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Intolerante Atheisten
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa Dez 15, 2012 7:55 am Antworten mit Zitat

Intolerante Atheisten

Amerikaner streiten um «Christmas»

Krippenszenen gehören nicht in die Öffentlichkeit, «Happy Holidays» klingt besser als «Merry Christmas»: Jedes Jahr im Advent gehen Atheisten in den USA gegen das Christfest vor. Konservative Aktivisten sprechen gar von einem «Krieg gegen Weihnachten».

Plakat von Atheisten in NYC
Noch 2011 war im kalifornischen Santa Monica die Weihnachtsgeschichte in einem öffentlichen Park aufgebaut – mit Krippe, Stroh und lebensgrossen Figuren von Maria und Josef. Die Krippenszene wurde von der katholischen St. Anne-Kirche gestiftet, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». In der Platzierung der Krippe auf einem städtischen Grundstück sahen atheistische Gruppen einen Verstoss gegen die in der Verfassung festgeschriebene Trennung von Kirche und Staat und zogen vor Gericht. Mit Erfolg: In diesem Jahr wurden die Figuren nicht ausgestellt, derzeit wird nach einem privaten Grundstück für den Aufbau der Krippenszene gesucht.

Fälle wie dieser sind in den USA keine Seltenheit: Seit Jahren tobt zur Weihnachtszeit ein Kulturkampf zwischen gläubigen Christen und entschlossenen Atheisten, die auch im Advent nicht mit christlichen Traditionen und Symbolen belästigt werden möchten. Am Times Square in New York hat der Verband Amerikanischer Atheisten in diesem Jahr eine grosse Werbefläche gemietet. Ihr Plakat zeigt einen lachenden Santa Claus mit dem Slogan «Keep the Merry!» (Behalte das Fröhliche). Darunter ist der gekreuzigte Jesus mit leidender Miene abgebildet, seine Darstellung trägt den Spruch: «Dump the Myth!» (Wirf den Mythos weg).

Laut seiner Website kann der Verband verstehen, wenn sich Menschen dadurch beleidigt fühlen: «Wenn man einen lang gehegten Glauben hinterfragt, werden die betroffenen Personen beleidigt sein und in die Defensive gehen.» Der Vorsitzende der «American Atheists», der laut «Spiegel Online» 2'200 Mitglieder vertritt, erklärte: «Du kannst fröhlich sein ohne den Mythos, und das solltest du auch!» Wer nicht an Gott glaube, solle keine Scheu davor haben, dies an den Feiertagen seiner Familie mitzuteilen.


«Die Linken wollen Weihnachten zerstören»

Ein weiteres Streitthema rund ums Fest ist die zugehörige Grussformel. In den vergangenen Jahren haben verschiedene Firmen ihre Mitarbeiter angewiesen, aus Gründen religiöser Neutralität statt «Merry Christmas» lieber «Happy Holidays» zu sagen. Das hat immer wieder zu Protesten und Boykottaufrufen geführt – wo an der Kasse nicht «Merry Christmas» gewünscht wird, sollen Christen nicht einkaufen. Das meint auch der konservative Radio- und Fernsehmoderator John Gibson: Er veröffentlichte 2006 das Buch «The War on Christmas» (Der Krieg gegen Weihnachten), Untertitel: «Der linke Plan, Weihnachten zu verbannen, ist schlimmer, als Sie denken».

Gibson moderierte bis 2008 ein Nachrichtenmagazin auf Fox News, wo sich heute sein Kollege Bill O'Reilly der Verteidigung des Weihnachtsfestes annimmt. Sein jüngster Fall: Der Gouverneur des Bundesstaates Rhode Island, Lincoln Chafee, hatte den «Weihnachtsbaum» seines Büros in «Feiertagsbaum» umbenannt. Während Chafee erklärte, der Staat solle keine einzelne Religion bevorzugen, wetterte O'Reilly: «Ich will, dass unsere Traditionen respektiert werden.» Die linksliberalen Satiriker Jon Stewart und Stephen Colbert parodieren mittlerweile wiederum in ihren TV-Shows O'Reillys Kampf für Weihnachten.

Das Weisse Haus in Washington positioniert sich bisher zwischen den Fronten: Der Weihnachtsschmuck der Präsidentenresidenz wird auf der offiziellen Homepage mal als «Feiertagsdekoration», mal als «Weihnachtsdekoration» bezeichnet.
http://www.jesus.ch

























































































































































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Intolerante Atheisten

Amerikaner streiten um «Christmas»

Krippenszenen gehören nicht in die Öffentlichkeit, «Happy Holidays» klingt besser als «Merry Christmas»: Jedes Jahr im Advent gehen Atheisten in den USA gegen das Christfest vor. Konservative Aktivisten sprechen gar von einem «Krieg gegen Weihnachten».

Plakat von Atheisten in NYC
Noch 2011 war im kalifornischen Santa Monica die Weihnachtsgeschichte in einem öffentlichen Park aufgebaut – mit Krippe, Stroh und lebensgrossen Figuren von Maria und Josef. Die Krippenszene wurde von der katholischen St. Anne-Kirche gestiftet, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». In der Platzierung der Krippe auf einem städtischen Grundstück sahen atheistische Gruppen einen Verstoss gegen die in der Verfassung festgeschriebene Trennung von Kirche und Staat und zogen vor Gericht. Mit Erfolg: In diesem Jahr wurden die Figuren nicht ausgestellt, derzeit wird nach einem privaten Grundstück für den Aufbau der Krippenszene gesucht.

Fälle wie dieser sind in den USA keine Seltenheit: Seit Jahren tobt zur Weihnachtszeit ein Kulturkampf zwischen gläubigen Christen und entschlossenen Atheisten, die auch im Advent nicht mit christlichen Traditionen und Symbolen belästigt werden möchten. Am Times Square in New York hat der Verband Amerikanischer Atheisten in diesem Jahr eine grosse Werbefläche gemietet. Ihr Plakat zeigt einen lachenden Santa Claus mit dem Slogan «Keep the Merry!» (Behalte das Fröhliche). Darunter ist der gekreuzigte Jesus mit leidender Miene abgebildet, seine Darstellung trägt den Spruch: «Dump the Myth!» (Wirf den Mythos weg).

Laut seiner Website kann der Verband verstehen, wenn sich Menschen dadurch beleidigt fühlen: «Wenn man einen lang gehegten Glauben hinterfragt, werden die betroffenen Personen beleidigt sein und in die Defensive gehen.» Der Vorsitzende der «American Atheists», der laut «Spiegel Online» 2'200 Mitglieder vertritt, erklärte: «Du kannst fröhlich sein ohne den Mythos, und das solltest du auch!» Wer nicht an Gott glaube, solle keine Scheu davor haben, dies an den Feiertagen seiner Familie mitzuteilen.

«Die Linken wollen Weihnachten zerstören»

Ein weiteres Streitthema rund ums Fest ist die zugehörige Grussformel. In den vergangenen Jahren haben verschiedene Firmen ihre Mitarbeiter angewiesen, aus Gründen religiöser Neutralität statt «Merry Christmas» lieber «Happy Holidays» zu sagen. Das hat immer wieder zu Protesten und Boykottaufrufen geführt – wo an der Kasse nicht «Merry Christmas» gewünscht wird, sollen Christen nicht einkaufen. Das meint auch der konservative Radio- und Fernsehmoderator John Gibson: Er veröffentlichte 2006 das Buch «The War on Christmas» (Der Krieg gegen Weihnachten), Untertitel: «Der linke Plan, Weihnachten zu verbannen, ist schlimmer, als Sie denken».

Gibson moderierte bis 2008 ein Nachrichtenmagazin auf Fox News, wo sich heute sein Kollege Bill O'Reilly der Verteidigung des Weihnachtsfestes annimmt. Sein jüngster Fall: Der Gouverneur des Bundesstaates Rhode Island, Lincoln Chafee, hatte den «Weihnachtsbaum» seines Büros in «Feiertagsbaum» umbenannt. Während Chafee erklärte, der Staat solle keine einzelne Religion bevorzugen, wetterte O'Reilly: «Ich will, dass unsere Traditionen respektiert werden.» Die linksliberalen Satiriker Jon Stewart und Stephen Colbert parodieren mittlerweile wiederum in ihren TV-Shows O'Reillys Kampf für Weihnachten.

Das Weisse Haus in Washington positioniert sich bisher zwischen den Fronten: Der Weihnachtsschmuck der Präsidentenresidenz wird auf der offiziellen Homepage mal als «Feiertagsdekoration», mal als «Weihnachtsdekoration» bezeichnet.

http://www.jesus.ch
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
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Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Mo Jan 23, 2017 6:27 pm Antworten mit Zitat

Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte[2] ist. Diese Kräfte sind nicht beweisbar im Sinne der Wissenschaftstheorie, sondern beruhen auf intuitiver und individueller Erfahrung.
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Verfasst am: Mo Jan 23, 2017 6:27 pm



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