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Carter: Feindseligkeit unter Christen ist wie ein Krebsgesc
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 02, 2008 10:44 am Antworten mit Zitat

Der früherer US-Präsident Jimmy Carter beschwört die Einigkeit durch den "Neuen Baptistischen Bundesschluss".
A t l a n t a (idea) – Feindseligkeit unter Christen ist wie ein Krebsgeschwür, das Metastasen im gesamten „Leib Christi“ streut. Deshalb gelte es, die Differenzen beiseite zu legen und die Einheit zu stärken.
Das betonte der frühere US-Präsident Jimmy Carter (Plains/US-Bundesstaat Georgia), auf einer großen baptistischen Einigungskonferenz, die vom 30. Januar bis 1. Februar in Atlanta (Georgia) stattfand. Der 84-Jährige ist selbst Baptist, fühlt sich aber mit seiner Ehefrau Rosalynn zunehmend von dem konservativ geführten Bund der Südlichen Baptisten entfremdet. Der Bund bildet mit über 16 Millionen Mitgliedern die größte protestantische Kirche in den USA. An der Konferenz, die Carter im vorigen Jahr unter anderem mit dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton initiiert hat, nehmen die Südlichen Baptisten offiziell nicht teil. Nach Angaben des Informationsdienstes Baptist Press kamen rund 9.000 Teilnehmer zu der Versammlung; sie kamen aus rund 30 „gemäßigten“ Baptistenkirchen und Organisationen mit zusammen etwa 20 Millionen Mitgliedern, darunter vor allem schwarze Kirchen. Carter will mit seinem „New Baptist Covenant“ (Neuer Baptistischer Bundesschluss) eine Einigungsbewegung über rassische, politische und theologische Grenzen hinweg in Gang setzen, aber keine neue Kirche gründen. Er verwahrte sich auch gegen Unterstellungen, er verfolge im Präsidentschaftswahljahr - wenige Tage vor dem „Super-Dienstag“ (5. Februar), an dem in 24 Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden - politische Interessen. Der Baptistenpastor Mike Huckabee, ein Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, sagte seine Teilnahme an der Konferenz ab. Von demokratischer Seite bleiben die Senatoren Barack Obama und Hillary Clinton ebenfalls fern; sie sprachen der Nachrichtenagentur AP zufolge auf Wahlversammlungen vor schwarzen Baptisten.

Erste Einigungskonferenz seit über 160 Jahren
Carter bezeichnete die Konferenz als bewegendste Veranstaltung seines religiösen Lebens. Zum ersten Mal seit über 160 Jahren kämen amerikanische Baptisten aus allen Strömungen zusammen. 1845 hatten sich die nördlichen von den südlichen Baptisten getrennt, weil zu den Baptisten im Süden auch Sklavenhalter gehörten. Der neue Bundesschluss gründet sich laut Carter auf das Bibelwort in Lukas 4,18, wo Jesus aus dem Buch des Propheten Jesaja zitiert: „Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen das Evangelium zu verkündigen; er hat mich gesandt, den Gefangenen zu verkünden, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen werden, und den Unterdrückten, dass sie frei und ledig sein sollen und damit ein Gnadenjahr des Herrn zu verkündigen.“

Nichtchristen nehmen vor allem Kämpfe wahr
Hinter diesem Anspruch müssten, so Carter, aller Streitereien zurücktreten. Nichtchristen nähmen heutzutage in erster Linie nicht den engagierten Dienst von Missionaren wahr, auch nicht die großartigen Predigten eines Billy Graham, sondern die innerchristlichen Kämpfe um Machtfragen oder die Deutung einzelner Bibelworte. Zu den von Menschen gemachten Kontroversen, die die Christenheit lähmten, zählte Carter die Fragen, ob Frauen Pastorinnen sein können, ob sich Ehefrauen ihren Gatten unterordnen müssen, ob Urteile zur Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs aufgehoben werden sollten und ob Homosexuelle in den Kirchen gleichberechtigt angenommen werden. Diese Themen haben in den letzten Jahren weitgehend die Debatten im Bund der Südlichen Baptisten bestimmt. Carter betonte, dass ihn inzwischen eine „wunderbare Beziehung“ mit dem Präsidenten der Südlichen Baptisten, Frank Page (Taylors/Süd Carolina), verbinde. Dieser hatte im vorigen Jahr Carters Pläne für die Konferenz als politisch motiviert kritisiert; inzwischen versicherte Page, dass er für die Konferenz beten werde, auch wenn er nicht daran teilnehme. Carter will Page über die Ergebnisse persönlich informieren

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Verfasst am: Sa Feb 02, 2008 10:44 am



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