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„Israel ist nicht umsonst das Gelobte Land“
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
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BeitragVerfasst am: Di Mai 06, 2008 3:22 pm Antworten mit Zitat

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck ist Anfang März in Begleitung einer Delegation brandenburgischer Unternehmer nach Israel gekommen, um erneut die Verbundenheit zwischen Israel und Brandenburg, das sich der Kontinuität der deutsch-israelischen Beziehungen und der Aussöhnung zwischen den Völkern verpflichtet fühlt, zu unterstreichen.

Neben Gesprächen mit israelischen Politikern wie Zippi Livni und Vertretern der palästinensischen Autonomiebehörde stand auch ein Besuch bei der Jerusalem Foundation auf dem Programm, die vor 40 Jahren von Teddy Kollek gegründet wurde. Platzeck ist Vize-Vorsitzender der deutschen Fraktion der Stiftung, die sich für die Verständigung unter den Einwohnern verschiedener Glaubensrichtungen in Jerusalem einsetzt. Der Besuch wurde überschattet von dem schrecklichen Terroranschlag auf eine Jeschiwa-Schule Jerusalems.

israel heute: Herr Platzeck, was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie von dem Anschlag hörten?

M. Platzeck: Wir haben mit palästinensischen Kollegen und Freunden in Ost-Jerusalem zusammengesessen und über mögliche Zukunftsaussichten und Wege geredet. Mitten in das Gespräch platzte die Meldung über den Anschlag, was erst einmal alle Hoffnungen, die sich in der Gesprächsrunde entfaltet hatten, erstickte. Es war in den Stunden zuvor schon schwierig gewesen, erfolgsversprechende Wege zu lokalisieren, doch jetzt befiel alle eine gedrückte Stimmung, in der wir dann auch auseinandergingen.

israel heute: Warum ist Ihnen die Freundschaft mit Israel wichtig?

M. Platzeck: Ich bin nach Israel gekommen – insbesondere auch als Ostdeutscher – weil Israel von seiner Gründung an bis in die Gegenwart hinein verhältnismäßig wenig bekannt ist. Das hat zeitgeschichtliche Gründe, und ich möchte die Verantwortung, die Deutschland hat, nicht in Ost und West aufgeteilt sehen. Vielmehr hat Ostdeutschland an dieser Stelle genauso wie Westdeutschland seinen Beitrag zu leisten. Zudem ist Israel für mich einer der Orte auf der Welt, wo sich am Ende entscheidet, ob diese Welt eine friedliche wird oder nicht. Wenn wir es hier – zwischen Palästinensern und Israelis – als Weltgemeinschaft nicht schaffen, Zukunft zu bauen, dann hat das Auswirkungen. Uns ist es wichtig, aus dieser Verantwortung heraus auch kleine Beiträge zu leisten.

israel heute: Inwiefern kann Deutschland, gerade auch Ostdeutschland, von Beziehungen mit Israel wirtschaftlich profitieren?

M. Platzeck: Als Beispiel kann ich Ihnen unsere Erfahrung dieser Reise nennen: Vor zwei Tagen haben wir abends in einer Runde mit zehn Unternehmern aus Brandenburg hier in Israel zusammengesessen. Ich habe noch keine derart optimistische Unternehmerrunde erlebt. Jeder Einzelne hat Anknüpfungspunkte und gemeinsame Projekte gefunden, alle haben bestätigt, wieder nach Israel kommen zu wollen. Daran erkennt man, dass Potentiale vorhanden sind.

israel heute: Fühlen Sie sich mit Jerusalem eng verbunden?

M. Platzeck: Ja, denn ich bin Christ. Letztes Jahr haben wir die heiligen Stätten besucht. Das ist etwas, was auch wenn man ein Stück nüchterner veranlagt ist, einen bleibenden Eindruck hinterlässt. So war es jedenfalls bei mir. Ich habe dadurch auch verstanden, warum viele Menschen sagen, dass man mindestens einmal im Leben in Jerusalem gewesen sein muss.

israel heute: Wie sehen Sie denn die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel nach 60 Jahren?

M. Platzeck: Ich glaube, dass es gute, fruchtbringende und stabile Beziehungen sind. Wobei ich nicht verhehlen will, dass dieser 60. Geburtstag unter Vorzeichen steht, die ich mir schöner, hoffnungsvoller und zukunftsweisender gewünscht hätte. Wir stehen zum 60. Geburtstag Israels in einer Situation, für die niemand eine Patentlösung hat.

israel heute: Was wünschen Sie Israel zum 60. Geburtstag?

M. Platzeck: Frieden.

http://www.nai-israel.com
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Verfasst am: Di Mai 06, 2008 3:22 pm



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