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Birmas Herrscher beschlagnahmt Hilfsgüter
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
Beiträge: 4211
Wohnort: Niedersachsen.
BeitragVerfasst am: Sa Mai 10, 2008 3:34 pm Antworten mit Zitat

Birmas Herrscher beschlagnahmt Hilfsgüter
Muss die Nato den Tyrannen vertreiben?
Die hungernden Kinder von Birma brauchen Hilfe. Doch das brutale Militär-Regime um Diktator Than Shwe denkt nur an seine Macht. Kann die UNO den Mann zur Vernunft bringen? Oder muss sogar die Nato eingreifen und den Tyrannen vertreiben?

Die Militärjunta in Birma hat alle bisherigen Hilfslieferungen beschlagnahmt. Helfer lassen sie nicht mehr ins Land. Die UNO hatte wegen der Gängelung durch das Regime sogar ihre Hilfsflüge unterbrochen.

Am Samstag will das Welternährungsprogramm (WFP) der UNO wieder fliegen. Das WFP habe beschlossen, nun doch wie geplant zwei Hilfsflüge nach Birma zu schicken, teilte die Organisation mit.

Zwei WFP-Flugzeuge mit Lebensmitteln stehen seit Freitagmorgen in Birma. An Bord: 38 Tonnen kohlenhydratreicher Kekse. Zumindest 95 000 Menschen hätten damit versorgt werden können.

Sie wurden immer noch nicht entladen!

Birmas Regierung
will Hilfsgüter
selbst verteilen
Die Lebensmittel
in Birma werden
knapp
Bis zu 100 000 Menschen hat die Zyklon-Katastrophe bereits das Leben gekostet und es werden täglich mehr. Millionen Menschen sind obdachlos, leiden Hunger.

Die Vereinten Nationen rechnen mit einem massiven weiteren Anstieg der Opferzahlen nach dem verheerenden Zyklon. UN-Nothilfekoordinator John Holmes sagte, die Zahl der Toten könne auf „63 000 bis 100 000 oder sogar noch höher“ steigen. Unterdessen wurde bekannt, dass das Regime den Abwurf von Hilfsgütern aus der Luft notfalls militärisch verhindern werde: Die Führung des südostasiatischen Landes wolle ausländische Hubschrauber abschießen lassen, falls sie ohne Erlaubnis das Katastrophengebiet im Irawaddy-Delta überfliegen, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Das Land versinkt im Chaos. Die Welt will helfen – doch das Regime bleibt hart.

Was macht die UNO? Können UN-Soldaten helfen? Muss am Ende die Nato eingreifen?

KANN DENN NIEMAND BIRMAS HERRSCHER ZUR VERNUNFT ZWINGEN?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will wie Frankreich den UN-Sicherheitsrat einschalten. Merkel: „Ich unterstütze ausdrücklich die französische Initiative, den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit der Krise zu befassen.“

Doch im Sicherheitsrat gibt es bisher keine Mehrheit für den Antrag aus Paris. Vor allem China wehrt sich dagegen.

Tatsächlich könnte die UNO Birma zwingen, ausländische Helfer ins Land zu lassen. So die Einschätzung des Völkerrechtlers Jochen Frowein.

Der Professor vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht sagt: „Der UN-Sicherheitsrat könnte eine Resolution beschließen, in der die birmanische Regierung verpflichtet wird, zum Schutz der eigenen Bevölkerung vor einer humanitären Katastrophe Helfer aus dem Ausland ins Land zu lassen.“

Grundlage für eine solche Maßnahme ist die UN-Charta, die das Eingreifen bei einer Bedrohung des Friedens regele. Dazu gehöre mittlerweile eben auch der Schutz der Menschen vor lebensbedrohlichen Katastrophen.

Birmas Diktator
Than Shwe lebt in Prunk
und sein Land stirbt
Birmas Machthaber Than Shwe lebt abgeschirmt von der Öffentlichkeit im Luxus während sein Land nach dem Zyklon ums bloße Überleben kämpft. mehr ...Zyklon-Katastrophe
Militär beschlagnahmt
alle Hilfsgüter!
Das Militärregime in Birma hat alle Hilfsgüter beschlagnahmt! Das teilten die Vereinten Nationen mit. Die Unterstützung werde deshalb bis auf weiteres eingestellt. mehr ...
Doch selbst ohne Beschluss ist ein Einsatz zum Schutz der Bevölkerung nach Meinung einiger Völkerrechtler nicht ausgeschlossen.

Frowein: „Es müsste sich tatsächlich um eine Extremsituation handeln, in der das Leben hunderttausender Menschen bedroht ist.“

Eine weitere Voraussetzung sei eine klare Situation, in der der Einsatz ausländischer Soldaten ohne größere zivile Opfer eine humanitäre Katastrophe abwenden könnte.

Genau das ist in Birma gegeben! Doch derartige Maßnahmen benötigen Zeit. Zeit, die die Menschen in Birma nicht haben.

Inzwischen sammelt die Welt Geld, um den Menschen in Birma zu helfen. Allein Deutschland verdoppelte seine Hilfen für die Opfer des Zyklons auf zwei Millionen Euro.

Doch ob die Hilfe je bei den hungernden Kindern, den obdachlosen Menschen ankommt, ist ungewiss. Das Militärregime hat offenkundig ganz andere „Sorgen“.

Am Samstag will die Militärjunta ein Referendum abhalten. Einziges Ziel: Eine neue Verfassung und der Machterhalt des Regimes.

Die offizielle Zeitung „New Light of Myanmar“ rief am Freitag alle Wähler auf, sich an der Abstimmung zu beteiligen und mit „Ja“ zu stimmen.

Auf der Titelseite zeigt das Blatt dazu Premier Than Shwe. Er verteilt 20 Fernseher und zehn DVD-Player. In seinem Land verhungern die Menschen.

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Verfasst am: Sa Mai 10, 2008 3:34 pm



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