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Jesus und Jerusalem: Die Wende
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: So Apr 04, 2010 1:01 pm Antworten mit Zitat

Am dritten Tag ist alles anders. Jesus lebt, von den Toten auferweckt, unangreifbar, nicht mehr zu halten.

Szene 14. Jerusalem schläft noch. In der Stille vor dem Morgengrauen bricht der Himmel los: Der Felsen bebt, eine Lichtgestalt, hell wie der Blitz, steht da, schiebt den Stein von der Öffnung der Grabhöhle fort... Die Wächter erstarren vor Schreck (27).

Szene 15. Der Tag graut. Frauen kommen zum Grab, um den Toten einzubalsamieren. Sie erschrecken über die Lichtgestalt. Der Engel sagt zu ihnen: «Fürchtet euch nicht! Denn ich weiss, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier, denn er ist auferweckt worden, wie er gesagt hat. Kommt, seht die Stelle, wo er gelegen hat!» Die Frauen erhalten den Auftrag, dies seinen engsten Vertrauten, den elf Jüngern, mitzuteilen (2Cool.

Wo ist Jesus?
Szene 16. Maria von Magdala kann es nicht fassen. Sie hat Jesus, den sie hoch verehrt, mit dem besten Balsam die letzte Ehre erweisen wollen. Doch er ist weg! Der Leichnam ist nicht mehr da. Sie weint. Durch den Tränenschleier nimmt sie einen Mann wahr, wohl einen Gärtner. «Frau, was weinst du?» fragt er sie. Unwillkürlich fragt sie ihn, wo man Jesus hingelegt habe. Da nennt er ihren Namen: «Maria!» Es bricht sich in ihr Bahn: Er ist... Jesus! «Rabbuni!» (Meister) entfährt es ihren Lippen. Sie will zu seinen Füssen niederfallen, ihn umfassen. Er wehrt ab: «Fass mich nicht an! Denn ich bin noch nicht hinaufgegangen zum Vater. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott» (29).

Friede!
Szene 17. Durch eine verschlossene Tür tritt Jesus urplötzlich in die Kammer, in der sich die elf engsten Vertrauten versteckt halten. Sie haben keinem der Berichte von der Auferweckung und dem leeren Grab glauben wollen. Es ist ein Schock: Nun steht Jesus selbst da - leibhaftig und doch anders, verwandelt. «Friede seit mit euch» grüsst er sie - derselbe Jesus, doch nun auferstanden. «Friede sei mit euch. Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.» Der Auferstandene haucht sie an: «Heiligen Geist sollt ihr empfangen!» (30).
Es ist der Abend des dritten Tages. Vorgestern starb er am Kreuz. Nun spricht er zu ihnen, der Auferstandene, der jenseits des Todes LEBT. Sie können es noch kaum fassen. Nun beginnt ein langer Erinnerungsprozess: Dinge, die Jesus sagte, erscheinen in neuem Licht. Auch der Satz, wenn der Jerusalemer Tempel (in dem Gott anwesend ist) abgebrochen werde, werde er ihn in drei Tagen wieder aufrichten. Damit meinte Jesus nicht das Gebäude auf dem Tempelberg, sondern... seinen eigenen Leib (31).

Ölberg: abheben...
Szene 18. «In Jerusalem werdet ihr meine Zeugen sind, in ganz Judäa, in Samaria und bis an die Enden der Erde.» Das ist der letzte Satz, den die Jünger von Jesus hören. Der Auferstandene ist mit ihnen von Jerusalem hinaus auf den Ölberg gegangen. In den bald sechs Wochen hat er, der nicht mehr an die Gesetze von Raum und Zeit und Materie gebunden ist, sich immer zu ihnen gesellt und mit ihnen gesprochen, hat ihren Schock gelöst, Zweifel ausgeräumt, Fragen beantwortet (32).

Und nun die Sendung: sie sollen bezeugen, was er gelehrt und getan hat, seinen Tod und seine Auferstehung. Darum ist für Jesus auch wichtig, dass sie bei seiner Auffahrt in den Himmel anwesend sind. Sie sollen wissen, dass er zum Vater geht, um beim Vater für sie einzustehen und sein Reich voranzubringen, die Herrschaft des Himmels unter den Menschen. Und auf Grundlage dieser Erfahrung bezeugen, zuerst in Jerusalem.

...und zurückkommen
Szene 19. Jesus wird vor den Augen seiner Freunde emporgehoben. Eine Wolke nimmt ihn auf; sie sehen ihn nicht mehr. Verblüfft starren sie ins Blaue (33).

Plötzlich stehen zwei Männer in weissen Kleidern bei ihnen. «Ihr Leute aus Galiläa, was steht ihr da?» fragen sie. «Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird auf dieselbe Weise wiederkommen, wie ihr ihn in den Himmel habt auffahren sehen.» Damit tönen sie an, dass sich hier der Kreis schliessen und das Wort des Propheten (34) erfüllen wird: «An jenem Tag treten seine Füsse auf den Ölberg, der gegenüber von Jerusalem liegt...»

(27) Die Bibel, Matthäus 28,1-4
(2Cool Matthäus 28,5-7
(29) Johannes 20,11-18
(30) Johannes 20,19-22
(31) Johannes 2,19-22
(32) Apostelgeschichte 1,3-8
(33) Apostelgeschichte 1,10
(34) Sacharja 12,4

Autor: Peter Schmied
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Verfasst am: So Apr 04, 2010 1:01 pm



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