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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Jan 06, 2012 7:00 am Antworten mit Zitat

Das Antlitz des Menschen ist das Spiegelbild Gottes. Ein Kommentar von P. Bernhard Sirch zum Evangelium des Festes Taufe des Herrn.

Illschwang (kath.net)
B - Taufe des Herrn, Erste Lesung: Jes 42, 5a.1-4.6-7 oder Jes 55, 1-11; Zweite Lesung: Apg 10, 34-38 oder 1 Joh, 5; 1-9. Evangelium: Mk 1, 7-11

"Im heutigen Evangelium unterscheidet Johannes der Täufer klar zwischen der Taufe mit Wasser und der Taufe mit dem Heiligen Geist: "Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen" (Mk 1,Cool. Johannes taufte mit Wasser als Zeichen der Umkehr. Er hebt aber gleichzeitig hervor, daß Christus mit dem Heiligen Geist taufen wird. Hier kommt ein wesentliches Element hinzu: der hl. Geist.

In einem Gespräch mit Nikodemus erklärt Jesus, wie dieser heilige Geist zu verstehen ist und stellt eine radikale Forderung auf: "Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist. Wundere dich nicht, daß ich dir sagte: Ihr müßt von neuem geboren werden" (Joh 3, 5 7).

Man muß sich einmal in die Lage Jesu hineinversetzen: Wie kann er das Neue verständlich machen? Er tat es mit dem Begriff "Wiedergeburt". Wer in das Reich Gottes gelangen will, der darf sich nicht mit einer kleinen Korrektur begnügen. Unsere menschliche Geburt genügt nicht, wir müssen "von neuem geboren werden" (Joh 3, 7) und zwar aus dem Geist: "Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist" (Joh 3, 6). Uns ist die Wiedergeburt genauso unverständlich wie Nikodemus. Kommt uns nicht im Grunde die gleiche Frage des Nikodemus?: "Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden" (Joh 3, 4).

So wird verständlich, was wir im heutigen Tagesgebet beten: "Gib, dass auch wir, die aus dem Wasser und dem Heiligen Geist wieder geboren sind, in deinem Wohlgefallen stehen und als deine Kinder aus der Fülle dieses Geistes leben". Die Wiedergeburt aus dem Heiligen Geist ist ein Neuanfang, ein Neubeginn, man könnte es auch so ausdrücken: ein völlig neues Leben anfangen, den bisherigen Lebensweg aufgeben, so dass wir dann auch als die Kinder Gottes "aus der Fülle dieses Geistes leben". Die Kinder Gottes kann man daran erkennen, dass sie "aus der Fülle dieses Geistes leben".

Was von Jesus im heutigen Evangelium gesagt wurde: "Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden" (Mk 1, 10.11), dies gilt auch von uns, wenn wir getauft werden. Es wäre schön, wenn ein Leser, eine Leserin dieser Zeilen sich entschließen würde, ein völlig neues Leben anzufangen und "aus der Fülle des Geistes leben" würde. Der Herr gebe ihm die Kraft.


Alle drei Synoptiker bringen fast den gleichen Wortlaut, wenn das Evangelium zum Fest der Taufe Jesu verkündet wird: »Und als Jesus aus dem Wasser stieg, sah er, daß der Himmel sich öffnete, und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden" (Mk 1,10.11; vgl. auch Mt 3, 16.17; Lk 3,22).

Die Taufe Jesu soll uns an unsere eigene Taufe erinnern; es ist der Tag, an dem in uns das ewige Leben grundgelegt ist. Die Ärzte, die Gesundheitsapostel können unser Leben um eine paar Tage, Wochen oder Jahre verlängern, uns ein langes Leben versprechen. Durch die Taufe haben wir das ewige Leben. Weil wir dieses ewige Leben erwarten, sind wir zusammengekommen zu diesem Gottesdienst. Wie schön und heilsam wäre es, wenn die Menschen im Alltag sich um das ewige Leben so viel bemühen würden wie sie es tun, um eine kurze Zeitspanne länger zu leben!

Über jeden Menschen, der getauft wird, sagt Gott: "Du bist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter an dir habe ich Gefallen gefunden". Wir erhalten durch die Taufe Anteil an der göttlichen Natur aus Gnade. Wir sind neu geboren als Kinder Gottes. Daß wir teilhaben an der göttlichen Natur gehört zu den tiefsten Glaubensgeheimnissen des Christentums. Da wir Gott unseren Vater nennen und Kinder Gottes sind, so ist damit auch gesagt, daß wir Anteil an der göttlichen Natur haben. Deswegen heißt es auch in den Psalmen: »Götter seid ihr, Söhne des Allerhöchsten allesamt" (Ps 82, 6. Joh 10, 34). Das Alte Testament belehrt uns, daß wir nach dem Bilde Gottes geschaffen sind: "Laßt uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn " (Gen 1, 26-27).

Das Antlitz des Menschen ist das Spiegelbild Gottes. Der Mensch ist aber nicht nur Abbild Gottes. In der Gabenbereitung der hl. Messe betet der Priester, wobei er ein wenig Wasser in den Kelch gießt: "Wie das Wasser sich mit dem Wein verbindet zum heiligen Zeichen, so lasse uns dieser Kelch teilhaben an der Gottheit Christi, der unsere Menschennatur angenommen hat". Wir gehen in die Gottheit ein, wie sich das Wasser mit dem Wein verbindet.

Paulus ist ergriffen von dem Gedanken: wir sind Kinder Gottes und dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben. Paulus stellt aber klar, dass wir uns "vom Geist Gottes leiten lassen" und nicht "nach dem Fleisch leben": "Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben. Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so daß ihr euch immer noch fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind... Denn alle, die er im voraus erkannt hat, hat er auch im voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzu-haben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei" (Röm 8,13-16. 29).

Keine Philosophie könnte die Würde des Menschen schöner ausdrücken. Diese Würde des Menschen, dieses Göttliche müssen wir in uns entdecken und erfassen und unser Innerstes prägen lassen, da diese Würde uns Menschen grundlegend bestimmt. Gerade wir Christen sollen deswegen Freude ausstrahlen.

Im Gegensatz zur christlichen Auffassung vom Menschen besteht die konkrete Situation des Menschen darin, daß über den Menschen verfügt wird. Haß und Terror triumphieren trotz aller Höherentwicklung der Kultur und Technik. Die ganze Brutalität, wie sie uns täglich vor Augen geführt wird, ist ein Angriff auf den Menschen, auf die Würde des Menschen. Was ist die Persönlichkeit des einzelnen Menschen in unserer Gesellschaft noch wert? Die grundlegende, auf Ewigkeit ausgerichtete Würde des Menschen wird nicht durch den Staat gewährleistet, sondern im letzten nur durch die gelebte Religion. Je weniger der Mensch religiös ist, umso mehr wird die Brutalität unter den Menschen wüten. Die Kirche hat gerade heute eine ganz wichtige Aufgabe: den Menschen wieder Religion, eine Bindung zu geben. Auch heute spricht Gott zu jedem Menschen: "Du bist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter". Gott wirkt auch heute wie damals: "Gott hat Jesus von Nazaret gesalbt mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm" (Apg 10,3Cool. Wir können nur demütig beten, wie uns die Kirche im heuten Gabengebet anleitet: "Nimm unsere Gaben an und mache sie zum Opfer Christi, der die Sünden der ganzen Welt abgewaschen hat".

http://kath.net/detail.php?id=34599
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Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
Johannes 14,6.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
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Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: So Jan 08, 2017 2:38 pm Antworten mit Zitat

Die Literarur zählt heute rund 4350 verschiedene Religonen, allerdings teilen sich die 3 Großen mit je über 1 Milliarde Anhängern die Mehrheit der Menschen.
Allen Religionen ist es zu eigen, dass nur sie allein die richtige ist und alle anderen Scharlatane und Betrüger sind, denn nicht eine davon hat je einen Beweis ihrer Thesen bringen können.
Allein hieraus ergibt sich für einen logischen Verstand die Unsinnigkeit des Glaubens. Wozu immer man sich zählt, man liegt 1 Mal richtig und 4349 Mal falsch und landet auf ewig in allen 4349 verschiedenen Höllen.

Die Literarur zählt heute rund 4350 verschiedene Religonen, allerdings teilen sich die 3 Großen mit je über 1 Milliarde Anhängern die Mehrheit der Menschen.
Allen Religionen ist es zu eigen, dass nur sie allein die richtige ist und alle anderen Scharlatane und Betrüger sind, denn nicht eine davon hat je einen Beweis ihrer Thesen bringen können.
Allein hieraus ergibt sich für einen logischen Verstand die Unsinnigkeit eines Glaubens. Glauben heisst "Nichts Wissen"

Die vielen Götter der Antike gibts nicht mehr und gabs auch nicht, Die beiden Götter Allah und der christl- Gott werden als Phantasieprodukte der Menschen bald durch Wissen der Abläufe in unserer Galaxie abgelöst werden.
In der heutigen Zeit hätten sich die Menschen evtl. andere Götter ausgedacht als die dummen Wüstengötter des Altertums.
Die Menschen sollten frei leben ohne Zwang durch erdachte und real micht vorhandene Götterphantasien
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Verfasst am: So Jan 08, 2017 2:38 pm



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