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Philippinen: Protestanten kritisieren Geißelungen
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr März 21, 2008 3:00 pm Antworten mit Zitat

Blutige Bußrituale „nutzlos“: Christi Opfer ist nicht zu kopieren.
M a n i l a (idea) – An jedem Karfreitag gehen grausame Fernsehbilder aus den Philippinen um die Welt – Männer, die sich an ein Kreuz nageln lassen oder sich mit Geißeln schwere Wunden zufügen. Die Philippinen sind aufgrund der spanischen Kolonialzeit das einzige Land Asiens mit einer christlichen, überwiegend katholischen Bevölkerungsmehrheit.
Das Gesundheitsministerium hat jetzt gemahnt, bei den Ritualen Hygiene walten zu lassen und sich gegen Wundstarrkrampf impfen zu lassen. Protestantische Kirchenleiter kritisieren solche blutigen Bußpraktiken. Pfarrer Simplicio Dang-awan von der Vereinigten Kirche Christi in den Philippinen bezeichnet Geißelungen und Kreuzigungen als „nutzlos“. Sie widersprächen der biblischen Lehre, sagte er der ökumenischen Nachrichtenagentur ENI. „Das Opfer Jesu ist ein und für allemal geschehen, kein Mensch kann es kopieren“, so Dang-awan. Buße bedeute innere Reinigung. Dazu sei Sündenerkenntnis nötig; außerdem bitte man Gott durch den Heiligen Geist um Vergebung, damit man eine Bekehrung erlebe und das eigene Leben in dankbarem und gläubigem Dienst Gott weihe. Der evangelisch-methodistische Bischof Benjamin Justo sagte, die Kirchenleiter müssten den Menschen die Bedeutung wirklicher Buße erklären. Zwar respektiere er die Menschen, die sich selbst geißeln, weil dies letztlich eine Sache zwischen ihnen und Gott sei, aber es gebe andere Wege, tätige Reue zu zeigen. So könne man vielleicht einem Nachbarn mit körperlicher Arbeit helfen. Der Nationale Kirchenrat der Philippinen hebt in seiner Osterbotschaft die Bedeutung von Demut und Nächstenliebe hervor. Christus habe durch seine Auferstehung die Sünde besiegt und die Kultur des Todes durchbrochen. Ostern sei die Freudenbotschaft, „dass Christus uns frei gemacht hat“. 83 Prozent der 81,6 Millionen Filipinos sind Katholiken, 5,4 Prozent Protestanten und 4,6 Prozent Muslime. Die übrigen gehören kleineren christlichen oder buddhistischen Religionsgemeinschaften oder Naturreligionen an.

http://www.idea.de
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Verfasst am: Fr März 21, 2008 3:00 pm



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