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Evangelische Zentralstelle mahnt Atheisten zur Toleranz
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Jan 04, 2008 10:21 pm Antworten mit Zitat

EZW-Leiter Pfarrer Reinhard Hempelmann: Manche blicken respektlos auf Gläubige herab.
B e r l i n (idea) – Kritik an einem „intoleranten Atheismus“ hat die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) in Berlin geübt. Neue Atheisten forderten für sich Sonderrechte und wähnten sich im Status des Aufgeklärtseins.
Manche blickten respektlos auf das gläubige Bewusstsein herab, schreibt der EZW-Leiter, Pfarrer Reinhard Hempelmann, im neuesten Materialdienst. Als Beispiele nennt er die Bestsellerautoren Richard Dawkins („Der Gotteswahn“) und Christopher Hitchens („Der Herr ist kein Hirte“). Aus dem Wissenschaftler Dawkins sei inzwischen ein „aggressiver Missionar des Atheismus geworden, der aus Gläubigen Atheisten machen möchte – und dies mithilfe seines Buches“. Dawkins führe einen „vermeintlich naturwissenschaftlich orientierten Generalangriff auf die Religionen, die allesamt auf die Anklagebank gesetzt und als Wahnvorstellung pathologisiert werden“.

Auch Religionslosigkeit kann krankmachen
Hempelmann räumt ein, dass es krankmachende Religiosität und den Missbrauch von Religion gibt: „Aber es gibt auch krankmachende Religionslosigkeit und einen ‚evolutionären Humanismus’, der die Würde des Menschen nicht achtet und seine Freiheit und Verantwortlichkeit leugnet. Auch der Atheismus kann intolerant werden, vor allem, wenn er sich mit dem Mantel der Wissenschaftlichkeit umgibt.“ Manche Atheisten bemühten sich darum, ihre vermeintlich wissenschaftliche Weltdeutung politisch zu verallgemeinern. Eine solche Tendenz zeige sich auch in atheistischen Verbänden. „Obwohl ihre Mitgliederzahlen äußerst begrenzt sind, beanspruchen sie dennoch für sich einen exklusivistischen Gestaltungsauftrag und erheben im Namen der Wissenschaft eine naturalistische und atheistische Weltanschauung zur Norm.“

In Respekt zusammenleben
Allerdings müsse in einer pluralistischen, liberalen und politischen Kultur nicht nur den Gläubigen zugemutet werden, mit Nichtglaubenden in Respekt zusammenzuleben. Diese Zumutung gelte auch umgekehrt. Manche Atheisten täten sich damit ausgesprochen schwer. Abschließend schreibt Hempelmann: „Der Lernprozess, sich damit abzufinden, dass es in einer liberalen Demokratie auch gläubige Bürger dauerhaft geben wird, die ihr Leben und Handeln vor Gott verantworten wollen, steht manchen Propagandisten eines Atheismus und evolutionären Humanismus noch bevor.“

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Verfasst am: Fr Jan 04, 2008 10:21 pm



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