Einloggen, um private Nachrichten zu lesen 
Benutzername: Passwort:   
  Christliche-Teestube (Forum.)
  Hier sind verschiedene aktuelle Themen.
Index  FAQ  Suchen  Mitgliederliste  Benutzergruppen  Profil  Registrieren

     Intro     Portal     Index     
Türkei. Was wird aus dem Prozess um die Christenmorde?
Gehe zu:  
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Aktuelle Tagesgeschehen
Autor Nachricht
Golf_Variant



Offline

Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mo März 03, 2014 7:53 pm Antworten mit Zitat

Türkei
Was wird aus dem Prozess um die Christenmorde?

Malatya/Bonn (idea) – Selbst fast sieben Jahre nach der Ermordung von drei Christen in der Türkei könnte sich der Prozess weiter verzögern. Eine angestrebte Gesetzesänderung könnte sogar bewirken, dass die Mörder des Deutschen Tilmann Geske und seiner zwei türkischen Kollegen Necati Aydin und Ugur Yuksel freigelassen werden. Die Mitarbeiter des christlichen Zirve-Verlags waren am 18. April 2007 im ostanatolischen Malatya brutal umgebracht worden. Fünf junge Männer hatten sie gefesselt, gefoltert und ihnen die Kehlen durchgeschnitten. Sie wurden unmittelbar nach der Bluttat verhaftet und im November vor ein Sondergericht gestellt. Als die Behörden in Dokumenten des rechtsgerichteten Geheimbundes Ergenekon Hinweise darauf fanden, dass Überfälle auf Christen wie in Malatya zur Destabilisierung des türkischen Staates dienen sollten, forderte die Staatsanwaltschaft eine genaue Untersuchung der Hintergründe der Morde. Inzwischen stehen 16 weitere Personen vor Gericht. Bisher gingen Beobachter davon aus, dass der Prozess demnächst beendet werde.

Richter setzt das Verfahren fort

Doch die am 21. Februar vom türkischen Parlament beschlossene Aufhebung der Sondergerichte könnte den Zeitplan verändern. Danach müssen alle Prozesse an normale Schwurgerichte übergeben werden. Darauf hoffen auch die Verteidiger der Angeklagten im Malatya-Prozess. Die Anwälte hätten die Verschiebung der Plädoyers der Staatsanwaltschaft beantragt, berichtet der Informationsdienst „Bonner Querschnitte“ unter Berufung auf Susanne Geske. Die Witwe des ermordeten Tilmann Geske, nimmt an allen Sitzungstagen des Gerichts teil. Nach ihren Angaben hat der Richter den Prozess allerdings fortgesetzt. Am 24. Februar hielten die Ankläger ihre Schlussplädoyers, in denen sie die Schuld der Angeklagten bekräftigten. Der Richter setzte die Plädoyers der Verteidigung für den 10. April fest. Frau Geske hofft, dass der Zeitplan des Richters gültig bleibt, so dass noch vor den Sommerferien ein Urteil und das Strafmaß verkündet werden könnten.

Die Angeklagten könnten sogar frei kommen

Dem Informationsdienst zufolge müssten bei einer Überweisung des Verfahrens an ein anderes Gericht neue Juristen rund 100.000 Seiten Akten durcharbeiten. Auch würde dann die neue Bestimmung angewandt, dass die maximale Untersuchungshaftzeit nur noch fünf Jahre dauern darf. Dies würde möglicherweise eine Freilassung der fünf Hauptangeklagten bis zur Urteilsverkündung bedeuten. Wegen der Höhe der zu erwartenden Strafe sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie untertauchen werden, so der Informationsdienst. Die Türkei hat rund 75 Millionen Einwohner, von denen 95 Prozent Muslime sind. Die Zahl der Christen liegt bei 120.000; darunter sind etwa 4.000 Evangelikale.

1 Leserkommentare
solrex | 03.03.2014 um 16:14 Uhr

Schon sonderbare Welt! Da werden Christen zuhauf abgeschlachtet, verbrannt, gefoltert, in Gefängnissen oft unter unmenschlichen Bedingungen eingekerkert – und die Welt schaut zu. Dies interessiert kaum jemanden. Wenn aber irgendwo auf der Welt Homosexuelle diskriminiert werden, da schreit die ganze Welt auf und die Politik droht sogar mit Sanktionen. Wo bleiben unsere Politiker, wenn es um den Fall des ermordeten Missionar Geske und die anderen zwei ermordeten türkischen Christen geht? Wäre diese Gräueltat in der BRD geschehen, Herr Erdogan wäre sicher schon mehrmals nach Deutschland gekommen um lautstark zu intervenieren. Und unsere Politiker hätten rasch für eine schnelle Aburteilung der Mörder stark gemacht. Heere von Journalisten aus aller Welt hätten sich im Gerichtssaal gedrängt. Aber das waren ja nur Christen um die es hier geht! Schließlich gehört auch jetzt der Islam zu Deutschland. Dies sagen die Kirchen, so wie es auch viele Politiker lautstark verkünden.

QUELLE: Idea
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Marty Lutherman



Offline

Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1419
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Sa Jul 08, 2017 7:26 pm Antworten mit Zitat

Die ersten Menschen kamen sich in der Natur hilflos und ihr ausgeliefert vor. Es resultierte ein starkes Schutzbedürfnis. Ein solches spüren wir bis zum heutigen Tag. Blitz und Donner kamen diesen Menschen als Äußerungen einer gewaltigen Macht im Himmel vor. Schutz, wenn auch unsicheren, fand man im kräftigen Alpha-Menschen. Er war der erfahrene Leiter seiner Herde. Der erste „transzendentale“ Schutz lag in der Erhöhung eines solchen Menschen im Gott-Sinn (Typ Pharao). Noch einfacher: Das Amulett. Das „schützte“ entweder schon für sich, oder wurde Sinnbild für einen Schutz durch die Mächtigen im Donnerhimmel. Diese Lösungsversuche wurden pervertiert durch das Auftreten der Geistlichkeit und deren Institutionalisierung der Götter unter dem Namen Religion. Die Geistlichen erdachten zu den ersehnten Hilfen der Götter, deren Strafen in der Transzendenz. Zugleich ersannen sie kostenpflichtige Möglichkeiten, diesen Strafen zu entgehen. Sie behaupteten einen Einfluss auf die jeweiligen Entscheidungen der Götter. So weit, so gut, so schlecht. Die erstaunliche Haltbarkeit des Christentums über Jahrtausende hinweg wird in dieser Arbeit erklärt. Vorweg: Die Geistlichkeit spricht sich eine automatische Grundsicherung ihres Einkommens über ein Bibelwort zu (4. Mose 18,20-24). Bibelgläubige haben, so ihr „Gott“, zu zahlen.



Der Klerus spricht sich also in seiner Hochintelligenz über sein Dogma-Buch Bibel (Joh. 20,23) das letzte Wort darüber zu, wo Gläubige die Ewigkeit verbringen werden. Man lässt seinen Jesus sprechen: „Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ Die immense Wichtigkeit einer solchen Vergebung wird über das festgelegte Strafmaß deutlich gemacht: Man ersinnt eine „ewige Hölle“. In ihr solle eine maximale Folter mittels Feueranwendung stattfinden. So spricht Matthäus kommentarlos von einem „Feuerofen“, den Bibeljesus lässt man in der sog. Bergpredigt vom "höllischen Feuer" sprechen. Der „renommierte“ Kirchen-Autor Hans-Werner Deppe verdeutlicht es unseren Kindern: „Welche Gnade ist für Sünder jedes nicht brennende Körperteil!“ (in „Wie wird es in der Hölle sein“, betanien-Verlag, Partner: Erzbistum Paderborn). Ich zeigte den Autor an. Im Unklaren ist sich Deppe, wie heiß es dort ist. Er diskutiert 50 bis 6000 Grad. Auch Bischöfin Margot Käßmann schließt eine solche Feuerfolter nicht etwa aus. Nach ihrem Nachfolger, Bischof Nikolaus Schneider, EKD, der schlicht ein „ewiges Feuer Jesu“ im Buch „Von Erdenherzen und Himmelsschätzen“ ankündigt, sind solche Drohungen ein „Geschäft“ der Amtskirchen (so im Der Spiegel, Nr. 43, 2014). Sein Nachfolger im Amt der EKD, Bischof Heinrich Bedford-Strohm, äußert in der "Die Zeit" im August 2016 im Artikel "Was darf Religion?": "Dass fundamentalistische Formen von Tradition (und um diese handelt es sich hier, der Verf.) keine öffentliche Finanzierung verdienen versteht sich von selbst." Er weist auf die "moralischen Defizite" und die "Fehlbarkeit" seiner Kirche hin. Also: Bitte kein öffentliches Geld mehr für die Finanzierung unserer Amtskirchen! Denn besagtes Geschäft bewirkt selbstverständlich schwere Angsterkrankungen. Doch wirklich erst meint Bedford-Strohm seine Äußerung vor Reportern nicht. Er will nur (über Selbstkritik) einen guten Eindruck machen. Bischof Schneider erhielt, da ein solches Geschäft mit einer Angst vor ewig andauernden Folterungen in der BRD illegal und seelischer Terror ist, eine Strafanzeige. Die entstehenden Kollateralschäden in Form psychischer Erkrankungen sind den Amtskirchen einerlei. Im Gegenteil: Man ist ja Träger der meisten psychiatrischen Krankenhäuser und produziert sich die Angstkrankten über die größte Angst des Menschen selbst. Als Krankenhausträger ist man in Diakonie und Caritas ja auch nicht etwa, wie man oft dahinstellt, selbstloser Samariter. Einnahmen fließen regelmäßig und man ist finanziell orientiert. Angestellte Psychiater werden schon bei der Einstellung den Dogmen verpflichtet: Sie müssen sich mit „christlichen Werten“, so unchristlich sie auch sein mögen, einverstanden erklären. Ungetaufte werden zur Taufe gebeten. Selbstverständlich verbittet man sich kirchenkritische Diagnosen wie die frühere „ecclesiogene (=kirchenbedingte) Neurose“. So tauchen sie auch in der Psychiatrie nicht auf. Erkranken kassenversicherte Psychiatriepatienten an Gottangst, überweist sie die Psychiatrie zu den Verursachern: zum Klerus (Die Zeit, 31. 3. 2010). Die Folge ist eine Drehtürpsychiatrie, wie wir sie heute haben. Die Niedersächsische Ärztekammer wurde 2016 über diesen Skandal informiert. Sie soll sich äußern und im Rahmen ihrer Aufsichtspflicht eine Änderung herbeiführen.
ICQ-Nummer
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Forenking





Verfasst am: Sa Jul 08, 2017 7:26 pm



Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Aktuelle Tagesgeschehen


 
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

phpBB skin developed by: John Olson
Impressum des Forums | Datenschutz | Kostenloses Homepage Forum von Forenking.com | Powered by © phpBB Group