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Birmas Militär stoppt Hilfskonvoi mit Zelten
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Golf_Variant



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Anmeldedatum: 03.07.2006
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 10, 2008 4:34 pm Antworten mit Zitat

Nach dem Zyklon
Birmas Militär stoppt Hilfskonvoi mit Zelten
Das birmanische Militär hat offenbar einen Hilfstransport angehalten, der Zelte und Plastikplanen zu den Opfern des Wirbelsturms „Nargis" bringen sollte. Hilfsorganisationen fürchten, dass die herrschende Junta Güter für ihre Soldaten abzweigt. Zu Opferzahlen äußern sich die Machthaber seit Tagen nicht.
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Ungeachtet tausender Toter hat in Birma das Referendum über eine neue Verfassung begonnen.

Ein Konvoi des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) ist nach Angaben des ZDF am frühen Morgen vom birmanischen Militär gestoppt worden. Die zwei mit Zelten und Plastikplanen beladenen Lastwagen seien in der thailändischen Grenzstadt Mae Sot gestartet, ein Team des ZDF sei ihnen heimlich gefolgt. Etwa einen Kilometer hinter der Grenze wurde der Konvoi von Soldaten des Militärregimes gestoppt und in ein nahe gelegenes Kloster gebracht, berichteten die ZDF-Reporter. Weiterführende links
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Angeblich sollen die Hilfsgüter am Sonntag für den Weitertransport freigegeben werden. Lastwagen sind in der Regel drei bis vier Tage von der thailändischen Grenze bis in die birmanische Metropole Rangun unterwegs. Mit dem Stopp der UN-Hilfsgüter werde eine weitere dringend benötigte Lieferung um weitere 24 Stunden verzögert.

Frankreich will jetzt eine eigene Hilfsaktion für die Zyklon-Opfer organisieren und dafür ein Kriegsschiff einsetzen. „Wir haben entschieden, zu handeln, ohne weiter zu warten“, sagte Außenminister Bernard Kouchner der Zeitung „Le Figaro“. Frankreich werde das Kriegsschiff „Mistral“ mit 1500 Tonnen Hilfsgütern entsenden.

„Die Hilfe wird direkt an die Betroffenen verteilt (...), entweder durch die Besatzung des Schiffs oder durch französische Hilfsorganisationen“, sagte Kouchner. „Es kommt nicht infrage, die Hilfe direkt an die Junta zu liefern“, fügte er hinzu. „Dieses Regime ist zu allem fähig - selbst dazu, inmitten einer Naturkatastrophe ein Verfassungsabstimmung zu organisieren“, betonte Kouchner. VIDEO.Ob die Nahrungsmittel, die am Morgen in der Hafenstadt Rangun eintrafen, umgehend verteilt werden können, ist unklar. Das Militär hatte Lieferungen des Welternährungsprogramm (WFP) am Freitag beschlagnahmt und sich selbst die Verteilung vorbehalten. Das WFP stellte die Hilfe daraufhin vorübergehend ein. „Angesichts der humanitären Krise sind wir einfach verpflichtet weiterzumachen“, begründete WFP-Sprecher Marcus Prior jedoch am Morgen die Wiederaufnahme der Lieferungen in Bangkok.

Unter Hilfsorganisationen besteht die Sorge, dass das Militär mit den Nahrungsmittelspenden zunächst die eigenen Soldaten verpflegen will.

Unklarheit herrscht über die genaue Zahl der Toten nach dem Wirbelsturm. Die Vereinten Nationen schätzen die Zahl der Toten auf 63.000 bis 100.000. Die Zahlen beruhten auf Einschätzungen von 18 Hilfsorganisationen in 55 Städten. Eine Million Menschen gelten als notleidend. Schlagworte
UN Birma Zyklon Hilfsorganisationen Militär Frankreich Die Junta, die die ganze Woche mit den Vorbereitungen für das derzeit laufende Verfassungsreferendum beschäftigt war, hat ihre eigenen Angaben von 23.000 Toten und 42.000 Vermissten seit Dienstag nicht mehr aktualisiert.

Die UN rief die Weltgemeinschaft zu einer Nothilfe von 120 Millionen Euro auf. Mit dem Geld sollen 1,5 Millionen Menschen in dem Katastrophengebiet sechs Monate lang mit dem Allernötigsten versorgt werden. Hilfsorganisationen warnen vor verheerenden Diphtherie- und Cholera-Epidemien.

http://www.welt.de/vermischtes/article1983403/Birmas_Militaer_stoppt_Hilfskonvoi_mit_Zelten.html
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Verfasst am: Sa Mai 10, 2008 4:34 pm



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