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EKD: Völkermord an Armeniern anerkennen
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Apr 25, 2008 7:23 am Antworten mit Zitat

Der Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland, Prälat Stephan Reimers.
F r a n k f u r t a m M a i n (idea) – Für eine Anerkennung der Verbrechen an den Armeniern zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Völkermord hat sich der Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland, Prälat Stephan Reimers (Berlin), bei einer Gedenkfeier am 24. April in Frankfurt am Main ausgesprochen.
An diesem Tag erinnern Armenier weltweit an rund 1,5 Millionen Opfer von Massenmord, Deportation und Vertreibung 1915 und 1916 im Osmanischen Reich, aus dem die heutige Türkei entstand. Sie leugnet bis heute den Völkermord. Die meisten Ermordeten waren orthodoxe Christen. Laut Reimers war das Deutsche Reich an den Verbrechen mitschuldig. Die damalige Regierung habe zur Vernichtung des armenischen Volkes geschwiegen, um die Türkei bis zum Ende des Ersten Weltkrieges als Verbündete zu behalten. Dies habe der Bundestag vor drei Jahren festgestellt, ohne allerdings den Begriff Völkermord zu verwenden. Reimers verwies auch auf einen Beschluss des Europaparlamentes von 2006, in dem die türkische und armenische Regierung zur Fortsetzung ihres Aussöhnungsprozesses aufgefordert werden. Die Türkei müsse die Wirtschaftsblockade des Nachbarlandes aufheben und die Grenzen öffnen. Eine Verbesserung der Beziehungen sei nicht zu erwarten, wenn die Türkei weiter den Völkermord an Armeniern leugne oder relativiere. Das türkische Strafgesetzbuch verlangt, die Erwähnung der Massaker als Volksverhetzung zu ahnden.

CDU/CSU: Leugnung nimmt den Opfern die Würde
Auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion erinnert an den Völkermord an den Armeniern. Dieser habe zur ersten großen Vertreibung im 20. Jahrhundert geführt, erklärte der Vorsitzende der Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler, Jochen-Konrad Fromme. Die Leugnung des Genozids nehme den Opfern noch im Nachhinein die Würde. Aus eigener Erfahrung wisse Deutschland, wie schwer es für jedes Volk sei, zu den dunklen Seiten der Vergangenheit zu stehen. „Doch nur die ehrliche Aufarbeitung der eigenen Geschichte kann das Fundament für eine echte Versöhnung schaffen“, so Fromme.

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Verfasst am: Fr Apr 25, 2008 7:23 am



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