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Alte Tontafel entfacht Wirbel um die Arche Noah
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 31, 2014 4:53 pm Antworten mit Zitat

Archäologie
Alte Tontafel entfacht Wirbel um die Arche Noah

Das Boot, mit dem Noah Menschen und Tiere vor der Sintflut rettete, könnte rund wie eine Nussschale gewesen sein. Das zumindest legt eine mesopotamische Tontafel nahe, die in London ausgestellt wird.Von Jill Lawless

Forscher Irving Finkel und die 4000 Jahre alte Tontafel. Auf der Tafel sind Instruktionen eines mesopotamischen Gottes für den Bau eines runden Schiffes zu lesen, auf das unter anderem Tiere "zu zweit" gebracht werden sollen

Nach Auskunft der Bibel war es ein gigantisches Boot, das alle Tierarten jeweils in Paaren und acht Menschen mit Noah an der Spitze vor einer katastrophalen Flut rettete. Aber wer dabei an ein Schiff mit einem zugespitzten Bug denkt oder auch an eine Art Kasten, wie es biblische Texte beschreiben, der irrt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass die Arche Noah – oder ihr Vorbild – rund war.

Darauf deutet jedenfalls eine fast 4.000 Jahre alte Tafel aus Ton hin, die aus dem alten Mesopotamien, dem heutigen Irak, stammt. Sie enthält erstaunliche neue Hinweise auf die Wurzeln des alttestamentarischen Berichts über Noah und die Sintflut. Tatsächlich erzählt er in Teilen eine ähnliche Geschichte – komplett mit detaillierten Anleitungen für die Konstruktion eines runden Wasserfahrzeuges, bekannt als Coracle, und der Anweisung, dass Tiere das Boot stets "zu zweit" betreten sollten.

Archäologie.

Die Tontafel wird derzeit in einer Ausstellung des British Museum in London ausgestellt. Zeitgleich hat Irving Finkel sein Buch "The Ark Before Noah" auf englisch veröffentlicht

Die Tafel ist seit Freitag im British Museum in London ausgestellt. Die Erkenntnisse stehen außerdem im Mittelpunkt eines neuen Buches mit dem Titel "The Ark Before Noah" (übersetzt "Die Arche vor Noah"). Geschrieben hat es der Archäologe Irving Finkel, ein Kurator des Museums und der Spezialist, der die Keilschriften auf der Tafel entziffert hat.

Das Museum erhielt die Kostbarkeit vor einigen Jahren von einem Mann, dessen Vater sie nach dem Zweiten Weltkrieg im Nahen Osten erworben hatte. Die Tafel ist ungefähr so groß wie ein Mobiltelefon und bedeckt mit Kuneiform-Schriften der alten Mesopotamier. Sie stellte sich als "eine der wichtigsten menschlichen Dokumente" heraus, "die jemals entdeckt worden sind", sagte Finkel.

Ein rundes Boot ist sinnvoll

Dass auf der Tafel die Rede von einem runden Boot war, sei wirklich eine Überraschung gewesen, schildert der Experte mit schier überschwappender Begeisterung. "Es (die Entdeckung) war ein Augenblick, in dem einem fast das Herz stillstehen könnte." Und doch, bei genauer Überlegung, sei es so überraschend nicht: Ein rundes Boot sei sinnvoll. Coracles seien im alten Mesopotamien als Flussboote gang und gäbe gewesen und in ihrem Design perfekt, reißenden Fluten standzuhalten. "Sie sinken nie", sagt Finkel.

Schwingt in der Begeisterung der Wunsch mit, das Buch zu vermarkten? Experten wie Professor David Owen von der amerikanischen Cornell University bescheinigen dem Kurator eine tatsächlich "außergewöhnliche Entdeckung". Und Elizabeth Stone, eine Spezialistin an der New Yorker Stony Brook University, pflichtet Finkel in seiner Einschätzung bei, dass es logisch sei, wenn die alten Mesopotamier ihre mythologische Arche als rund beschrieben. Menschen würden sich ihre Schiff so vorstellen, wie es ihrer Umgebung entspreche.

Die Tafel gibt die Instruktionen eines mesopotamischen Gottes für den Bau eines Schiffes wieder, das flächenmäßig etwa zwei Dritteln eines Fußballfeldes entspricht. Es soll demnach aus Seilen angefertigt, durch hölzerne Streben verstärkt und dann mit Pech bestrichen werden.

Nachbau der Arche ist geplant

Aber könnte es wirklich schwimmen? Finkel meint, dass die Anleitungen auf dem Papier – das heißt, auf dem Ton – fundiert erschienen. Ingenieure wollen versuchen, ein Schiff entsprechend den Instruktionen zu bauen, um eine konkrete Antwort zu finden. Wie sie vorankommen, soll ein TV-Dokumentarfilm später in diesem Jahr zeigen.

Was Finkel in der Entdeckung nicht sieht, ist eine Bestätigung dafür, dass die in der Bibel beschriebene Arche Noah existiert hat. Er glaubt vielmehr, dass sich die Geschichte von Noah entwickelt hat, als Erinnerungen an eine tatsächliche verheerende Flut über viele Generationen
QUELLE:
http://www.welt.de/wissenschaft/article124230583/Alte-Tontafel-entfacht-Wirbel-um-die-Arche-Noah.html
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Verfasst am: Fr Jan 31, 2014 4:53 pm



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