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Jesus lebt – er hat gesiegt!
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: So Apr 18, 2010 6:12 pm Antworten mit Zitat

Jesus lebt – er hat gesiegt!

«Wenn Christus nicht auferweckt ist, so ist unsere Predigt inhaltslos ..., so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden.» (Die Bibel, 1. Korinther, Kapitel 15, Verse 14 und 17)


Die «Schlacht von Waterloo», Gemälde von William Sadler.

Das Ergebnis der Schlacht von Waterloo wurde, so wird berichtet, über ein optisches System nach England übermittelt. Als die Engländer das Signal empfingen, sank ihnen das Herz. »WELLINGTON BESIEGT ...«, entzifferten sie. Doch dann wurden noch zwei Wörter hinzugefügt: »... DEN FEIND«. Aus der »Niederlage« wurde Sieg, die Stimmung wandelte sich in Jubel. Genauso ist es beim Sterben und Auferstehen des Sohnes Gottes. Was scheinbar als Fiasko endete, verwandelte sich durch die Auferstehung in einen strahlenden Sieg.

Wenn Jesus Christus im Grab geblieben wäre, gäbe es weder Vergebung noch Erlösung für uns Menschen. Dann wären die an Christus Glaubenden die elendesten und bedauernswertesten Menschen (1. Korinther 15,19). Jesu Triumph über den Tod ist die absolute Voraussetzung für unsere Erlösung, das Herzstück des christlichen Glaubens.

Kürzlich war zu lesen, dass sogar Theologen und Pfarrer nicht glauben, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Was können solche »blinden Blindenleiter« (Matthäus 15,14) den ihnen Anvertrauten überhaupt vermitteln, wenn sie selbst ohne Hoffnung sind? An der Frage der Auferstehung scheiden sich die Geister. Wenn Jesus Christus Gottes Sohn ist, dann ist die Auferstehung eine logische Folge, denn Gott ist Herr über Leben und Tod. Wird dies in Frage gestellt, dann ist Gott, wie Nietzsche verkündete, »eine Farce«. Für den Apostel Paulus war die Auferstehung unumstössliche Realität. So konnte er uns triumphierend versichern: »Nun aber IST Christus aus den Toten auferweckt!« (1. Korinther 15,20). Danken wir Gott dafür und für die Möglichkeit, dass jeder dies persönlich erfahren kann. jfy

Frage:
Der Titel dieses Beitrags entstammt einem geistlichen Lied. Könnten Sie's mit Überzeugung singen?

Tipp:
Wer auf der Siegerseite ist, für den gilt auch das Folgende: »Ja, er lebt, ich sterbe nicht, denn sein Tod war mein Gericht.«

Bibel:
1. Korinther 15,51-58

http://www.jesus.ch
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1327
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Mo Jan 16, 2017 7:14 pm Antworten mit Zitat

Heute kämpfen die christlichen Kirchen in Europa um ihre Existenz. Ein Umstand, den sich vor 30 Jahren kaum jemand hätte vorstellen können.

Es gibt viele Gründe für diese Existenzkrise. Im Vordergrund stehen die geistige Emanzipation der Menschen und die neuen Erkenntnisse auf allen Ebenen. Viele Phänomene, die früher nicht erklärbar waren, interpretierten die Religionen mit übersinnlichen oder metaphysischen Argumenten.

Heute jedoch wirken diese Erklärungen der Kirchen nicht mehr plausibel. Oder sie lassen sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegen. Deshalb haben alle Religionen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Heute sind wir ziemlich unabhängig von Gott oder den Göttern. Wir wissen, dass wir sterblich bleiben. Um das Leben zu verlängern und den Tod hinauszuzögern, verlassen wir uns nicht mehr auf Gott, sondern auf die Götter in Weiss.
Ein weiterer Aspekt für die Krise der meisten Glaubensgemeinschaften liegt im Kern ihrer Heilslehren. Was diese uns vermitteln, ist in der heutigen Zeit weder glaubwürdig noch nachvollziehbar.
Nehmen wir Jesus als Beispiel und hinterfragen seine biblische Biographie. Nüchtern betrachtet sieht dann seine Geschichte so aus:

Der Wanderprediger wurde von seinen Jüngern als Sohn Gottes verehrt. Als er ans Kreuz geschlagen wurde, kamen sie in Erklärungsnot. Es kann doch nicht sein, dass der Sohn Gottes von den verhassten Römern zum Tod verurteilt wird.

Also suchten sie nach einer religiösen Erklärung. Diese lautete: Aus Liebe zu uns Menschen opferte Gott seinen Sohn. So wurde der jämmerliche Tod von Jesus zur Heldentat uminterpretiert.

Diese Vorstellung wirft Fragen auf: Wieso soll Gott seinen Sohn opfern? Lässt ein Vater sein Kind derart quälen? Gibt es keinen humaneren Weg, die Liebe zu demonstrieren?

Und: Weshalb soll Gott uns Menschen seine Liebe beweisen? Wenn er dies auf sinnvolle Weise tun wollte, könnte er Gerechtigkeit auf die Erde bringen. Oder dafür sorgen, dass das Leiden besser verteilt wird. Und beispielsweise nicht Kleinkinder an Krebs sterben.

Doch zurück zu Jesus. Da dieser als göttliches Wesen nicht sang- und klanglos sterben konnte, liessen ihn seine Jünger und Autoren der Bibel wieder von den Toten auferstehen.

Doch damit schufen sie ein neues Problem: Was macht man mit einem auferstandenen Sohn Gottes, der hingerichtet wurde, weil er sich als göttliches Wesen ausgegeben hatte? Er und seine Jünger wären wohl weiterhin in Teufels Küche gekommen. Also musste Jesus rasch verschwinden. Und zwar dorthin, wo er angeblich hergekommen war: in den Himmel.
Sicher ist aber, dass die Geschichte von Jesus der Stoff ist, aus dem Märchen sind. Märchen, die Kinder so sehr lieben, weil sie ein Türchen ins Paradies öffnen. Sie erlauben eine geistige Flucht aus der garstigen Welt, in der Schmerzen und Leid zum Alltag gehören.

Der Glaube an Wunder ist ein Ventil, um die Unwegsamkeiten des Lebens besser zu verkraften. Vielleicht müsste man die Geschichte von Jesus unter diesem Aspekt betrachten.

Die Flucht in den Glauben der Wunder gibt uns Menschen neue Hoffnung. Ähnlich war es bei den Urchristen, die von den Römern verfolgt und gequält worden waren und darauf warteten, dass Jesus oder Gott sie mit einem Wunder erlösen würde. Schliesslich glaubten sie, mit dem Wirken von Jesus habe die Endzeit begonnen, in der sie vom Jammertal befreit und ins Paradies geführt würden. Ein kapitaler Irrtum, wie wir 2000 Jahre später wissen.

Übrigens: Ein solcher Wunderglaube kennt auch der Islam, der Märtyrern 72 Jungfrauen im Paradies verspricht.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1327
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Fr Jun 09, 2017 8:07 pm Antworten mit Zitat

RELIGION ? Wozu ?

Natürlich gibt es gewisse Regeln, an die man sich halten muss, aber die machen Sinn und sind für ein gutes Zusammenleben unerlässlich. Sie sind nachvollziehbar und entwürdigen den Menschen nicht.

Religiöse Menschen unterwerfen sich FREIWILLIG einen unsichtbaren Diktator, der an Eitelkeit, Despotismus und Sadismus alles übertrifft, was sich menschliche Diktatoren jemals geleistet haben. Aber sie gestehen ihm das alles zu: er hat sie "geschaffen", also "darf" er das. Er darf sie demütigen, quälen, ihnen die unsinnigsten Regeln auferlegen, absoluten Gehorsam fordern, kurz: ihnen jeden Stolz und jede Würde nehmen. Alles, was das Menschsein ausmacht.
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Verfasst am: Fr Jun 09, 2017 8:07 pm



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