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Simbabwe: Polizei verhindert mit Gewalt Gottesdienste
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
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BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2008 8:22 pm Antworten mit Zitat

Simbabwes Alleinherrscher Robert Mugabe.
H a r a r e (idea) – In Simbabwe hat die Polizei mit Gewalt Gottesdienste gestoppt, die Gegner eines regimetreuen anglikanischen Bischofs abhalten wollten. Dabei wurden am 13. Januar mindestens drei Geistliche und etliche Gemeindemitglieder festgenommen.
Ihnen wird vorgeworfen, Gottesdienste ohne staatliche Genehmigung veranstaltet zu haben. Holbert Kunonga, ein Vertrauter von Alleinherrscher Robert Mugabe, war im Dezember von der anglikanischen Kirche abgesetzt worden, nachdem er sich von der zentralafrikanischen Kirchenprovinz getrennt, eine eigene Kirche gegründet und sich als Erzbischof eingesetzt hatte. Er warf der etablierten Kirche unter anderem zu große Sympathien für Homosexuelle vor. Als Nachfolger Kunongas setzte die Kirche Sebastian Bakare als Bischof von Harare ein. Rund 20 Gemeinden in der Hauptstadt stellten sich hinter Bakare und hielten staatlich nicht sanktionierte Gottesdienste ab. Das geistliche Oberhaupt der anglikanischen Weltgemeinschaft, Erzbischof Rowan Williams (London), verurteilte die staatlichen Eingriffe in das Kirchenleben. Mit Hilfe der „Staatsmaschinerie“ habe man versucht, Kunongas Gegner einzuschüchtern. Williams bezeichnete Kunongas Verhalten – auch seine Nähe zur Regierung – als „unhaltbar“. Er drückte seine Solidarität mit Bakare und der zentralafrikanischen Kirchenprovinz aus, die sich über Simbabwe, Malawi, Sambia und Botswana erstreckt.

Regierung geht brutal gegen Oppositionelle vor
Die Regierung Simbabwes geht teilweise brutal gegen Oppositionelle vor. Nach Angaben der Christlichen Studentenbewegung und des Menschenrechtsforums des Landes sind im vorigen Jahr bis zum dritten Quartal 549 Fälle von Folter registriert worden. Mindestens drei Morde in dem Zeitraum seien auf den Missbrauch staatlicher Macht zurückzuführen. Zu den schlimmsten Übergriffen zählte das Einschreiten von mehr als 1.000 Sicherheitskräften gegen eine Gebetsversammlung am 11. März 2007. Dabei wurde ein Oppositioneller erschossen und über 50 Teilnehmer verhaftet, darunter der Anführer der Bewegung für Demokratischen Wandel, Morgan Tsvangirai. Er wurde im Polizeigewahrsam geschlagen.

Mugabe ruiniert sein Land
Der Altkommunist Mugabe hat in seiner über 27-jährigen Herrschaft das einst blühende Simbabwe in den Ruin getrieben. Neben schweren Menschenrechtsverletzungen werden ihm Misswirtschaft, Unterdrückung von oppositionellen und Wahlfälschung vorgeworfen. Der 83-Jährige weigert sich beharrlich, politische Reformen zuzulassen. Das Land hat die höchste Inflationsrate der Welt. Nahrungsmittel, Medikamente und medizinische Behandlung sind kaum noch zu bezahlen. Jeder dritte Einwohner ist auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Rund 80 Prozent der 13 Millionen Bürger sind arbeitslos. Mugabe kam 1980 im früheren Rhodesien an die Macht. Bis 1987 ließ er seine Widersacher von Spezialeinheiten umbringen. Simbabwe galt als Kornkammer Afrikas, bevor er im Jahr 2000 fast alle 4.500 weißen Farmer von ihrem Land vertreiben ließ, um es in die Hände von 130.000 landlosen Schwarzen zu geben. Rund 71 Prozent der Einwohner Simbabwes gehören Kirchen an, 26 Prozent sind Anhänger von Stammesreligionen, und der Rest setzt sich aus Nichtreligiösen und Anhängern anderer Religionen zusammen.

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Verfasst am: So Jan 20, 2008 8:22 pm



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