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Der Himmel ist anders
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa Nov 24, 2007 2:20 pm Antworten mit Zitat

„Der Engel zeigt Johannes Jerusalem“. (Offenbarung 21,10). Ein Holzstich nach einer Zeichnung des Franzosen Gustave Doré (1832-1883); spätere Kolorierung.
Freuen Sie sich auf den Himmel? Viele Menschen stellen sich beim Gedanken an den Himmel eine endlose Eintönigkeit vor. Dabei gibt die Bibel einen ganz anderen Ausblick auf den Himmel. Lesen Sie heute Auszüge aus dem Buch eines führenden US-Theologen zum Thema „Ewigkeit“, Pastor Randy Alcorn, „Der Himmel. Was uns dort wirklich erwartet“. Alcorn ist Direktor des „Missionswerkes Ewigkeitsperspektive“.
1. Es ist viel realistischer
Ein Garten, ein Königreich, eine Stadt - die Verfasser der Bibel geben uns eine Reihe von Bildern über den Himmel. Viele Menschen machen jedoch den Fehler anzunehmen, dass es sich hierbei nur um Vergleiche ohne tatsächlichen Bezug zur Wirklichkeit des Himmels handelt. Allzuoft wurde uns gesagt, dass der Himmel ein raum- und zeitloser Bereich sei. Dabei beschreibt die Bibel uns den Himmel als vertrauten, gegenständlichen und greifbaren Ort. Es wird uns zum Beispiel gesagt, dass der Himmel eine Stadt ist (Hebräer 11,10; 13,14). In einer Stadt gibt es Gebäude, Kultur, Musik, Sport, Ereignisse aller Art. Und natürlich gibt es in Städten Menschen, die tätig sind und arbeiten. Die Bibel verspricht uns nicht nur einen neuen Himmel, sondern auch eine neue Erde (Jesaja 65,17; Offenbarung 21,1). Warum sollten wir uns die neue Erde ohne Flüsse, Wasser, Berge, Bäume, ja sogar Städte, Gebäude und Straßen vorstellen, wenn wir uns unsere jetzige Erde ohne das alles nicht vorstellen können? All diese uns vertrauten Dinge werden in Offenbarung 21 und 22 erwähnt! Die Bibel spricht von einem neuen Jerusalem, das aus Edelsteinen gebaut ist. Einige der in Offenbarung 21,19-20 aufgezählten Juwelen gehören zu den härtesten Stoffen, die wir kennen. Sie sind ein Hinweis auf die materielle Stabilität der neuen Erde. Abraham wartete „auf eine Stadt mit festem Fundament ..., deren Bauherr und Schöpfer Gott selbst ist“ (Hebräer 11,10). Die Bibel verspricht jenen, die Jesus Christus nachfolgen, ein ewiges Leben in einem auferstandenen Körper mit dem auferstandenen Christus auf einer auferstandenen Erde.

2. Die Erde wird neu gestaltet
Manche sehen Gott als gescheiterten Erfinder, dessen Schöpfung missglückt ist. Sein Trost angesichts der misslungenen Erde liege darin, dass er einige wenige von uns vor dem Höllenfeuer rettet. Doch dieser Meinung wird von der Bibel nachdrücklich widersprochen: Gott hat seine ursprüngliche Schöpfung nie aufgegeben. Irgendwie haben wir das ganze biblische Vokabular außer acht gelassen, das dies deutlich macht: Versöhnen. Erlösen. Wiederherstellen. Heilen. Zurückkehren. Erneuern. Umgestalten. Auferstehen. Diese Wörter betonen, dass Gott uns immer so sieht, wie er uns geplant hat. In derselben Weise sieht er die Erde so, wie er sie geplant hat, und er hat vor, sie wiederherzustellen, damit sie dem Originalentwurf entspricht. Zu seinen Jüngern sagt Jesus: „Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet dereinst bei der Neugestaltung aller Dinge, wenn der Menschensohn auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzt, auch zwölf Throne innehaben und die zwölf Stämme Israels richten (Matthäus 19,27-2Cool. Jesus spricht nicht von der Zerstörung, sondern von der Neugestaltung aller Dinge. Gottes Reich ist nicht irgend etwas, das an einem fernen, unirdischen Ort geschieht; es geschieht hier auf der Erde.

3. Wie die neue Erde aussieht
Jesaja 60 ist eine bedeutende Bibelstelle, in der die neue Erde beschrieben wird. Obwohl der Begriff neue Erde darin nicht vorkommt (anders als in Jesaja 65 und 66), können wir sicher sein, dass Jesaja sie meinte, weil Johannes genau diese Worte für die Beschreibung der neuen Erde in Offenbarung 21-22 benutzt. Auf der erneuerten Erde werden die Völker ihre größten Schätze in die verherrlichte Stadt bringen (Jesaja 60,5). Es wird Tiere aus verschiedenen Völkern geben (6a), erlöste Menschen reisen aus fernen Orten in das verherrlichte Jerusalem (6b), die Bewohner der Inseln werden Gott anbeten, und Schiffe werden aus Tarsis kommen (9). - Die meisten von uns sind nicht daran gewöhnt, an Völker und Kulturen im Himmel zu denken – doch Jesaja 60 ist eine von vielen Stellen, die zeigt, dass die neue Erde in der Tat irdisch sein wird. Es gibt keinen Grund für die Annahme, dass die Beschreibungen der neuen Erde in Jesaja 60 weniger wörtlich erfüllt werden als die Schilderungen über Jesu erstes Kommen in Jesaja 52-53, das sich bis hin zu konkreten, greifbaren Einzelheiten erfüllt hat.

4. Eine Wohngemeinschaft mit Gott
Seit jeher hat Gott geplant, „dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist“ (Epheser 1,10). „Alles“ ist ein weiter und umfassender Begriff – nichts wird ausgelassen. Dieser Vers entspricht genau dem Höhepunkt der Geschichte, den wir in Offenbarung 21 verwirklicht sehen: der Vereinigung der einst getrennten Bereiche des Himmels und der Erde unter der Herrschaft von Christus. Wie Gott und die Menschen in Christus versöhnt sind, so werden auch die Wohnungen Gottes und der Menschen – Himmel und Erde – in Christus versöhnt werden. Er verbindet für immer Gott und die Menschen. Er wird die Erde zum Himmel und den Himmel zur Erde machen. „Siehe da, die Wohnung Gottes bei den Menschen. Er wird bei ihnen wohnen“ (Offenbarung 21,3).

5. Willkommen zu Hause!
Ein häufiges Missverständnis besteht in der Vorstellung, dass uns der neue Himmel völlig fremd sein wird. Keineswegs! Wenn wir hören, dass wir im Himmel einen neuen Körper haben und auf einer neuen Erde leben werden, sollten wir das Wort neu im Sinne von wiederhergestellt und vervollkommnet verstehen. In unserer Vorstellung haben wir den Himmel zu einem Ort gemacht, auf den wir uns nur als Alternative zu einer unerträglichen Existenz hier auf der gegenwärtigen Erde freuen können. Nur Greise, Behinderte, Leidende und Verfolgte können sich entsprechend nach dem Himmel sehnen, den wir uns ausmalen. Doch die Bibel beschreibt das Leben in Gottes Gegenwart in unserem auferstandenen Körper als so spannend und unwiderstehlich, dass sogar die Jüngsten und Gesündesten davon nur mit offenen Augen träumen können. Sobald wir einen Fuß auf die neue Erde setzen, wissen wir, dass sie genau der Ort ist, an den wir hingehören.

6. Was ist das Wesentliche?
Was ist das Wesentliche am ewigen Leben? „Dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und Jesus Christus, den du in die Welt gesandt hast“ (Johannes 17,3). Unsere höchste Freude im Himmel wird sein, Gott zu kennen und zu sehen. Wir meinen, dass wir tausend verschiedene Dinge brauchen, doch in Wirklichkeit sehnt sich unser Herz nach Gott. Seine Gegenwart schenkt Befriedigung, ist er nicht da, empfinden wir Durst und Sehnsucht. Unsere Sehnsucht nach dem Himmel ist eine Sehnsucht nach Gott, eine Sehnsucht, die nicht nur unsere Seele, sondern auch unseren Körper betrifft. Bei Gott zu sein – darum geht es im Himmel. Jede andere Freude leitet sich von Gottes Gegenwart ab, ist ihr untergeordnet. Gottes größtes Geschenk für uns ist er selbst.

7. Es wird faszinierend
Die meisten Menschen wissen, dass wir im Himmel Gott anbeten werden. Doch es ist ihnen nicht klar, wie faszinierend das sein wird. Eine unüberschaubare Menge von Gläubigen aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen versammelt sich, um Gott Lob zu singen für seine Größe, Weisheit, Stärke, Gnade und sein mächtiges Erlösungswerk (Offenbarung 5,13-14). Mit Gott zusammen zu sein – ist großartiger als ein feines Essen oder ein spannendes Spiel! Werden wir ständig mit Anbetung beschäftigt sein? Ja und nein. In der Bibel steht, dass wir auch viele andere Dinge tun werden – an Orten wohnen, essen und trinken, mit Christus regieren und für ihn arbeiten. Trotzdem wird alles, was wir tun, ein Teil der Anbetung sein. Wenn wir erst einmal Gott so sehen, wie er wirklich ist, muss uns niemand mehr dazu bringen, ihn zu loben. Wir werden vor Dankbarkeit und Lob überfließen. Wenn es uns gelingt, am Himmel – wie Gott ihn beschreibt – mehr Gefallen zu finden, werden wir auch Gott mehr lieben. Wer Gott liebt, sollte häufiger, nicht seltener an den Himmel

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Verfasst am: Sa Nov 24, 2007 2:20 pm



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