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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Jan 22, 2010 2:17 pm Antworten mit Zitat

Schabbatlesungen und Kommentar
„BO – Komm!“ 2. Mose 10,1 bis 13,16
Prophetenlesung: Jeremia 46, 13-26

Kommentar:
Diese Lesung beschreibt die drei letzten Plagen Ägyptens; der Machtkampf zwischen dem Gott Israels und dem (Menschen-)Gott Pharao mündet in den triumphalen Auszug aus der Gefangenschaft in die Freiheit!

Doch wir lesen vor der letzten Plage, die Knock-Out Plage, der Tod der Erstgeborenen, dass das erste Pessach gefeiert wurde.

Hier sehe ich eine Verbindung zum Letzten Abendmahl Jesu, Sein letztes Pessach-Mahl, gefolgt mit Seinem Tod am Kreuz – ja, des Erstgeborenen Gottes, Jeschua. Worauf der Auszug aus der Welt bzw. die Freiheit aus den Sklavenketten der Sünde folgte! Mehr und mehr sehen wir die Ähnlichkeit des Ersten Erlösers, Mose, und dem Letzten Erlöser, Jesus!

Die Thora sagt uns zur Plage der Finsternis folgendes: „Da entstand im ganzen Land Ägypten eine dichte Finsternis drei Tage (lang). Man konnte einander nicht sehen.“ (2. Mose 10,22-23). Warum benutzte die Thora diesen Zusatz ‘Man konnte einander nicht sehen’ um die Ernsthaftigkeit/Härte der Finsternis zu beschreiben?
Wir finden hier eine große Lektion. Wenn jemand nicht die Bedürfnisse und Not des Nächsten sieht, ist er mit der Plage der Finsternis geschlagen.

Die Zugeständnisse Pharaos steigern sich. Zunächst will er nur gestatten, Gott zu opfern, dann sollen nur die Männer Ägypten verlassen dürfen, später dann auch Frauen und Kinder, jedoch ohne alles Vieh. Aber Gott will das ganze Herz im Zerbruch sehen. Er lässt keine Kompromisse zu. Die Seinen sollen mit allem Hab und Gut ausziehen, wie Er schon es Abraham vorausgesagt hat!
Schon waren die Berater Pharaos so weit, dass sie dazu rieten, das Volk ziehen zu lassen. Doch das verhärtete Herz des Herrscher lenkte nicht ein. Wehe dem, der so handelt! Wer sich darin erkennt, dass er Gott widersteht, tut gut daran, sich zu ergeben. Ägypten und ‘alle, die auf ihn vertrauten’ gelangt später unter dem Babylonier Nebukadnezar unter das Gericht – der Prophetenabschnitt in Jeremia 46 berichtet davon.

Jochanan Kemper, ein messianischer Rabbiner, weist darauf in, wie der erste große Erlöser Mose dem letzten und ewigen Erlöser Jeschua, dem Messias, gleicht. Mose floh von Ägypten, und Jesus floh nach Ägypten, bis die Verfolger, die ihnen nach dem Leben trachteten, gestorben waren, einschließlich Herodes (Matthäus 2,14 15). Wie dieser hat auch Pharao die neugeborenen Kinder töten lassen. Zu dies wies der Talmud als er schrieb: die erste Erlösung gleicht der letzten Erlösung!

Es dauerte nur drei Tage, sie aus Ägypten herauszuholen. Aber es brauchte 40 Jahre Wüstenwanderung, bis Kultur und Götzenliebe aus den Herzen der Kinder Israels verschwunden waren – eine sorgfältige Herzoperation!

Abraham wurde schon vorausgesagt, es würde 400 Jahre in Ägypten dauern, so erhielt Ägypten auf jede Generation (40 Jahre) eine Plage! So sehen es die Rabbiner.

Den künftigen Generationen wird geboten, des großen Auszugs aus Ägypten mit Opferfesten zu gedenken. Ein fehlerfreies einjähriges Lamm wird am 10. Nissan ausersehen, am 14. Nissan geschlachtet und am 15. Nissan als Passahmahl genossen.


Bei der letzten Plage fällt auf: Pharao wollte die Israeliten, Gottes ‘erstgeborenen Sohn’ (2. Mose 4,22) umbringen – statt dessen kam sein eigener erstgeborener Sohn, den man ‘Sohn Gottes’ nannte, um!

Wer heute die Erlösung ergreift, gleicht den Ausziehenden aus Ägypten. Er zieht sozusagen aus der Welt bzw. Weltgeist, denn nur durch das ewige Opfer Jesu ist es möglich, von der Gefangenschaft der Sünde frei zu werden. Dann fängt unsere Glaubensreise mit Gott an!

– Michael Schneider –
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Verfasst am: Fr Jan 22, 2010 2:17 pm



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