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Christenmorde in der Türkei: Was wusste die Polizei?
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mi Dez 12, 2007 10:23 pm Antworten mit Zitat

Der Deutsche Tilmann Geske (Mitte) und die Türken Necati Aydin (rechts) und Ugur Yuksel wurden von jungen Türken gefesselt, gefoltert und umgebracht worden. Foto: Onesimus
M a l a t y a (idea) – Waren türkische Sicherheitsbehörden in die Pläne zur Ermordung von drei Christen im April in der osttürkischen Stadt Malatya eingeweiht? Das Innenministerium hat am 8. Dezember eine Untersuchung angeordnet, in der aufgeklärt werden soll, ob es Kontakte zwischen den fünf Angeklagten und Angehörigen der Polizei, des Militärs und der Staatsanwaltschaft gab.
Nach türkischen Presseberichten über schlampige Ermittlungen im Vorfeld des Mordprozesses versicherte Innenminister Besir Atalay, man werde die Transparenz erhöhen und gegebenenfalls juristisch gegen Beamte vorgehen, die sich schuldig gemacht hätten. Bei dem Prozess geht es um die Ermordung von drei Evangelikalen. Am 18. April waren der Deutsche Tilmann Geske (46) und die Türken Necati Aydin (36) und Ugur Yuksel (32) in den Räumen des christlichen Zirve-Verlags von jungen Türken gefesselt, gefoltert und umgebracht worden. Die 19- und 20-jährigen Muslime handelten der Staatsanwaltschaft zufolge aus Hass auf christliche Missionare. Sie werden wegen Mordes und der Bildung einer bewaffneten Vereinigung angeklagt. Ihnen drohen lebenslängliche Freiheitsstrafen.

War der Mord angeordnet?
Während des mittlerweile unterbrochenen Prozesses trat dem Informationsdienst Compass Direct zufolge zutage, dass die Ermittlungsbehörden die Mobiltelefonate der Beschuldigten vor der Tat größtenteils ignoriert hätten. Sie hätten in den vorhergehenden sechs Monaten mittels 106 verschiedenen Handys mit Angehörigen von Sicherheitsbehörden telefoniert. Auch sei eine E-Mail nicht beachtet worden, in dem von einem „Kommandeur“ die Rede gewesen sei. Aufnahmen einer Überwachungskamera im Krankenzimmer des Hauptbeschuldigten, Emre Günaydin, der sich auf der Flucht verletzt hatte, seien gelöscht worden. Der Mitangeklagte Salih Gürler soll ausgesagt haben, dass Günaydin gute Beziehungen zur Polizei gehabt habe. Er habe den Eindruck erweckt, als ob das Verbrechen von höherer Stelle angeordnet gewesen sei.

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