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Saudi-Arabien: Frau darf nicht mit Mann Kaffee trinken
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Feb 22, 2008 7:27 pm Antworten mit Zitat

Logo der islamischen Religionspolizei in Saudi-Arabien. Foto: Wikipedia
R i a d (idea) – Eine in Saudi-Arabien tätige US-amerikanische Geschäftsfrau fürchtet um ihr Leben und das ihrer Familie, nachdem die Religionspolizei des streng islamischen Landes sie in einem Kaffeehaus festgenommen hatte.
Die 37-jährige verheiratete Mutter von drei Kindern hatte Anfang Februar in einem Starbucks-Café in Riad mit einem syrischen Arbeitskollegen an einem Tisch gesessen, als sie festgenommen wurde. Ihren Angaben zufolge musste sie sich zur Personenkontrolle ausziehen; ferner habe man sie gezwungen, gefälschte Geständnisse zu unterschreiben. Nachdem der Fall internationales Aufsehen erregt hatte, veröffentlichte die saudische Sitten-Kommission am 18. Februar im Internet eine Erklärung, wonach die Frau gegen das islamische Religionsgesetz, die Scharia, verstoßen habe. Eine Frau dürfe nicht mit einem fremden Mann zusammensitzen, lachen und Kaffee trinken, so als ob die beiden verheiratet wären. Das Gesetz verbiete es ferner, dass eine Frau zusammen mit Männern arbeite. Die Kommission bestritt die Angaben der Frau über das Verhör und beschuldigte sie zusätzlich, geschminkt gewesen zu sein, ihr Haar offen getragen und sich verdächtig verhalten zu haben. Der Ehemann der Frau namens Yara, deren Familienname aus Angst vor Vergeltung nicht genannt wird, sagte in einem Telefonat mit der Londoner Tageszeitung The Times, seine Familie fürchte um ihr Leben. Die Vorwürfe der Religionspolizei seien falsch. Der Times zufolge erwägt die Familie, in die USA zurückzukehren. Sie fürchte, zwischen die Fronten einer Auseinandersetzung zwischen Konservativen und Reformern in Saudi-Arabien zu geraten. Viele Saudis seien erzürnt über das Vorgehen der Behörden. Die Religionspolizei will Zeitungskommentatoren verklagen, die die US-Geschäftsfrau verteidigt haben.

Christen werden diskriminiert
Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen kommt es in Saudi-Arabien immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen der Religionspolizei und anderer Sicherheitskräfte gegen religiöse Minderheiten. Diskriminierung oder Verfolgung drohe allen, die nicht dem sunnitischen Islam wahhabitischer Prägung folgen. Selbst eine Religionsausübung in privaten Räumen sei nicht gestattet. Besonders betroffen sind die acht Millionen Gastarbeiter in dem 27 Millionen Einwohner zählenden Land. Darunter sind mehr als eine Million katholische Filipinos. Wiederholt hat die Religionspolizei Gottesdienste in Privaträumen gestürmt, Christen verhaftet und ausgewiesen.

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Verfasst am: Fr Feb 22, 2008 7:27 pm



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