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Nahostkonflikt: Neue Denkansätze nicht scheuen
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Mo Apr 07, 2008 5:08 pm Antworten mit Zitat

Israelkonferenz: Eingliederung des Westjordanlands in Jordanien?
B a d L i e b e n z e l l (idea) – Im Nahostkonflikt sollten Israel und die Staatengemeinschaft neue Denkansätze nicht scheuen. Diese Ansicht vertrat der Israel-Korrespondent des Christlichen Medienverbundes KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten), Johannes Gerloff (Jerusalem), bei der Süddeutschen Israel-Konferenz, die der Arbeitskreis Israel des Liebenzeller Gemeinschaftsverbands am 4. und 5. April in Bad Liebenzell veranstaltete.
Gerloff wies vor 350 Besuchern darauf hin, dass sich der Staat Israel seit seiner Gründung vor 60 Jahren im dauerhaften Kriegszustand befinde, obwohl er zahlreiche Versuche für ein friedliches Zusammenleben mit den arabischen Nachbarstaaten unternommen hat. Weder Gegenterror, wie ihn der spätere Ministerpräsident Ariel Scharon in den 50er Jahren propagiert habe, noch politische Zugeständnisse oder der bedingungslose Rückzug aus dem Gazastreifen hätten die anti-israelische Gewalt beendet habe. Dies liege sowohl an der grundsätzlich judenfeindlichen Haltung arabischer und palästinensischer Führer als auch daran, dass Israel und die Staatengemeinschaft neue Denkansätze scheuten. Dazu zählt Gerloff den Vorschlag, das Westjordanland Jordanien einzugliedern. Er verwies auch darauf, dass bei den Wahlen im Januar 2006 70 Prozent der Palästinenser für die radikal-islamische Hamas-Bewegung gestimmt hätten. Deutsche Politiker sollten mit der Hamas reden, um deren Ziele aus erster Hand kennenzulernen, so Gerloff. Er begrüßte, dass sich christliche Organisationen um den Brückenbau zwischen Juden und Arabern bemühten. An der Konferenz beteiligten sich 14 Israel-Werke mit verschiedenen Aufgaben. Das Spektrum reichte von diakonischen Hilfen für Überlebende des Holocaust über Versöhnungsdienste zwischen Deutschen und Israelis bis zum christlichen Zeugnis gegenüber Juden und der Unterstützung von Einwanderern nach Israel.

Pläne für zweites Jerusalemer Konzil
In einem Seminar wurde eine Initiative zur Wiederherstellung der Einheit von Juden und Nicht-Juden in der christlichen Gemeinde vorgestellt. Der badische Theologe Hans Scholz (Gernsbach bei Baden-Baden) berichtete von dem Projekt „Toward Jerusalem Council 2“ (Auf dem Weg zu einem 2. Konzil in Jerusalem), das nach dem Vorbild eines im 15. Kapitel der Apostelgeschichte beschriebenen Treffens die Einheit von Juden und Nicht-Juden im gemeinsamen Glauben an den Messias Jesus Christus stärken soll. Das Apostelkonzil hatte festgelegt, dass es nicht zur Heidenmission gehöre, nicht-jüdische Gläubige zur Übernahme der jüdischen Lebensordnung zu verpflichten. Scholz zufolge will die Initiative für ein zweites Konzil erreichen, dass jüdische Gläubige an Jesus von der traditionellen Erwartung freigestellt sind, sich kirchlich und kulturell den Heidenchristen anzupassen. Dies sei brisant im Blick auf die Bewegung der messianischen Juden, die an den Messias Jesus glauben und als Juden leben. Kirche und Synagoge seien sich ab dem 4. Jahrhundert einig, dass man nicht zugleich Christ und Jude sein könne. Messianische Juden würden deshalb meist als Störung für den jüdisch-christlichen Dialog angesehen. Die Verwirklichung des Traums von einem zweiten Konzil setze voraus, dass die Kirchen der messianischen Bewegung mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung zukommen lassen, sagte Scholz.

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Verfasst am: Mo Apr 07, 2008 5:08 pm



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