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Jesus ruft zur Nachfolge, zum Kreuztragen auf
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 18, 2010 6:26 pm Antworten mit Zitat

Den Willen Gottes zu tun, ist aber der sicherste Weg zu unserem ewigen Ziel - Betrachtungen zum Sonntagsevangelium von P. Dr. Bernhard Sirch

Innsbruck (kath.net)
Betrachtung zum 12. Sonntag im Jahreskreis von P. Dr. Bernhard Sirch -C - 12. Sonntag im Jahreskreis, Betrachtung zur 1. Ls.: Sach 12.10-11, 13.1. 2. Ls.: Gal 3,26-29. Ev. Luk. 9, 18-24: Erzabtei Beuron Schott

Im heutigen Evangelium legt Jesus nach dem großen Messiasbekenntnis des Petrus den "Höhepunkt" seines Wirkens dar: "Der Menschensohn muß vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er wird getötet werden, aber am dritten Tag wird er auferstehen" (Lk 21.22). Stellen sie sich einmal vor, in Ihrem Leben ist der Höhepunkt: dass sie vieles erleiden, ja verworfen, bzw. abgesetzt werden, in den Schmutz gezogen werden, lächerlich gemacht werden, vieles Unglaubliches hinzugedichtet wird von Menschen, denen sie bisher vertraut haben, zwar nicht physisch getötet werden, aber aller Ehre beraubt werden. Wie vielen Menschen passiert dies heute! Ob schuldig oder unschuldig: mit allen Mitteln wird losgeschlagen, um den betreffenden Menschen mit Hilfe der Presse an den Rand seiner Persönlichkeit zu drängen. Viele Menschen scheitern daran, ja werden in den Tod getrieben. Heute gibt es schon mehr Suizid-Tote wie Tote im Straßenverkehr! Das Leid dieser Menschen wird tot geschwiegen.

Jesus gibt ihnen Kraft zum Durchhalten. Er hat alles durchlitten, was sie leiden und ist aus diesem vergänglichen Leben heimgekehrt zu seinem und unserem Vater im Himmel.

Doch zurück zu Jesus: wie Jesus seine Verwerfung und sein Leiden ankündigte, hatten die Jünger kein Verständnis. Sogar von Petrus, der zuvor das große Messiasbekenntnis verkündet hat, lesen wir bei Markus und Matthäus: "Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe". Wie wichtig aber für Jesus die eigene Verdemütigung und das Leiden bis zum Tod ist, wird in den folgenden Versen deutlich: "Jesus wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen" (Mk 8, 32.33; Mt 16, 22.23). Es muss immer wieder unsere Aufgabe sein, den Willen Gottes zu erkennen: "Dein Wille geschehe". So hoch der Himmel über der Erde ist, so unbegreiflich ist bisweilen für uns der Wille Gottes. Den Willen Gottes zu tun, ist aber der sicherste Weg zu unserem ewigen Ziel.

In der ersten Lesung werden wir auf eine Prophezeiung des Alten Testamentes verwiesen: "Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben" (Sach 12, 10). Jesus selber stellt sein Leiden in den Mittelpunkt; es ist der Höhepunkt seines menschlichen Daseins. Diese Erfüllung seiner Lebensaufgabe stellt Jesus auch den Jüngern vor Augen. "Zu allen sagte er: Wer mein Jünger, meine Jüngerin sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten" (Lk 9, 23.24).
Es fordert viel Kraft Ja zu sagen, wie Jesus es tat, das eigene "Leben" um Jesu willen zu verlieren, los zu lassen, wobei mit "Leben" alles gemeint ist, was wir für ein angenehmes und zufriedenes Leben in Ruhe zu meinen brauchen: physisch und psychisch.

Jesus hätte viele Anhänger gefunden, wenn er zu einem sensationellen Triumphmarsch aufgerufen hätte. Jesus ruft zur Nachfolge, zum Kreuztragen auf. Das Kennzeichen Jesu auch nach der Auferstehung sind die Wundmale. Die Jünger erkannten den Auferstandenen an den durchbohrten Händen und der durchbohrten Seite: "Nach diesen Worten zeigt er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen" (Joh 20,20).

Thomas sagt sogar den Jüngern, die den Herrn gesehen haben: "Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig" (Joh 20, 25-27). Wir sehen, dass der Auferstandene an seinen Wunden zu erkennen ist, ja sie sind gleichsam seine Siegeszeichen. In seinem neuen Reich sind die Verwundungen körperlicher und seelischer Art wie wertvolle "Perlen".

Überlegen wir, wie schwer fällt es uns diese "Perlen" anzunehmen? Wir haben wunderbare Kreuze aus Gold und wertvollen Edelsteinen. Jesus ruft uns auf, das Kreuz in diesem Leben zu tragen, dann verwandeln sich in seinem neuen Reich die Kreuze in "Perlen". Jesus will nicht, dass wir herrlichen Perlen für unsere (Ausstellungs-)Kreuze anhäufen und sammeln, sondern Kreuze, die wir aus Gottes Hand annehmen, verwandeln sich in Perlen. So ruft Jesus uns schon jetzt zu: "Selig die Trauernden... Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden... Selig seid ihr, wenn ihr um meinet willen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werden (Mt 5, 4-12)". Sie Seligpreisungen wären aber ohne den Nachsatz ein trauriges Kapitel. Jesus fügt bei den Seligpreisungen hinzu: "ihnen gehört das Himmelreich... sie werden getröstet werden ... sie werden das Land erben ... sie werden satt werden ... sie werden Erbarmen finden ... sie werden Gott schauen ... sie werden Söhne und Töchter Gottes genannt werden ... ihnen gehört das Himmelreich ... Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein " (Mt 5, 4-12). Jesus lenkt unseren Blick auf das Himmlische: „wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten" (Lk 9, 24). Wovor sich unser Innerstes in diesem Leben aufbäumt, das werden die "Perlen" im neuen Reich sein.

Wer Jesus wirklich nachfolgen will, muss bereit sein, das Kreuz körperlicher oder seelischer Verwundungen bereitwillig annehmen, ja, sich zu freuen, dass er Schätze für das ewige Leben sammeln darf.

Sie müssen sich konkret die folgende Seligpreisung im Leben vorstellen, wenn sie auf gemeinste Art und Weise beschimpft werden: "Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt" (Mt 5, 11.12).

Die ersten Christen haben sich nach dem Martyrium gesehnt, sie haben mit "diesem Leben" abgeschlossen. Angesichts des Todes, bzw. unserer neuen Seinsweise ändern sich unsere Wertmaßstäbe, es erfolgt ein grundlegender Wandel in der Seele. Seien sie dankbar um die Menschen, die ihnen dieses Neue in ihrem Leben ermöglichen. Im Dunkel des menschlichen Lebens, das bisweilen als tägliches Sterben empfunden wird, erleben wir: "Die Nacht wird hell wie der Tag, wie strahlendes Licht wird die Nacht mich umgeben" (Exsultet in der Osternacht).

Der hl. Paulus ruft uns zu: "Ihr seid mit Christus auferweckt, darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt. Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische" (Kol 3, 1.2). In der heutigen 2. Lesung weist uns Paulus auf unsere Würde hin, die wir in Christus empfangen: "Ihr seid alle durch den Glauben Kinder Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt" (Gal, 3, 26.27).

Da wir im täglichen Leben diesem
Ideal oft nicht entsprechen, lässt in uns das Gabengebet des heutigen Sonntags zum Herzensgebet werden: "Löse uns durch diese Feier aus aller Verstrickung, damit wir in freier Hingabe ganz dir angehören".

Der Kommentar von P. Dr. Bernhard Sirch zum nachfolgenden Sonntag erscheint jede Woche am Donnerstag auf kath.net. Homepage: www.pater-bernhard-sirch.de

http://kath.net/detail.php?id=27082
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Mo Jan 16, 2017 7:05 pm Antworten mit Zitat

Heute kämpfen die christlichen Kirchen in Europa um ihre Existenz. Ein Umstand, den sich vor 30 Jahren kaum jemand hätte vorstellen können.

Es gibt viele Gründe für diese Existenzkrise. Im Vordergrund stehen die geistige Emanzipation der Menschen und die neuen Erkenntnisse auf allen Ebenen. Viele Phänomene, die früher nicht erklärbar waren, interpretierten die Religionen mit übersinnlichen oder metaphysischen Argumenten.

Heute jedoch wirken diese Erklärungen der Kirchen nicht mehr plausibel. Oder sie lassen sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegen. Deshalb haben alle Religionen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Heute sind wir ziemlich unabhängig von Gott oder den Göttern. Wir wissen, dass wir sterblich bleiben. Um das Leben zu verlängern und den Tod hinauszuzögern, verlassen wir uns nicht mehr auf Gott, sondern auf die Götter in Weiss.
Ein weiterer Aspekt für die Krise der meisten Glaubensgemeinschaften liegt im Kern ihrer Heilslehren. Was diese uns vermitteln, ist in der heutigen Zeit weder glaubwürdig noch nachvollziehbar.
Nehmen wir Jesus als Beispiel und hinterfragen seine biblische Biographie. Nüchtern betrachtet sieht dann seine Geschichte so aus:

Der Wanderprediger wurde von seinen Jüngern als Sohn Gottes verehrt. Als er ans Kreuz geschlagen wurde, kamen sie in Erklärungsnot. Es kann doch nicht sein, dass der Sohn Gottes von den verhassten Römern zum Tod verurteilt wird.

Also suchten sie nach einer religiösen Erklärung. Diese lautete: Aus Liebe zu uns Menschen opferte Gott seinen Sohn. So wurde der jämmerliche Tod von Jesus zur Heldentat uminterpretiert.

Diese Vorstellung wirft Fragen auf: Wieso soll Gott seinen Sohn opfern? Lässt ein Vater sein Kind derart quälen? Gibt es keinen humaneren Weg, die Liebe zu demonstrieren?

Und: Weshalb soll Gott uns Menschen seine Liebe beweisen? Wenn er dies auf sinnvolle Weise tun wollte, könnte er Gerechtigkeit auf die Erde bringen. Oder dafür sorgen, dass das Leiden besser verteilt wird. Und beispielsweise nicht Kleinkinder an Krebs sterben.

Doch zurück zu Jesus. Da dieser als göttliches Wesen nicht sang- und klanglos sterben konnte, liessen ihn seine Jünger und Autoren der Bibel wieder von den Toten auferstehen.

Doch damit schufen sie ein neues Problem: Was macht man mit einem auferstandenen Sohn Gottes, der hingerichtet wurde, weil er sich als göttliches Wesen ausgegeben hatte? Er und seine Jünger wären wohl weiterhin in Teufels Küche gekommen. Also musste Jesus rasch verschwinden. Und zwar dorthin, wo er angeblich hergekommen war: in den Himmel.
Sicher ist aber, dass die Geschichte von Jesus der Stoff ist, aus dem Märchen sind. Märchen, die Kinder so sehr lieben, weil sie ein Türchen ins Paradies öffnen. Sie erlauben eine geistige Flucht aus der garstigen Welt, in der Schmerzen und Leid zum Alltag gehören.

Der Glaube an Wunder ist ein Ventil, um die Unwegsamkeiten des Lebens besser zu verkraften. Vielleicht müsste man die Geschichte von Jesus unter diesem Aspekt betrachten.

Die Flucht in den Glauben der Wunder gibt uns Menschen neue Hoffnung. Ähnlich war es bei den Urchristen, die von den Römern verfolgt und gequält worden waren und darauf warteten, dass Jesus oder Gott sie mit einem Wunder erlösen würde. Schliesslich glaubten sie, mit dem Wirken von Jesus habe die Endzeit begonnen, in der sie vom Jammertal befreit und ins Paradies geführt würden. Ein kapitaler Irrtum, wie wir 2000 Jahre später wissen.

Übrigens: Ein solcher Wunderglaube kennt auch der Islam, der Märtyrern 72 Jungfrauen im Paradies verspricht.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Fr Jan 20, 2017 3:24 pm Antworten mit Zitat

Insofern können sich also beide Seiten, Christen und Moslems, gelassen begegnen, denn sie müssen ihren Gottesglauben nicht leben. Alles ist nur Phantasie von Menschen.
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Verfasst am: Fr Jan 20, 2017 3:24 pm



Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: Mo Jan 23, 2017 6:29 pm Antworten mit Zitat

Cool Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte[2] ist. Diese Kräfte sind nicht beweisbar im Sinne der Wissenschaftstheorie, sondern beruhen auf intuitiver und individueller Erfahrung.
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: So Mai 14, 2017 4:51 pm Antworten mit Zitat

Es gibt nicht ein Jota säkularer Beweise, dass es je einen Jesus Christus gab… Jesus ist eine Kombination aus anderen Göttern… die die gleichen Ursprünge hatten, den gleichen Tod erlitten wie der mythologische Jesus Christus. Very Happy Very Happy Very Happy
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Marty Lutherman



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BeitragVerfasst am: So Mai 21, 2017 9:05 pm Antworten mit Zitat

Ich nehme Clean Body Detox nun seit mehr als einem halben Jahr. Anfangs war ich skeptisch, da sich eher leichte Beschwerden als eine Verbesserung bemerkbar machten. Nachdem der Support von BodyFokus mir aber erklärte, dass jeder Körper anders reagiert und sich die meisten erst an das Produkt gewöhnen müssen, gab ich dem Produkt weitere Wochen eine Chance. Ich bin sehr glücklich dem Produkt noch etwas Zeit gelassen zu haben, denn jetzt fühe ich mich unbeschwerter und habe ein tolles Körpergefühl!
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Forenking





Verfasst am: So Mai 21, 2017 9:05 pm



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