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Schabbat-Lesungen und Kommentar
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa Sep 03, 2011 2:13 pm Antworten mit Zitat

„Schoftim – Richter“ 5. Mose 16,18 bis 21,9; Haftara-Prophetenlesung: Jesaja Jesaja 51,12 – 52,12
Kommentar:
Unser Schabbatabschnitt beginnt mit dem Gebot: „Setze Dir Richter (Schoftim) und Aufseher (Schotrim) in Deine Tore.. ..... Zuerst wird der Richter erwähnt, da er von der Authorität her höher steht, als der Aufseher/Polizist. ‚Schotrim’ ist der heutige Begriff für ‚Polizisten’. Damals wie auch heute sind Menschen in diesen beiden staatlichen Ämtern anfällig für Korruption und Bestechung. Darum lesen wir die warnenden Worte Moses in seiner Abschiedsrede: „Du sollst das Recht nicht beugen, du sollst die Person nicht ansehen und kein Bestechungsgeschenk nehmen. Denn das Bestechungsgeschenk macht die Augen der Weisen blind und verdreht die Sache der Gerechten. Der Gerechtigkeit [und nur] der Gerechtigkeit sollst du nachjagen...“
Mose wußte, wie leicht es Richter und Polizisten aufgrund ihrer Autorität haben, das Zepter, von Menschen verleitet, zugunsten des Stärkeren zu richten. Darum der Aufruf: Richte Dein Auge auf die Gerechtigkeit, die göttliche, und jage ihr nach!
Da wir, wie auch Paulus in 1. Korinther 10 vergleicht, Gottes Handeln an Israel als Abbild/Vorbild für unser Glaubensleben sehen, sind diese harten Strafmaße in 5. Mose 17 heute geistlich zu verstehen. „Wenn einer in deiner Mitte, in einem deiner Tore,... was Böses in den Augen des HERRN, deines Gottes, tut und indem er seinen Bund übertritt“, der soll „draußen getötet werden“.
Ja, wie es auch David in Psalm 139 sagt: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein Weg der Mühsal bei mir ist...“ Ja, dass wir es dann herausschneiden (lassen) und es „außerhalb des Lagers verbrennen oder steinigen“. ‚Erschaffe in uns ein reines Herz’, sollen wir täglich von Gott erbitten.
Wie Ihr seht, kann man auch diese „alttestamentlichen“ Thoratexte heute im geistlichen Sinne verstehen. Alles Unreine soll aus unserer Mitte bzw. Lager entfernt werden.
Und wiederholt wird vom Volk Gottes verlangt, dass es: „von dem Gebot weder zur Rechten noch zur Linken abweicht, damit es die Tage in seiner Königsherrschaft verlängert...“ Das war wohl wirklich Moses größte Sorge, wenn er das Volk verlassen würde!
Wie können wir von der Thora, Gottes Wegweisung, abweichen? Wenn sich unser Herz über unsere Brüder erhebt – lesen wir. Wenn Hochmut und Ergeiz an die Stelle von Demut treten, die der HERR von uns verlangt (Micha 6,Cool.
In Kapitel 17 Verse 14 bis 20 lesen wir vom bekannten „König-Gesetz“ (chok ha-Melech). Denn Mose wußte, dass eine Zeit kommen würde – nachdem das Volk Israel das Land in Besitz genommen hat – in der sie nach einem König verlangen.
In den Vorschriften für einen König lesen wir: a) er muss von Gott erwählt werden, b) aus dem Volk Israel sein und kein Fremder, c) mit Pferden, Frauen und Reichtum (Gold und Silber) soll er nicht übertreiben, denn sie alle führen zu Hochmut und Selbstsicherheit, was zu Glaubensverlust und Götzendienst führen kann, d) es wurde dem König aufgetragen, eine eigene Thora zu schreiben, die „Licht zu seinen Füßen“ ist und wonach er handeln soll.
König Salomo ist ein klassisches Beispiel dafür, wie diese Thora-Regeln NICHT eingehalten wurden. Er hatte übertrieben viele Frauen, Reichtum, etc. – was wirklich zu Glaubensverlust und Götzendienst führte!!
Gott wußte das, all das steht schon in der Thora geschrieben!
War es nicht auch das, was der Prophet und Richter Samuel dem Volk vorhielt, als sie einen König „wie die anderen Völker“ verlangten? Nachzulesen in 1. Samuel Kapitel 8.
Dennoch finden wir unseren Trost in den Versen unseres Prophetenabschnitts in Jesaja 51,12:
„Ich, ich bin es, der euch tröstet. Wer bist du, daß du dich vor dem Menschen fürchtest, der hinstirbt...“ (das doppelte „Ich, ich.. – anochi, anochi“ ist eine klare Antwort zu dem ersten Vers in Jesaja 40 mit der doppelten Anrede „Tröstet, tröstet, mein Volk /oder: mit Mir... – Nachamu, Nachamu ami / imi...“ Ja, der HErr ist es, der Tröster und Erbarmer Israels!)
Und die Hoffnung auf und in den kommenden Erlöser, den Messias, den jeder sehen wird:
„Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße dessen, der [frohe] Botschaft bringt, der Frieden verkündet, der gute Botschaft bringt, der Heil verkündet, der zu Zion spricht: Dein Gott herrscht als König! ... Denn Auge in Auge sehen sie, wie der HERR nach Zion zurückkehrt. Brecht [in Jubel] aus, jubelt allesamt, ihr Trümmerstätten Jerusalems! Denn der HERR hat sein Volk getröstet, hat Jerusalem erlöst!
Der HERR hat seinen heiligen Arm entblößt vor den Augen aller Nationen, und alle Enden der Erde sehen die Rettung unseres Gottes.
„Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Gnade wird nicht von dir (Israel) weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der HERR, dein Erbarmer.“
- Michael Schneider -

http://www.nai-israel.com
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Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
Johannes 14,6.
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Verfasst am: Sa Sep 03, 2011 2:13 pm



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