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„Jeder Tag Verzögerung kostet Tausende das Leben“
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa Mai 10, 2008 3:27 pm Antworten mit Zitat

Birma: Hilfe hat erst ein Viertel der Bevölkerung erreicht
„Jeder Tag Verzögerung kostet Tausende das Leben“
Tausende Kinder suchen ihre Eltern
Das Land versinkt im Chaos. Die Menschen kämpfen nach dem verheerenden Zyklon „Nargis“ ums nackte Überleben. Die Militärjunta in Birma hält dennoch stur an ihrem Plan fest, hat mit der Abstimmung über eine neue Verfassung begonnen, mit der sie ihre Macht zementieren will.

Unterdessen kommen Hilfslieferungen aus aller Welt immer noch nur zögerlich oder gar nicht in Birma an. Unklar ist auch, ob sie überhaupt verteilt werden – und an wen.

Der schlimme Verdacht: Bei der Versorgung der Wirbelsturmopfer unterstützen die Militärs offenbar vor allem gefügige Landsleute.

Quelle: Reuters

Referendum
der Militärjunta
in Birma

Hunderttausende
warten noch
auf Hilfe

Birmas Regierung
will Hilfsgüter
selbst verteilen

Die Lebensmittel
in Birma werden
knapp
Auf die Hilfsgüter-Kisten wurden zudem die Namen führender Generäle geschrieben – ein offenkundiger Versuch, aus der internationalen Hilfe für sich Kapital zu schlagen

Nach Angaben der UNO erhalten erst rund eine halbe Million der 1,5 bis zwei Millionen Not leidenden Menschen Hilfslieferungen.

„Wir sind mit einer großen Langsamkeit der Bürokratie konfrontiert“, sagte ein UN-Sprecher in Bangkok: „Bisher haben wir nur ein Viertel der betroffenen Bevölkerung erreicht, das geht viel zu langsam.“

Ein gefährliches Spiel mit dem Leben von Millionen Menschen, das die Militärjunta in Birma spielt.

„Für viele Menschen ist es schon jetzt zu spät. Jeder Tag Verzögerung kostet Tausende das Leben“, warnt der Direktor der britischen Organisation Burma Campaign, Mark Farmaner.

Der Regierung fehle nicht nur die Ausrüstung, so Farmaner weiter, sie habe auch nicht die Erfahrung, um in dieser Situation die Hilfe organisieren zu können.

Mit jeder Minute, die ohne internationale Hilfe vergeht, sterben Menschen, die gerettet werden könnten, klagen auch Ärzte des Hilfe-Vereins Humedica.

Besonders hart trifft es die Kinder.

Tausende haben nach Angaben des Kinderhilfswerks UNICEF ihre Eltern verloren oder wurden von ihnen getrennt.

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Die überfüllten und unhygienischen Notunterkünfte sind besonders für Kleinkinder und schwangere Frauen leidvoll, warnt UNICEF.

Nach Berichten des ZDF stoppte das birmanische Militär am frühen Samstagmorgen einen Konvoi des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge mit Hilfsgütern. Die Lkw waren in der thailändischen Grenzstadt Mae Sot gestartet. Einen Kilometer hinter der Grenze wurden sie angehalten.

Die Militärjunta bleibt offenbar weiter uneinsichtig.

Sie ignorierte auch zahllose Appelle aus aller Welt, das Referendum angesichts der katastrophalen Lage im Land zu verschieben. Nur in den am schlimmsten betroffenen Bezirken darf in zwei Wochen nachgewählt werden.

Der abergläubische Juntachef Than Shwe habe auf Anraten von Astrologen, die diesen Tag als günstig für das Referendum errechnet hatten, an dem Datum festgehalten, sagte Win Min, ein Dozent für Birma-Studien in Chiang Mai in Thailand.

Die neue Verfassung gibt dem Militär automatisch 25 Prozent der Sitze im Parlament und mehrere Schlüsselpositionen in der Regierung.

Die Opposition rechnet mit massivem Wahlbetrug seitens der Junta.

„Ich bin bezahlt worden, deshalb habe ich mit 'Ja' gestimmt“, gab Verkäuferin Zaw Min Hla (24) im Bezirk Hlegu am Rande Ranguns freimütig zu. „Ich bin den Hinweisen auf dem Wahlzettel gefolgt und habe mit 'Ja' gestimmt“, sagte auch Tin Mya (77), ebenfalls in Hlegu. Nach Angaben der Opposition haben Staatsbetriebe ihre Angestellten geschlossen zu Ja-Stimmen gezwungen.

In Rangun hatten in den vergangenen Tagen aber viele Menschen aus Wut über die ausbleibende Hilfe Nein-Stimmen angekündigt.
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Verfasst am: Sa Mai 10, 2008 3:27 pm



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