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Christen wehren sich gegen Behinderung bei DDR-Aufarbeitung
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr März 28, 2008 6:03 pm Antworten mit Zitat

Unterstützung für Pfarrer Käbisch, der Ausstellung über die Stasi abbauen musste.
B e r l i n / Z w i c k a u (idea) – Christen im Osten Deutschlands wehren sich gegen Behinderungen bei der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit. Damit reagieren sie auf eine zunehmende Zahl von Fällen, in denen frühere Stasi-Mitarbeiter eine Aufarbeitung gerichtlich zu unterbinden versuchen.
Im jüngsten Fall hatte ein früherer IM mit dem Decknamen „Schubert“ per Klage vor dem Zwickauer Landgericht erreicht, dass eine Wanderausstellung zum Thema Stasi und Kirche im sächsischen Reichenbach (Vogtland) vorzeitig abgebaut werden musste. Die Ausstellung hatte der früheren Zwickauer Dompfarrer Edmund Käbisch gemeinsam mit Schülern eines Gymnasiums erarbeitet. Der IM sah seine Persönlichkeitsrechte dadurch verletzt, dass in der Ausstellung sein bürgerlicher Name genannt wurde.

Unrecht beim Namen nennen
In einem Offenen Brief hat sich nun der Bundestagsabgeordnete Michael Luther (CDU) hinter Käbisch gestellt. Die Stasi sei eine tragende Säule des DDR-Regimes gewesen, heißt es darin. „Wer sich für diesen Unrechtsstaat wissentlich und willentlich hergegeben und seinen Mitmenschen geschadet hat, muss es hinnehmen, dass dieses Unrecht buchstäblich beim Namen genannt wird.“ Luther ermutigte Käbisch, gegen die einstweilige Verfügung zu klagen. Da dieser die Prozesskosten allerdings nicht allein tragen könne, appelliert Luther gemeinsam mit Kollegen aus der CDU an „die parteiübergreifende Solidarität aller Demokraten“ und bittet um Spenden. Wie ein Mitarbeiter Luthers gegenüber idea sagte, seien bereits in den ersten Tagen nach dem Aufruf mehr als 1.000 Euro an Spenden aus ganz Deutschland eingegangen.

Käbisch: Wir kuschen nicht
Käbisch selbst erklärte gegenüber idea, er werde sich durch das vorläufige Urteil des Gerichts nicht einschüchtern lassen: „Wir kuschen nicht.“ Die Ausstellung werde bereits am 15. April in Schneeberg neu eröffnet, sagte er. Ob der Name von IM Schubert dauerhaft geschwärzt werden muss, werden die Richter am 8. April beraten.

http://www.idea.de
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Verfasst am: Fr März 28, 2008 6:03 pm



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