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Bibel ist Wort aus Gottes Mund
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Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Christliche-Teestube (Forum.) Foren-Übersicht » Christliche Andachten.
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr März 14, 2014 5:11 pm Antworten mit Zitat

Bibel ist Wort aus Gottes Mund

Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.
2. Timotheus 3, 16. 17

Erst kürzlich habe ich es wieder gelesen: "Das Neue Testament ist nicht vom Himmel gefallen, sondern von Menschen verfasst worden. Es nehme die zentrale Botschaft ernst, dass Gott in Christus Mensch wurde und in die Geschichte einging".

Das hört sich gut an. Natürlich ist weder das Neue Testament noch die gesamte Bibel vom Himmel gefallen, selbstverständlich wurde sie von Menschen geschrieben - von wem auch sonst?

Diese Aussage liegt auf der Linie, wonach Menschen in der Bibel, das Neue Testament eingeschlossen, das niedergeschrieben haben, was sie an Erfahrungen mit Gott bzw. Jesus Christus gemacht haben, wobei diese wirklichen oder auch nur vermeintlichen Erlebnisse aus menschlicher Sicht niedergeschrieben wurden.

Demnach glauben wir nicht dem, was Gott gesagt hat, sondern dem, was uns Menschen über Gott berichtet haben. Wir glauben also Menschen und nicht Gott. Glauben aus Zweiter Hand, wenn man so will.

Und diese Sichtweise war mir schon immer viel zu wenig, weil eine solche Sichtweise die Bibel beliebig werden lässt.

Nach dem Selbstzeugnis der Bibel ist diese zwar von Menschen geschrieben, aber durch den Geist Gottes inspiriert. Die Worte der Bibel sind demnach nicht das Produkt eigener Überlegungen, sondern getrieben vom Geist Gottes haben Menschen die Texte der Bibel niedergeschrieben.

Nach meiner persönlichen Erfahrung entwickelt die Bibel erst dann ihre lebensverändernde, froh- und freimachende Kraft, wenn man ihr in diesem Sinne, als verbindliches und irrtumsloses Wort Gottes, glaubt.

Wenn ich etwas nicht verstehe, kann die Frage deshalb nicht die sein, wo die Bibel irrt, sondern wo ich mich irre. Dabei sehe ich keinen Widerspruch zwischen biblischen Aussagen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Beides scheint sich manchmal massiv zu widersprechen, denkt man zum Beispiel an den Schöpfungsbericht.

Bei allen Respekt vor der Wissenschaft: Sie sieht nur das vordergründig Erforschbare, ist nie endgültig, sondern salopp gesagt, immer auch so etwas wie der "neueste Stand des Irrtums". Kurzum sie ist unvollkommenes Menschenwerk.

Die andere Seite ist, dass wir auch mit einem naiven, wortwörtlichen Bibelverständnis fehl gehen können, weil sicher vieles bildhaft und in einem Sprachverständnis abgefasst ist, das unserem Kulturkreis fremd ist.

Ich lese den Schöpfungsbericht immer wieder sehr gerne, und ich habe damit keinerlei Probleme, wohl wissend, dass es sich hier um Vorgänge handelt, die sich der Erforschung und unserem Begreifen entziehen. Dazu gehört, dass es sehr viele Dinge gibt, von denen die Bibel überhaupt nichts berichtet.

So zum Beispiel, wo Raum, Zeit, Energie, Materie und die am Anfang wüste und leere Erde herkommen. Aber darum geht es der Bibel auch nicht. Sie ist Wort Gottes mit der Gott zu uns spricht, weil wir Ansprechpartner und Gegenüber Gottes sind. Wir erfahren nur soviel, dass Gott alle Dinge aus dem Nichts gerufen hat. Um den Glauben geht es, nicht um Naturkunde.

Wenn wir das Wort Gottes in diesem Sinne verstehen und betend lesen, wird es seine belebende und erneuernde Kraft in unserem Leben entfalten.

Interessant ist, dass die großen Wissenschaftler, wie Max Planck, Werner Heisenberg u.a. der Auffassung waren und sind, dass im Kosmos eine alles Begreifen weit übersteigende Intelligenz am Wirken ist.

Da ist nichts mit tumbem “Zufall”. Und wenn wir mit offenen Augen durch die Welt gehen, dann erkennen wir, dass Gottes unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft und Gottheit, seit Anbeginn der Welt aus Seinen Werken ersehen wird (Römer 1, 20).

Herr, dein Wort ist unvergleichlich,
Menschenworte taugen nichts.
Seine Kraft wirkt immer reichlich,
wie Gott redet, so geschicht’s.
Bricht der Himmel, dieses stehet,
tobt die Hölle, dieses bleibt;
wenn dereinst dies Rund vergehet,
fällt kein Jota, das er schreibt.

Werte Schriften vom Erbarmen!
Göttlich Wort von Gottes Huld!
Hier ist Reichtum für die Armen
und ein Freibrief für die Schuld,
hier ist Balsam für die Wunden,
hier ist Trost, für alle Not,
es gibt Nahrung den Gesunden,
Lebenswasser für den Tod.

Gott, wir danken deiner Gnade,
die uns solch ein Wort geschenkt,
welches auf dem Lebenspfade
und das Herz zum Himmel lenkt.
Lass es dir zum Lob geschehen,
dass wir, wie den Wort verheißt,
heute glauben, morgen sehen
Gott den Vater, Sohn und Geist.

(Lied ' ', Philipp Friedrich Hiller, 1762 )
_________________
Jesus sagt. Ich bin der WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN, niemand kommt zum Vater (Gott) denn durch mich.
Johannes 14,6.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1451
Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: So Jan 08, 2017 2:50 pm Antworten mit Zitat

Die Literarur zählt heute rund 4350 verschiedene Religonen, allerdings teilen sich die 3 Großen mit je über 1 Milliarde Anhängern die Mehrheit der Menschen.
Allen Religionen ist es zu eigen, dass nur sie allein die richtige ist und alle anderen Scharlatane und Betrüger sind, denn nicht eine davon hat je einen Beweis ihrer Thesen bringen können.
Allein hieraus ergibt sich für einen logischen Verstand die Unsinnigkeit des Glaubens. Wozu immer man sich zählt, man liegt 1 Mal richtig und 4349 Mal falsch und landet auf ewig in allen 4349 verschiedenen Höllen.

Die Literarur zählt heute rund 4350 verschiedene Religonen, allerdings teilen sich die 3 Großen mit je über 1 Milliarde Anhängern die Mehrheit der Menschen.
Allen Religionen ist es zu eigen, dass nur sie allein die richtige ist und alle anderen Scharlatane und Betrüger sind, denn nicht eine davon hat je einen Beweis ihrer Thesen bringen können.
Allein hieraus ergibt sich für einen logischen Verstand die Unsinnigkeit eines Glaubens. Glauben heisst "Nichts Wissen"

Die vielen Götter der Antike gibts nicht mehr und gabs auch nicht, Die beiden Götter Allah und der christl- Gott werden als Phantasieprodukte der Menschen bald durch Wissen der Abläufe in unserer Galaxie abgelöst werden.
In der heutigen Zeit hätten sich die Menschen evtl. andere Götter ausgedacht als die dummen Wüstengötter des Altertums.
Die Menschen sollten frei leben ohne Zwang durch erdachte und real micht vorhandene Götterphantasien
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
Beiträge: 1451
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 16, 2017 6:55 pm Antworten mit Zitat

Heute kämpfen die christlichen Kirchen in Europa um ihre Existenz. Ein Umstand, den sich vor 30 Jahren kaum jemand hätte vorstellen können.

Es gibt viele Gründe für diese Existenzkrise. Im Vordergrund stehen die geistige Emanzipation der Menschen und die neuen Erkenntnisse auf allen Ebenen. Viele Phänomene, die früher nicht erklärbar waren, interpretierten die Religionen mit übersinnlichen oder metaphysischen Argumenten.

Heute jedoch wirken diese Erklärungen der Kirchen nicht mehr plausibel. Oder sie lassen sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegen. Deshalb haben alle Religionen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Heute sind wir ziemlich unabhängig von Gott oder den Göttern. Wir wissen, dass wir sterblich bleiben. Um das Leben zu verlängern und den Tod hinauszuzögern, verlassen wir uns nicht mehr auf Gott, sondern auf die Götter in Weiss.
Ein weiterer Aspekt für die Krise der meisten Glaubensgemeinschaften liegt im Kern ihrer Heilslehren. Was diese uns vermitteln, ist in der heutigen Zeit weder glaubwürdig noch nachvollziehbar.
Nehmen wir Jesus als Beispiel und hinterfragen seine biblische Biographie. Nüchtern betrachtet sieht dann seine Geschichte so aus:

Der Wanderprediger wurde von seinen Jüngern als Sohn Gottes verehrt. Als er ans Kreuz geschlagen wurde, kamen sie in Erklärungsnot. Es kann doch nicht sein, dass der Sohn Gottes von den verhassten Römern zum Tod verurteilt wird.

Also suchten sie nach einer religiösen Erklärung. Diese lautete: Aus Liebe zu uns Menschen opferte Gott seinen Sohn. So wurde der jämmerliche Tod von Jesus zur Heldentat uminterpretiert.

Diese Vorstellung wirft Fragen auf: Wieso soll Gott seinen Sohn opfern? Lässt ein Vater sein Kind derart quälen? Gibt es keinen humaneren Weg, die Liebe zu demonstrieren?

Und: Weshalb soll Gott uns Menschen seine Liebe beweisen? Wenn er dies auf sinnvolle Weise tun wollte, könnte er Gerechtigkeit auf die Erde bringen. Oder dafür sorgen, dass das Leiden besser verteilt wird. Und beispielsweise nicht Kleinkinder an Krebs sterben.

Doch zurück zu Jesus. Da dieser als göttliches Wesen nicht sang- und klanglos sterben konnte, liessen ihn seine Jünger und Autoren der Bibel wieder von den Toten auferstehen.

Doch damit schufen sie ein neues Problem: Was macht man mit einem auferstandenen Sohn Gottes, der hingerichtet wurde, weil er sich als göttliches Wesen ausgegeben hatte? Er und seine Jünger wären wohl weiterhin in Teufels Küche gekommen. Also musste Jesus rasch verschwinden. Und zwar dorthin, wo er angeblich hergekommen war: in den Himmel.
Sicher ist aber, dass die Geschichte von Jesus der Stoff ist, aus dem Märchen sind. Märchen, die Kinder so sehr lieben, weil sie ein Türchen ins Paradies öffnen. Sie erlauben eine geistige Flucht aus der garstigen Welt, in der Schmerzen und Leid zum Alltag gehören.

Der Glaube an Wunder ist ein Ventil, um die Unwegsamkeiten des Lebens besser zu verkraften. Vielleicht müsste man die Geschichte von Jesus unter diesem Aspekt betrachten.

Die Flucht in den Glauben der Wunder gibt uns Menschen neue Hoffnung. Ähnlich war es bei den Urchristen, die von den Römern verfolgt und gequält worden waren und darauf warteten, dass Jesus oder Gott sie mit einem Wunder erlösen würde. Schliesslich glaubten sie, mit dem Wirken von Jesus habe die Endzeit begonnen, in der sie vom Jammertal befreit und ins Paradies geführt würden. Ein kapitaler Irrtum, wie wir 2000 Jahre später wissen.

Übrigens: Ein solcher Wunderglaube kennt auch der Islam, der Märtyrern 72 Jungfrauen im Paradies verspricht.
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Marty Lutherman



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Anmeldedatum: 08.01.2017
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Wohnort: Radevormwald
BeitragVerfasst am: Mo Jan 16, 2017 7:11 pm Antworten mit Zitat

Heute kämpfen die christlichen Kirchen in Europa um ihre Existenz. Ein Umstand, den sich vor 30 Jahren kaum jemand hätte vorstellen können.

Es gibt viele Gründe für diese Existenzkrise. Im Vordergrund stehen die geistige Emanzipation der Menschen und die neuen Erkenntnisse auf allen Ebenen. Viele Phänomene, die früher nicht erklärbar waren, interpretierten die Religionen mit übersinnlichen oder metaphysischen Argumenten.

Heute jedoch wirken diese Erklärungen der Kirchen nicht mehr plausibel. Oder sie lassen sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegen. Deshalb haben alle Religionen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Heute sind wir ziemlich unabhängig von Gott oder den Göttern. Wir wissen, dass wir sterblich bleiben. Um das Leben zu verlängern und den Tod hinauszuzögern, verlassen wir uns nicht mehr auf Gott, sondern auf die Götter in Weiss.
Ein weiterer Aspekt für die Krise der meisten Glaubensgemeinschaften liegt im Kern ihrer Heilslehren. Was diese uns vermitteln, ist in der heutigen Zeit weder glaubwürdig noch nachvollziehbar.
Nehmen wir Jesus als Beispiel und hinterfragen seine biblische Biographie. Nüchtern betrachtet sieht dann seine Geschichte so aus:

Der Wanderprediger wurde von seinen Jüngern als Sohn Gottes verehrt. Als er ans Kreuz geschlagen wurde, kamen sie in Erklärungsnot. Es kann doch nicht sein, dass der Sohn Gottes von den verhassten Römern zum Tod verurteilt wird.

Also suchten sie nach einer religiösen Erklärung. Diese lautete: Aus Liebe zu uns Menschen opferte Gott seinen Sohn. So wurde der jämmerliche Tod von Jesus zur Heldentat uminterpretiert.

Diese Vorstellung wirft Fragen auf: Wieso soll Gott seinen Sohn opfern? Lässt ein Vater sein Kind derart quälen? Gibt es keinen humaneren Weg, die Liebe zu demonstrieren?

Und: Weshalb soll Gott uns Menschen seine Liebe beweisen? Wenn er dies auf sinnvolle Weise tun wollte, könnte er Gerechtigkeit auf die Erde bringen. Oder dafür sorgen, dass das Leiden besser verteilt wird. Und beispielsweise nicht Kleinkinder an Krebs sterben.

Doch zurück zu Jesus. Da dieser als göttliches Wesen nicht sang- und klanglos sterben konnte, liessen ihn seine Jünger und Autoren der Bibel wieder von den Toten auferstehen.

Doch damit schufen sie ein neues Problem: Was macht man mit einem auferstandenen Sohn Gottes, der hingerichtet wurde, weil er sich als göttliches Wesen ausgegeben hatte? Er und seine Jünger wären wohl weiterhin in Teufels Küche gekommen. Also musste Jesus rasch verschwinden. Und zwar dorthin, wo er angeblich hergekommen war: in den Himmel.
Sicher ist aber, dass die Geschichte von Jesus der Stoff ist, aus dem Märchen sind. Märchen, die Kinder so sehr lieben, weil sie ein Türchen ins Paradies öffnen. Sie erlauben eine geistige Flucht aus der garstigen Welt, in der Schmerzen und Leid zum Alltag gehören.

Der Glaube an Wunder ist ein Ventil, um die Unwegsamkeiten des Lebens besser zu verkraften. Vielleicht müsste man die Geschichte von Jesus unter diesem Aspekt betrachten.

Die Flucht in den Glauben der Wunder gibt uns Menschen neue Hoffnung. Ähnlich war es bei den Urchristen, die von den Römern verfolgt und gequält worden waren und darauf warteten, dass Jesus oder Gott sie mit einem Wunder erlösen würde. Schliesslich glaubten sie, mit dem Wirken von Jesus habe die Endzeit begonnen, in der sie vom Jammertal befreit und ins Paradies geführt würden. Ein kapitaler Irrtum, wie wir 2000 Jahre später wissen.

Übrigens: Ein solcher Wunderglaube kennt auch der Islam, der Märtyrern 72 Jungfrauen im Paradies verspricht.
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Verfasst am: Mo Jan 16, 2017 7:11 pm



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