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Hunderttausende wehren sich gegen den Militärdienst
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
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BeitragVerfasst am: Mo März 03, 2014 7:23 pm Antworten mit Zitat

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Hunderttausende wehren sich gegen den Militärdienst

Es war eine der größten Demonstrationen in der Geschichte des Staats Israel: Mehr als 400.000 ultraorthodoxe Männer, Frauen und Kinder haben am Sonntag in Jerusalem gebetet und Psalmen gesungen. Der friedliche Protest der Strenggläubigen richtete sich gegen ein geplantes Gesetz, wonach auch Bibelschüler zum Militärdienst herangezogen werden sollen. Säkulare Juden kritisierten den Massenprotest.

Die große Mehrheit der israelischen Gesellschaft leistet Militärdienst und erwartet, dass auch die Ultraorthodoxen ihren Beitrag zur Sicherheit des jüdischen Staates leisten. Von Seiten der Gegendemonstranten gab es böse Worte in Richtung der Ultraorthodoxen: Von „Parasiten“ war die Rede, die sich für zu heilig hielten, um ihre Pflicht gegenüber dem Staat zu erfüllen, in dem sie leben. Zudem erhielten die jungen Leute beim Militär eine Berufsausbildung, so dass sie später arbeiten könnten und nicht auf Sozialhilfe angewiesen sind.

Die Ultraorthodoxen sind dagegen davon überzeugt, dass Gott sie zum Beten berufen habe und die Säkularen zum Kämpfen. Knesset-Sprecher Yuli Edelstein brachte seine Befürchtung zum Ausdruck, dass dieses Problem Israel als Nation spalten könne. Ultraorthodoxe Rabbiner hatten im Vorfeld des Massenprotestes dazu aufgerufen, die Bibelschüler sollten lieber ins Gefängnis statt zur Armee gehen.

Derzeit leisten 67 Prozent der Juden in Israel Militärdienst. Von der Gesamtbevölkerung ist es exakt die Hälfte – Muslime, Christen, religiöse jüdische Frauen, ultraorthodoxe Bibelschüler und gesundheitlich eingeschränkte Personen sind vom Dienst befreit. Der säkular-liberale Finanzminister Yair Lapid hatte eine gerechtere Lastenverteilung innerhalb der israelischen Gesellschaft versprochen. Sein Gesetzentwurf, über den noch in diesem Monat abgestimmt werden soll, trifft aber nur die Ultraorthodoxen. Deren Ideal eines lebenslangen Tora-Studiums gerät dadurch in Gefahr, und sie werfen der Regierung einen „Kampf gegen die Welt der Tora“ vor.
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Eine ultraorthodoxe Zeitung berichtete nun über Alternativen zum Gefängnisaufenthalt, falls Lapids Gesetz tatsächlich verabschiedet wird: Demnach erwägen führende Rabbiner eine Massenauswanderung ihrer Gemeindemitglieder in die USA. Dort hätten Senatoren bereits zugesagt, die „Glaubensflüchtlinge“ aus Israel aufzunehmen.
Nai-Israel
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Johannes 14,6.
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Verfasst am: Mo März 03, 2014 7:23 pm



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