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Hamburger 1 Mai-Krawalle
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Fr Mai 02, 2008 5:16 pm Antworten mit Zitat

Polizeipräsident Jantosch entsetzt
„Es hätte Tote geben können“
Hamburgs Polizeipräsident Werner Jantosch ist entsetzt über den Ausbruch nackter Gewalt am Mai-Feiertag: „Die Aggression war so hoch, dass es auch Schwerstverletzte oder Tote hätte geben können“, sagte er am Freitag.

Und Einsatzleiter Peter Born ist sicher: „Wenn sich die Polizei nicht dazwischen geworfen hätte, dann hätte es Tote gegeben. Das ist meine feste Überzeugung.“ Er bezog sich dabei auf eine Schlägerei zwischen mehr als 100 „autonomen Nationalisten“ und einer etwa gleich großen Gruppe linker Gegendemonstranten zum Beginn der stundenlangen Ausschreitungen. Besonders von der rechten Seite sei „nackte Gewalt“ ausgegangen.

Die meisten festgenommenen Gewalttäter stammten nicht aus der Hansestadt, sagte Jantosch am Freitag in der Hansestadt. Von den 59 Festgenommenen stammten lediglich 15 aus Hamburg, sagte Jantosch. Die meisten seien sehr jung gewesen. Nur elf der Festgenommenen waren erwachsen.

Polizeipräsident Werner Jantosch am Freitag in Hamburg auf einer Pressekonferenz zu den Krawallen am 1. Mai.Foto: dpa
Die Anzahl und das große Gewaltpotenzial rechtsextremistischer Demonstranten hat Hamburgs Polizei am 1. Mai offenbar überrascht.

Das Auftreten eines sogenannten autonomen nationalistischen Blocks kenne er bislang nur aus den neuen Bundesländern, sagte Jantosch am Freitag. Von den rund 1500 Rechtsextremisten, die sich in Barmbek versammelt hatten, rechnete er rund 200 diesem Block zu.

Anders als sonst sei auch gewesen, dass die Rechtsextremisten sich nicht wie gewohnt den Anweisungen der Polizei gebeugt hätten. Jantosch sprach von einem hohen Gewaltpotenzial sowohl auf linker wie auch auf rechter Seite.

Bei den seit Jahren schwersten Ausschreitungen in der Hansestadt waren 26 Polizisten und eine unbekannte Zahl von Demonstranten verletzt worden. Durch Randalierer wurden erheblich Schäden angerichtet. So gingen mehrere Autos und ein Reifenlager in Flammen auf. Auch Geschäfte und Cafes wurden beschädigt.

Gegen 22.00 Uhr hielten sich 500 bis 600 Personen aus der Extremisten-Szene und rund 200 Partygänger im Schanzenviertel auf. Autonome zogen Baumaterial vor der Flora auf die Straße. 20 Vermummte bewarfen eine Sparkassenfiliale mit Pflastersteinen.

Als Polizeibeamte die Straße Schulterblatt räumen wollten, wurden die Beamten massiv mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen. Nach dem Wasserwerfer- und Schlagstockeinsatz entfernten sich die Krawall-Macher in die umliegenden Straßenzüge und griffen weiterhin massiv die Polizei an. Im Bereich des Schanzenviertels bauten die Chaoten immer wieder Barrikaden auf und legten diverse Feuer.

Die Anzahl der linken Extremisten erhöhte sich bis 23.15 Uhr auf 700 Personen. Jetzt blockierten sie das Schulterblatt vor der Flora. Bei der Räumung wurden Polizeibeamte aus einer Gruppe von linken Gewalttätern erneut massiv mit Steinen und Flaschen beworfen. Ein Einsatzwagen der Polizei wurde beschädigt. In der Altonaer Straße warfen Vermummte einen Molotowcocktail gegen ein Polizeiauto, die Frontscheibe wurde dabei zerstört.

Fortlaufend wurden Polizeibeamte von Autonomen mit Steinen und Flaschen angegriffen, Barrikaden wurden errichtet und Müllcontainer angezündet. In der Rosenhofstraße wurde ein geparkter Pkw auf die Seite gekippt.

Im Bereich Sternstraße/Augustenpassage brannten 16 Container vollständig aus. Zudem warfen Störer die Scheiben eines Supermarktes in der Straße Hohe Weide und einer Sparkassenfiliale in der Wohlwillstraße ein. In der Oelkersallee steckten Störer einen Pkw in Brand.

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Verfasst am: Fr Mai 02, 2008 5:16 pm



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