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Ukraine: (Kiew) „Herr, erbarme dich über dieses Land!“
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Do Feb 20, 2014 9:01 pm Antworten mit Zitat

Ukraine
„Herr, erbarme dich über dieses Land!“
Der umkämpfte Maidan-Platz in Kiew.

Kiew (idea) – Das Blutvergießen in der Ukraine nimmt immer schlimmere Ausmaße an. Am 20. Februar kam es auf dem umkämpften Maidan-Platz in Kiew trotz einer am Tag zuvor vereinbarten Kampfpause erneut zu schweren Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Dabei sollen nach Angaben der Opposition über 60 Menschen getötet worden sein. Bereits am 18. Februar waren mindestens 25 Personen ums Leben gekommen. Mitten im umkämpften Gebiet liegt die Kirche der deutschen evangelisch-lutherischen Gemeinde. Deren Pfarrer Ralf Haska bestätigte in einem Interview für die Fernsehnachrichtensendung „ideaHeute“, dass es wieder „viele Tote“ in Kiew gebe. Ein Mann habe ihm weinend erzählt, dass er zwei seiner Freunde als Leichen von den Barrikaden auf dem Maidan getragen habe. Laut Haska wird vor Scharfschützen auf den umliegenden Dächern gewarnt. Im Moment sei die Situation so schrecklich, dass man nur sagen könne: „Herr, erbarme dich über dieses Land und die Menschen auf beiden Seiten, die alle Ukrainer sind, aufeinander schießen und sich gegenseitig umbringen.“

Regierung warnt Kirchen vor Unterstützung der Demonstranten

Haska zufolge übt die ukrainische Regierung Druck auf Kirchen aus, die sich mit den Demonstranten solidarisieren. So habe das Kulturministerium dem Großerzbischof der griechisch-katholischen Kirche, Swjatoslaw Schewtschuk, unverhohlen gedroht, dass die Unterstützung der Proteste eine strafrechtliche Verfolgung nach sich ziehen könne. Nach Angaben Haskas bezeichnen sich 85 Prozent der Einwohner in der Ukraine als Christen. Für die Demonstranten auf dem Maidan sei die kirchliche Unterstützung durch Gebet und Segen „ganz wichtig“. So spürten sie, dass „Kirche in ihrem Kampf um Demokratie hinter ihnen steht“. Die Proteste richteten sich auch gegen die Korruption: „Man möchte schlicht und ergreifend in einem Land leben, dass demokratisch ist, in dem man sich nicht die Gerichtsurteile kaufen kann.“ Haska zufolge dient die evangelische Kirche in Kiew im Moment als Rot-Kreuz-Lazarett, in dem kranke und verletzte Demonstranten versorgt werden. Er hoffe, dass dieser Status respektiert werde. ideaHeute wird werktäglich über Bibel TV ausgestrahlt und ist im Internet unter www.idea.de zu sehen.

Bischof: „Wir stehen am Rande eines Bürgerkriegs“

Der Bischof der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine, Serge Maschewski, teilte dem Lutherischen Weltbund mit, dass die Gemeinden in Charkow, Dnipropetrowsk und Kiew die Demonstranten vom Maidan unterstützen. Sie stünden aber jedem offen, auch Soldaten. Maschewski: „Das sind ganz arme Menschen; sie haben einen Befehl, den sie eigentlich nicht ausführen wollen, aber sie haben Angst.“ Die Kirche rufe zu Frieden und Versöhnung auf. Der Bischof: „Betet für unsere Kirche, für den Frieden und eine gute Zukunft für die Ukraine, für uns Volk. Wir stehen am Rande eines Bürgerkriegs.“

Gebetsaufruf: Nur Gott kann vor einem Blutbad bewahren

Der ukrainische Baptistenbund hat Christen in aller Welt zum Gebet für das Land aufgerufen. „Die Ukraine befindet sich an einem Wendepunkt: Nur noch Gott kann das Land davor bewahren, im Blut zu versinken“, heißt es in einem Schreiben. Man solle Gott bitten, „die Eskalation der Gewalt auf beiden Seiten zu stoppen und eine Lösung durch Verhandlungen und Versöhnung zu finden“, so der Direktor der Missionsabteilung der Baptisten, Pavel Unguryan (Kiew). Die Leitung der Baptisten habe alle Gemeinden in der Hauptstadt aufgerufen, ihre Kirchen und Kapellen als Notlazarette für Verwundete zur Verfügung zu stellen: „Das ist eine Möglichkeit, um unsere Liebe zu Jesus und zu unseren Nachbarn auszudrücken.“ Zahlreiche christliche Ärzte versorgten dort die Verletzten. Diese fürchteten um ihr Leben, wenn sie zur Behandlung öffentliche Krankenhäuser aufsuchten, so Unguryan, der von 2008 bis 2012 dem Parlament der Ukraine angehörte. Nach seinen Angaben ist der Freiheitsplatz Maidan zum Kriegsschauplatz geworden. Während die Polizei versucht habe, den Platz in einer „antiterroristischen Aktion“ zu räumen, hätten die Demonstranten den Platz mit Steinen, Stöcken und Benzinbomben als „Herz der Freiheit“ verteidigt.

Mindestens ein getöteter Baptist

Unter den Todesopfern in Kiew soll auch mindestens ein Baptist sein, der Verletzten zu Hilfe eilen wollte. Das berichtete der Baptistenpastor Hermann Hartfeld (Brühl bei Köln), der in Kontakt mit den Baptisten in der Ukraine steht. Der dortige Baptistenbund umfasst über 2.300 Gemeinden mit mehr als 121.000 Mitgliedern. Die römisch-katholische Kirche in Polen hat dazu aufgerufen, den 28. Februar als „Tag des Gebets und Fastens für die Ukraine“ zu
QUELLE: Idea.

Aber auch BILD-ONLINE hat dieses Thema mit Berichten,
Fotos und Videos Dokumentiert.
http://www.bild.de/politik/ausland/ukraine/ukraine-proteste-zittern-um-die-waffenruhe-34760490.bild.html
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Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
Johannes 14,6.
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Verfasst am: Do Feb 20, 2014 9:01 pm



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