Einloggen, um private Nachrichten zu lesen 
Benutzername: Passwort:   
  Christliche-Teestube (Forum.)
  Hier sind verschiedene aktuelle Themen.
Index  FAQ  Suchen  Mitgliederliste  Benutzergruppen  Profil  Registrieren

     Intro     Portal     Index     
Vom Atheisten zum Christen
Gehe zu:  
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Mitten im Leben
Autor Nachricht
Golf_Variant



Offline

Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Di Dez 11, 2012 7:36 pm Antworten mit Zitat

Vom Atheisten zum Christen

C. S. Lewis
Obwohl in anglikanischer Tradition aufgewachsen, wandte sich C. S. Lewis als Teenager dem Atheismus zu. Seine Ausbildung in Oxford wurde vom Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg unterbrochen. Als immer noch überzeugter Atheist kehrte er nach Oxford zurück, um Philosophie und englische Literatur zu studieren.

Im Alter von vierundzwanzig Jahren tauchten in seiner Es-gibt-keinen-Gott-Philosophie die ersten Sprünge auf. Er hatte sich nämlich mit Nevill Coghill angefreundet, dem klügsten und bewandertsten Studenten seines Semesters. Darüber hinaus war dieser von liebenswertestem Charakter. Als Lewis merkte, dass Coghill durch und durch Christ war, bedeutete das für ihn eine tiefe Enttäuschung. Gleiches erlebte er mit mehreren Freunden - sie waren in jeder Beziehung aussergewöhnliche Menschen; nur hatten sie den Fehler, dass sie gläubig waren.

Dasselbe erfuhr er auch mit den Schriftstellern, die er schätzte - Männer wie George MacDonald zum Beispiel. Er bedauerte zutiefst, dass MacDonald Christ war. Für Lewis war Gilbert Chesterton der einfühlsamste Menschen seiner Zeit; aber auch der war dem Christentum zugetan. Und viele andere trugen den gleichen Makel.

Gott, sein Feind, hatte sein Wirken an Lewis aufgenommen und bearbeitete seinen Intellekt, seine Gefühle, seinen Willen. Wie ihm später deutlich wurde, war der grosse Fischer hinter seinem Fisch her, ja, der Haken sass schon fest in Lewis' Zunge. 1

Oder - um ein anderes Bild zu gebrauchen - der "himmlische Spürhund" 2 hatte begonnen, ihn zu jagen, und würde ihn nicht entwischen lassen.

Sein Atheismus hatte schon erhebliche Schrammen erlitten; aber immer noch weigerte er sich, Gott als Gott anzuerkennen. Zähneknirschend sprach er von Ihm als einem Geist. Selbst das war schon ein grosses Zugeständnis. Immerhin brauchte er sich nicht völlig zu unterwerfen! Ein gewisses Mass an Stolz, so meinte er, müsste er sich doch vorbehalten können.

Nachdem er Chestertons "Everlasting Man" ("Der ewige Mensch") gelesen hatte, musste er zugestehen, dass das Christentum innere Logik aufwies - ausgenommen das Christliche daran. Das war ein eigenartiger Widerspruch, eine Art logischen Unfugs, zu dem ihn seine Dickköpfigkeit zwang.

Im Jahre 1926 erkannte sein hartgesottenster atheistischer Freund die Historizität der Evangelien an. Er gab zu, die Geschichte vom sterbenden Gott habe wohl tatsächlich stattgefunden. Wenn Gott Lewis weiterhin so einkesselte, war er erledigt.

Gerade in dieser Zeit wurde ihm klar, dass er ein Sünder war. Mit seinen eigenen Worten: "Was ich dabei fand, entsetzte mich; ein Zoo der Gelüste, ein Irrenhaus der Ambitionen, ein Kinderzimmer der Ängste, ein Harem der gehätschelten Hassgefühle. Mein Name war Legion." 3

1929 sass er Abend für Abend allein in seinem Zimmer im Magdalen College. Er fühlte "das stetige, unaufhaltsame Nahen dessen, dem nicht zu begegnen ich mir so ernstlich wünschte". 4 Dann und dort gab er zu, dass Gott Gott ist. Er kniete nieder und betete - er, "der niedergeschlagenste und widerwilligste Bekehrte in ganz England". 5

Rückblickend auf dieses Erlebnis, bestaunte er "die göttliche Demut, die einen Bekehren selbst unter solchen Bedingungen annimmt". Er fragte: "Wer könnte jene Liebe gebührend anbeten, die die hohen Tore einem Abtrünnigen öffnet, der um sich tretend, sich windend, trotzig und in allen Richtungen nach einer Chance zur Flucht Ausschau haltend hereingebracht wird?" 6

Von dem Augenblick an, als er eingestand, dass Gott Gott ist, begann er sich mit den bedeutendsten Lehren des Christentums zu befassen. Eines Morgens brach er zu einer Reise auf, zu deren Beginn er noch nicht glauben konnte, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Als er an seinem Zielort ankam, glaubte er. Und schliesslich fand er die Freude, die er im Atheismus vergeblich gesucht hatte.

Lewis' Errettung ist ein Beispiel für die Beobachtung Spurgeons, dass die Kirchengeschichte gespickt ist mit derlei bemerkenswerten Bekehrungen von Menschen, die nicht bekehrt sein wollten, die sich nicht nach Gnade gesehnt, sondern sich ihr widersetzt hatten, und die letztlich doch von den Armen der ewigen Gnade aufgefangen wurden. Gott selbst hat sie niedergestreckt und in ernste und demütige Nachfolger des Lammes verwandelt.

Erik war ohne religiöse Erziehung aufgewachsen; aber er hatte einen kleinen Spielkameraden aus der Nachbarschaft, der ihm regelmässig biblische Geschichten erzählte. Der hatte diese von seiner Mutter gehört. So kam auch Erik zum ersten Mal mit der Bibel in Berührung. In der High School verteilte jemand des öfteren Kindertraktate, die das Evangelium als Comicstrip darboten. Wenn dort von der Hölle die Rede war, murmelte Erik immer wieder: "Dahin will ich nie kommen!"

Als er einmal mit seinem Bruder und seiner Schwester die Einkaufsstrasse entlangging, wurden sie von einer jungen Dame angesprochen, die sie fragte: "Habt ihr das Wort des Herrn gehört?" Seine Geschwister gingen weiter und machten sich über das Fräulein lustig, Erik blieb jedoch stehen und hörte sich an, was sie zu sagen hatte.

Doch bald wurde das Leben für ihn ein Alptraum aus Alkohol, Drogen, Einbrüchen und Ärger mit der Polizei. Er meldete sich zur Kriegsmarine; aber auch da hielt er es nicht lange aus. Auf seiner Suche nach Befriedigung kaufte er sich ein schweres Motorrad. Dann wandte er sich an einen Künstler, der ihm das Bild des Teufels - mit Hörnern, Schwanz, Dreizack usw. - auf die Maschine malen sollte. Darunter liess er das Wort "Höllenreiter" schreiben. Dieses Wort traf den Nagel auf den Kopf; denn Erik raste wie ein Irrsinniger durch die Stadt und versuchte, mit todesverachtenden Kunststücken seinen Freundinnen zu imponieren.

Jetzt beschloss er, es noch einmal anders zu versuchen, und meldete sich im städtischen College an. Ein Mitstudent lud ihn mehrfach zu einem im College stattfindenden Bibelkurs ein; aber er hatte stets Ausreden. Eines Tages jedoch entschloss er sich, hinzugehen. Das Thema jenes Abends war die Hölle. Erik bekam Angst. Hinterher brachte ihn ein junger Mann (der später einer von Eriks Gemeindeältesten wurde) zu Christus.

Ihm war klar, dass er das Motorrad nicht länger behalten konnte; aber niemand wollte es ihm abkaufen. Als er einem Mitchristen gegenüber seinem Frust Luft machte, fragte dieser: "Erik, du bist doch nun Christ; wie kannst du ein Motorrad mit der Aufschrift ›Höllenreiter‹ verkaufen?" Erik gab zu, er habe darüber überhaupt noch nicht nachgedacht. So machte er sich an den Versuch, das Teufelsbild und den dazugehörigen Schriftzug zu entfernen. Zu seiner Freude ging das so schonend vonstatten, dass die Originalfarbe wieder wie neu zum Vorschein kam. Daran erkannte er, wie der Herr ihm in seinem Leben zur Seite stand. Und noch einen weiteren Beweis dafür erhielt er: Bereits am nächsten Tag kaufte jemand sein Motorrad und bezahlte sogar denselben Preis, den Erik ursprünglich ausgegeben hatte. Erik war kein Höllenreiter mehr, sondern ein Himmelsreiter.

http://www.jesus.ch
_________________
Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
Johannes 14,6.
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Marty Lutherman



Offline

Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1327
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Di Jul 04, 2017 8:53 pm Antworten mit Zitat

Seit 2002 brachte ThaiCupid tausende thailändische Singles mit ihren Traumpartnern aus aller Welt zusammen, was uns zur renommiertesten thailändischen Dating-Webseite macht. Mit bemerkenswerten 1,5 Millionen Mitgliedern (deren Zahl ständig wächst) bringt unsere thailändische Dating-Webseite tausende alleinstehende Männer und Frauen aus aller Welt zusammen.
Internationales thailändisches Dating – Mehr als 1,5 Millionen Singles vertrauen uns

ThaiCupid ist Teil des renommierten Cupid Media Netzwerks, das mehr als 30 Nischen-Dating-Webseiten betreibt. Unser Ziel ist es, Singles aus aller Welt zusammenzubringen, weshalb wir Thailand zu Ihnen nach Hause holen.

Nur wenige andere Webseiten bieten Ihnen die Möglichkeit, mehr als 1,5 Millionen Singles aus Thailand und der ganzen Welt kennenzulernen, die nach der großen Liebe suchen. Wir helfen Ihnen engagiert dabei, Ihren Traumpartner zu finden – egal, wo auf der Welt Sie sich befinden.
ICQ-Nummer
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Marty Lutherman



Offline

Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1327
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Di Jul 04, 2017 9:09 pm Antworten mit Zitat

Nach islamischem Glauben gilt der Koran als unerschaffen und ewig, sein Wesen ist das Wort Gottes, sein Ursprung liegt direkt in Allah. Daher darf der Koran für den streng gläubigen Muslim nur in arabisch gelesen und gelehrt werden, da keines seiner Worte verändert werden darf.
Grundlage des Islam
Bild eines aufgeschlagenen Korans in arabischer Schrift mit reichlich Verzierungen im Text.

Die heilige Schrift des Islam: der Koran

Weil der Koran als ewig gültige Offenbarung angesehen wird, darf er für einen Großteil der Muslime weder historisch interpretiert, noch in seinen Aussagen hinterfragt werden. Daraus ergibt sich eine für die westliche, säkulare Weltanschauung, die den Staat von Kirche und Religion trennt, sehr problematische Handhabung des Korans.

Eine aufgeschlossene Lesart des heiligen Buches, eine differenzierte Text- und Interpretationsarbeit ist schon in gemäßigt-konservativen Kreisen der Muslime sehr umstritten. Islamische Fundamentalisten lehnen jede Koran-Exegese (Textauslegung) radikal ab.

Das arabische Wort "Koran" bedeutet "Lesung", "Vortrag", "Rezitation". Der Koran ist die heilige Schrift des Islam. Der Koran gilt als Wort Allahs. Der Prophet Mohammed, Begründer des Islam, empfing die Offenbarungen zwischen 610 und 632 nach Christus und bekehrte daraufhin seine Anhänger. Nach Mohammeds Tod wurden seine Aussagen niedergeschrieben und in 114 Suren (Kapiteln) gefasst.

Der Koran beschreibt die Einzigartigkeit Allahs und beinhaltet seine Anweisungen an die Menschen. Der Mensch soll zum einzig wahren Glauben, dem Islam (arabisch für "Hingabe", "Unterwerfung") finden. Der zur Einsicht gelangte, islamisch-gläubige Mensch, Muslim, soll sich den islamischen Geboten (fünf Säulen des Islam) entsprechend verhalten. Nur wer den Anweisungen des Propheten, des Korans folgt, kann am "Jüngsten Tag" auf Erlösung hoffen. Im Koran stehen Predigten, Erzählungen, Gleichnisse des gesellschaftlichen, religiösen Lebens zu Zeiten Mohammeds.
Vergleich mit Judentum und Christentum

Die drei Weltreligionen werden auch abrahamitische Religionen genannt, da ihre Grundlagen auf den gleichen Erzählungen und stammesgeschichtlichen beduinischen Dynastien des Alten Testaments beruhen: Ihr gemeinsamer Stammvater: Abraham, der im Islam den Namen Ibrahim trägt.

Analog zum Christentum erkennt auch der Islam Jesus an, erkennt ihn aber nicht als Christus, den Messias und Sohn Gottes. Jesus ist wie Mohammed ein bedeutender Prophet im islamischen Glauben. Der Islam erkennt in Mohammed den einzig wahren Erneuerer des monotheistischen Glaubens. Die Muslime lehnen jede Form von Polytheismus (Mehrgötterei) ab.

Der jüdische Glaube an einen noch kommenden Messias, der christliche Glaube an die Dreifaltigkeit wird vom Islam als Ketzerei abgelehnt. Für ihn gibt es einzig und allein Allah. Allah wiederum ist in seinem Ratschluss und seiner Erscheinung für den Menschen unergründlich und unerreichbar. Deswegen darf im Islam Gott/Allah nie mit einem Gesicht abgebildet werden. Daraus resultiert die hoch entwickelte Schriftkunst "Kalligraphie" im Islam.

Analog zum Christentum existieren auch im Islam Weltgericht und Jenseitsvorstellungen, die sich in Himmel und Hölle unterscheiden. Durch eine gottesfürchtige Lebenshaltung kann ein "guter" Muslim den Weg ins Paradies finden. Doch letztlich entscheidet allein Allah über Bestrafung und Belohnung des Menschen.
ICQ-Nummer
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Marty Lutherman



Offline

Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1327
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Sa Jul 08, 2017 6:58 pm Antworten mit Zitat

Die ersten Menschen kamen sich in der Natur hilflos und ihr ausgeliefert vor. Es resultierte ein starkes Schutzbedürfnis. Ein solches spüren wir bis zum heutigen Tag. Blitz und Donner kamen diesen Menschen als Äußerungen einer gewaltigen Macht im Himmel vor. Schutz, wenn auch unsicheren, fand man im kräftigen Alpha-Menschen. Er war der erfahrene Leiter seiner Herde. Der erste „transzendentale“ Schutz lag in der Erhöhung eines solchen Menschen im Gott-Sinn (Typ Pharao). Noch einfacher: Das Amulett. Das „schützte“ entweder schon für sich, oder wurde Sinnbild für einen Schutz durch die Mächtigen im Donnerhimmel. Diese Lösungsversuche wurden pervertiert durch das Auftreten der Geistlichkeit und deren Institutionalisierung der Götter unter dem Namen Religion. Die Geistlichen erdachten zu den ersehnten Hilfen der Götter, deren Strafen in der Transzendenz. Zugleich ersannen sie kostenpflichtige Möglichkeiten, diesen Strafen zu entgehen. Sie behaupteten einen Einfluss auf die jeweiligen Entscheidungen der Götter. So weit, so gut, so schlecht. Die erstaunliche Haltbarkeit des Christentums über Jahrtausende hinweg wird in dieser Arbeit erklärt. Vorweg: Die Geistlichkeit spricht sich eine automatische Grundsicherung ihres Einkommens über ein Bibelwort zu (4. Mose 18,20-24). Bibelgläubige haben, so ihr „Gott“, zu zahlen.



Der Klerus spricht sich also in seiner Hochintelligenz über sein Dogma-Buch Bibel (Joh. 20,23) das letzte Wort darüber zu, wo Gläubige die Ewigkeit verbringen werden. Man lässt seinen Jesus sprechen: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ Die immense Wichtigkeit einer solchen Vergebung wird über das festgelegte Strafmaß deutlich gemacht: Man ersinnt eine „ewige Hölle“. In ihr solle eine maximale Folter mittels Feueranwendung stattfinden. So spricht Matthäus kommentarlos von einem „Feuerofen“, den Bibeljesus lässt man in der sog. Bergpredigt vom "höllischen Feuer" sprechen. Der „renommierte“ Kirchen-Autor Hans-Werner Deppe verdeutlicht es unseren Kindern: „Welche Gnade ist für Sünder jedes nicht brennende Körperteil!“ (in „Wie wird es in der Hölle sein“, betanien-Verlag, Partner: Erzbistum Paderborn). Ich zeigte den Autor an. Im Unklaren ist sich Deppe, wie heiß es dort ist. Er diskutiert 50 bis 6000 Grad. Auch Bischöfin Margot Käßmann schließt eine solche Feuerfolter nicht etwa aus. Nach ihrem Nachfolger, Bischof Nikolaus Schneider, EKD, der schlicht ein „ewiges Feuer Jesu“ im Buch „Von Erdenherzen und Himmelsschätzen“ ankündigt, sind solche Drohungen ein „Geschäft“ der Amtskirchen (so im Der Spiegel, Nr. 43, 2014). Sein Nachfolger im Amt der EKD, Bischof Heinrich Bedford-Strohm, äußert in der "Die Zeit" im August 2016 im Artikel "Was darf Religion?": "Dass fundamentalistische Formen von Tradition (und um diese handelt es sich hier, der Verf.) keine öffentliche Finanzierung verdienen versteht sich von selbst." Er weist auf die "moralischen Defizite" und die "Fehlbarkeit" seiner Kirche hin. Also: Bitte kein öffentliches Geld mehr für die Finanzierung unserer Amtskirchen! Denn besagtes Geschäft bewirkt selbstverständlich schwere Angsterkrankungen. Doch wirklich erst meint Bedford-Strohm seine Äußerung vor Reportern nicht. Er will nur (über Selbstkritik) einen guten Eindruck machen. Bischof Schneider erhielt, da ein solches Geschäft mit einer Angst vor ewig andauernden Folterungen in der BRD illegal und seelischer Terror ist, eine Strafanzeige. Die entstehenden Kollateralschäden in Form psychischer Erkrankungen sind den Amtskirchen einerlei. Im Gegenteil: Man ist ja Träger der meisten psychiatrischen Krankenhäuser und produziert sich die Angstkrankten über die größte Angst des Menschen selbst. Als Krankenhausträger ist man in Diakonie und Caritas ja auch nicht etwa, wie man oft dahinstellt, selbstloser Samariter. Einnahmen fließen regelmäßig und man ist finanziell orientiert. Angestellte Psychiater werden schon bei der Einstellung den Dogmen verpflichtet: Sie müssen sich mit „christlichen Werten“, so unchristlich sie auch sein mögen, einverstanden erklären. Ungetaufte werden zur Taufe gebeten. Selbstverständlich verbittet man sich kirchenkritische Diagnosen wie die frühere „ecclesiogene (=kirchenbedingte) Neurose“. So tauchen sie auch in der Psychiatrie nicht auf. Erkranken kassenversicherte Psychiatriepatienten an Gottangst, überweist sie die Psychiatrie zu den Verursachern: zum Klerus (Die Zeit, 31. 3. 2010). Die Folge ist eine Drehtürpsychiatrie, wie wir sie heute haben. Die Niedersächsische Ärztekammer wurde 2016 über diesen Skandal informiert. Sie soll sich äußern und im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht eine Änderung herbeiführen.
ICQ-Nummer
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Forenking





Verfasst am: Sa Jul 08, 2017 6:58 pm



Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Mitten im Leben


 
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

phpBB skin developed by: John Olson
Impressum des Forums | Datenschutz | Kostenloses Homepage Forum von Forenking.com | Powered by © phpBB Group