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Nach Anti-China-Protesten
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 09, 2008 4:37 pm Antworten mit Zitat

Nach Anti-China-Protesten
Rogge dementiert Abbruch des Fackellaufs
Der Fackellauf zu den Sommerspielen ist nach den Protesten in London und Paris zum Thema für die Olympische Bewegung geworden, doch das IOC will an der Reise der Flamme durch alle fünf Kontinente festhalten. IOC-Präsident Rogge nannte die Spekulationen über einen Abbruch des Laufes "ein falsches Gerücht".
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Sport und Politik: Auch in Amerika drohen während des olympischen Fackellaufs massive Proteste gegen die Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung.

Das Internationale Olympische Komitee will den Fackellauf auf jeden Fall fortsetzen. IOC-Präsident Jacques Rogge erteilte allen Spekulationen um einen Abbruch des Olympischen Fackellaufes eine klare Absage. „Das ist ein falsches Gerücht, es gibt keine Diskussionen über diesen Sachverhalt. Wir sind nicht im Begriff, den Lauf zu stoppen“, sagte der Belgier dem französischen Fernsehsender France 3. Rogge betonte aber erneut, die ab Donnerstag in Peking tagende Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees werde die Zwischenfälle während des Fackellaufes sehr genau analysieren. „Es wäre doch unverständlich, wenn wir uns damit nicht beschäftigen würden. Ich will aber nicht über den Verlauf der Diskussion spekulieren. Wir werden analysieren, was passiert ist und daraus die notwendigen Schlüsse ziehen“, hatte der IOC-Chef zuvor bereits in der Olympiastadt erklärt. Die Flamme soll auf ihrer Reise durch San Francisco getragen werden, wo erneut massive Proteste erwartet werden. Zuvor war es in London zu teilweise heftigen Demonstrationen gekommen, in Paris wurde die Flamme die letzten Kilometer im Bus transportiert.
Foto: AP
Der weltweite Protest gegen die Tibet-Politik Pekings hält an, hier in IndienZunächst hatte es geheißen, die Vizepräsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Gunilla Lindberg, habe erstmals einen Verzicht auf den internationalen Teil des olympsischen Fackellaufs ins Gespräch gebracht. Auf die Frage, ob sie einen Abbruch des internationalen Teils des Fackellaufs durch das IOC für möglich halte, sagte Lindberg, sie sei sich sicher, dass es darüber Diskussionen geben werde. Das australische IOC-Mitglied Kevan Gosper erklärte in Peking, er sei schon immer gegen den internationalen Teil des Fackellaufs gewesen, der erst mit den Olympischen Spielen in Sydney 2000 eingeführt worden sei. Für dieses Jahr wurden 21 Städte außerhalb Chinas ausgewählt. Man habe China vorab darauf hingewiesen, dass London, Paris und San Francisco Orte mit einem gewissen Risiko verbunden seien, sagte Gosper. Das israelische IOC-Mitglied Alex Gilady erklärte, es sei schon vorher überlegt worden, den internationalen Teil des Fackellaufs wieder zu streichen. Diese Diskussion werde jetzt sicher wieder von vorne beginnen. Weiterführende links
Olympia-Boykott von ARD und ZDF im Gespräch
Mönche bestürmen ausländische Journalisten
Olympia-Gegner kapern die Golden Gate Bridge
Ankunft in der Unruheprovinz Gansu
Unterwegs in tibetische Unruhegebiete Junge Mönche machen Pekings Show zunichte
In Paris erzwangen Demonstranten am Montag trotz eines starken Polizeiaufgebots den Abbruch des Fackellaufs. Auch in London war es am Sonntag am Rande des Fackellaufs zu Zwischenfällen gekommen. Die Welle der Proteste gegen die chinesische Tibetpolitik erreichte unterdessen noch vor dem Olympischen Feuer die USA. Drei Demonstranten kletterten am Montag in einer spektakulären Aktion auf die Golden Gate Bridge in San Francisco und hängten die tibetische Fahne sowie zwei Transparente mit der Aufschrift „Freies Tibet 08“ und „Eine Welt – Ein Traum. Freies Tibet“ auf.

Sportler sollen Solidarität mit Tibet offen zeigen dürfen
Die Stimmen für eine Lockerung des Protestverbots für deutsche Sportler bei den Olympischen Spielen in Peking mehren sich. Am Dienstag plädierte auch der Ehrenpräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Manfred Richthofen, dafür, dass Sportler ihre Solidarität mit Tibet offen zeigen dürfen. In einer Demokratie groß gewordenen Aktiven könnten nicht Vorschriften „wie in einer Hilfsschule“ gemacht werden, sagte Richthofen. VIDEOUMFRAGE.Umfrage
Sollten deutsche Sportler ihren Protest gegen China in Peking offen zeigen dürfen?

Aktuell: 99 Stimmen Derzeit verbietet das Internationale Olympische Komitee (IOC) den Sportlern, ihre Meinung kundzutun. Auch DOSB-Präsident Thomas Bach hatte „politisch neutrale“ Spiele eingefordert. Seinen Angaben zufolge steht es aber jedem Sportler frei, sich vor, während und nach den Spielen politisch zu äußern. Nur ein Protest sei verboten.

Der Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Peter Danckert (SPD), rief das IOC auf, die politischen Ereignisse in China nicht unkommentiert zu lassen. „Olympische Spiele in einem politikfreien Raum waren immer eine Illusion“, sagte Dankert. Vom DOSB forderte er klare Regeln für die Sportler, zu welchen Anlässen und in welcher Form sie ihre Meinung äußern dürften, ohne dabei Schaden zu erleiden.

Peking macht Separatisten verantwortlich

Schlagworte
USA China Tibet Olympia Menschenrechte Proteste Golden Gate Bridge Fackellauf IOC Die chinesische Regierung verurteilte die massiven Proteste während des Fackellaufs als Missachtung des olympischen Geistes. Das Außenministerium in Peking pochte am Dienstag zudem darauf, dass die Flamme während der Demonstrationen in Paris nicht gelöscht worden sei. Entsprechende Medienberichte seien falsch, erklärte Ministeriumssprecherin Jiang Yu. Es seien lediglich die Umstände des Laufs vorübergehend geändert worden. Nach Angaben der französischen Behörden wurde die Fackel mehrere Male von der Polizei gelöscht und später wieder an der Flamme entzündet.

http://www.welt.de/politik/article1880529/Rogge_dementiert_Abbruch_des_Fackellaufs.html
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Verfasst am: Mi Apr 09, 2008 4:37 pm



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