



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